Umweltmanagementsystem der Universität Bremen

Aktuelles

Die Umfrageergebnisse zu Klimaschutz und Mobilität an der Universität sind da!

Wie kommen Studierende und Mitarbeitende zur Universität? Nutzen sie überwiegend öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder das Auto? Welche Angebote wünschen sie sich?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

im letzten Jahr hat die Universität während der Energiesparkampagne eine große Umfrage zum Klima- und Umweltschutz durchgeführt. Viele Mitarbeitende und Studierende haben mitgemacht und uns berichtet, wie sie zur Universität kommen und wie ihre persönliche Mobilität im Alltag aussieht.

Vielen Dank noch einmal für das große Interesse und Ihr Engagement!

Zahlreiche Verbesserungsvorschläge und Ideen für eine klimafreundliche Universität haben uns erreicht. Manches davon konnte mittlerweile bereits umgesetzt werden. So wird jetzt eine ehemalige Autogarage zu einem sicherem Fahrradstellplatz umgebaut. Ein toller Schritt hin zu einer fahrradfreundlichen Universität!

Die Universität nimmt insbesondere das Thema Mobilität und die hierdurch verursachten CO2-Emissionen sehr ernst! Sie möchte auch in dieser Hinsicht (noch) umweltfreundlicher werden. Dafür entwickelt das Umweltmanagement der Universität zur Zeit ein Mobilitätskonzept, das als Grundlage für eine umweltfreundliche, fahrradorientierte Mobilitätsplanung dienen wird. Im Sommmer 2024 wird dazu u.a. ein Workshop zum Thema Nachhaltigkeit stattfinden. 

Wenn Sie mehr über die spannenden Ergebnisse der Umfrage erfahren möchten, führt Sie dieser Link direkt zu dem Bericht

Wir freuen uns über jede Rückmeldung und sind weiterhin gespannt auf Ihre Anregungen und Ideen!

Heute ist "Earth Overshot Day 2021"

In diesem Jahr fällt der "Earth Overshot Day" bereits auf den 29. Juli. Die Menschheit hat innerhalb von nur SIEBEN Monaten alle Ressourcen verbraucht, welche die Natur in einem Jahr wiederherstellen kann.

Den "Erdüberlastungstag" berechnet seit 1961 jährlich die Non-Profit-Organisation "Global Footprint Network" mithilfe des 'Ökologischen Fußabdrucks'. Der 'Ökologische Fußabdruck' ist ein Indikator für den Ressourcenverbrauch und die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt. Kritisch betrachtet berücksichtigt er jedoch überwiegend die CO2-Emissionen der Länder und trifft dadurch tendenziell zu positive Aussagen.

Laut dem Bericht von "Global Footprint Network" lebt die Weltbevölkerung derzeit so, als hätte sie 1,7 Erden zur Verfügung. Die Menscheit nutzt die Natur also 1,7-mal schneller, als sich die Ökosysteme generieren können. Die vielfältigen Folgen für die Umwelt, den Klimawandel, das Artensterben oder der zunehmende Verlust von lebenswichtigen Ressourcen erleben wir in allen Lebensbereichen.

Die Forscher des „Global Footprint Network“ ermitteln auch, wie groß die Fläche eines Landes sein müsste, um die verbrauchten Ressourcen wiederherzustellen. Deutschlandlands Landfläche müsste dafürdreimal so groß sein!

Der "Erdüberlastungstag" verschiebt sich von Jahr zu Jahr weiter nach vorne. 1987 war der Tag noch am 19. Dezember. Durch den weltweiten Konsumanstieg und das Bevölkerungswachstum wurde er im Jahr 2019 bereits für den 29. Juli berechnet. Im Jahr 2020 wurde - Corona bedingt - das Datum auf den 22. August festgelegt.

Wir alle sind gefragt, den ungebremsten Ressourcenverbrauch zu beenden. Würden beispielsweise allein die Nahrungsmittelabfälle weltweit halbiert, würde der Earth Overshoot Day 11 Tage später stattfinden. Mit einer Halbierung des globalen CO2-Ausstoßes ließe sich das Datum um etwa 90 Tage verschieben.

Jeder kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten! Mit dem Kauf saisonaler Lebensmittel und langlebiger Produkte aus Recyclingmaterialien lässt sich viel Energie sparen und Abfälle vermeiden. Unser Potential für umweltbewußtes Handels ist enorm!

AUSZEICHNUNGEN

EMAS Zertifizierung

Die Universität Bremen besitzt seit 2004 ein kontinuierlich validiertes Umweltmanagement nach EMAS
(Eco-ManagementAudit Scheme), dass die gesetzlichen Anforderungen weit übertrifft. Jetzt wurde das Zertifikat bereits zum 22. Mal erteilt. Ein eindrucksvoller Beleg für die hervorragende Arbeit des Umweltmanagements an der Universität Bremen.

Nationale Klimaschutzinitiative

Nationale Klimaschutzinitiative des Umweltschutzministeriums

Die Universität Bremen hat im Rahmen der ,Klimaschutz- initiative des Bundes- ministerium für Umwelt (BMU)' im Jahr 2015 ein Integriertes Energie- und Klimaschutz- konzept erstellen lassen. Das Projekt wurde unter dem Förderkennzeichen 03KS5333 gefördert. Das Klimaschutz- konzept enthält einen Maßnahmenkatalog mit 30 Maßnahmen, die zukünftig umgesetzt werden sollen.

LINKS

Nachhaltigkeit lernen

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Energiesparen in öffentlichen Gebäuden

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Das Projekt CHANGE untersucht in interdisziplinärer Zusammenarbeit die Energie-Einsparmöglichkeiten sowohl im Strom- als auch im Wärmenutzungsverhalten in öffentlichen Gebäuden. Es sollen neue und wirksame Interventionsstrategien zur Förderung von effizientem Nutzerverhalten entwickelt und wissenschaftlich überprüft werden.

Aktualisiert von: N.N.