Beschäftigungsrelevante Lehrangebote

Lehrangebote WiSe 2025/2026

Das Lehrangebot des Zentrums Studium und Praxis zeichnet sich durch die Zusammenarbeit mit Praktiker*innen aus. Die Themen sind so gewählt, dass die vermittelten Kenntnisse für die berufliche Praxis relevant sind. Die Lehrenden kommen aus Tätigkeitsfeldern, die inhaltlich mit dem entsprechenden Thema eng verknüpft sind.

Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement (Begleitseminar zum studentischen Ehrenamt)

Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 08) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden. 

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die nützlich für die berufliche Orientierung oder für den Berufseinstieg sein können.

Teilnehmen können Studierende, die sich bereits ehrenamtlich engagieren oder ein zivilgesellschaftliches Engagment planen. Das bereits ausgeübte Ehrenamt wird zu Beginn der Veranstaltung angemeldet. Die Genehmigung erfolgt, wenn das Engagement den Anforderungen entspricht. Ehrenämter, die in der Vergangenheit ausgeübt wurden, können nicht nachträglich anerkannt werden. Zudem ist das Engagement in politischen Parteien von der Anerkennung ausgenommen.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=f43775bb26f5a7303a8b9d56cd1c2e94&again=yes 

Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Voluntary commitment in the context of the mentoring program "Balu und Du" of the Freiwilligen-Agentur

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten  Studierende  die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr. Die Patenschaft endet nach 30 Treffen mit dem Mogli-Kind.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen.  Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konfliktfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt. 

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen. 

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 27.10.2025 ist die Universität Bremen oder die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=9207de1a39016f4d84067791d4f45d87&again=yes 

Teamarbeit in Projekten – Viel Frust oder großartige Chance?

Teamwork in projects – a lot of frustration or a great opportunity?

Teamarbeit begegnet uns überall – sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Jeder kennt frustrierende Gruppenarbeiten aus der Schulzeit, dem Ehrenamt, dem (Neben)Job oder dem Studium. Aber wie können Gruppenarbeiten positiv gestaltet – und zu echter Teamarbeit werden?  
Wie wird aus einer Gruppe von Menschen ein wirkliches Team, das ein Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss bringt? Was macht gute Teamarbeit und gute Führung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden? Welchen Beitrag kann ich persönlich zu einer gelungenen Teamarbeit leisten – als Teammitglied oder als verantwortliche Teamleitung?   
Teamfähigkeit ist eine der Schlüsselkompetenzen für beruflichen Erfolg. Damit eng verbunden sind die Themen Kommunikation, Führung, Motivation und Konfliktmanagement. Aber ein gutes Teammitglied muss auch in der Lage sein, selbständig zu arbeiten und seine Aufgaben zu erfüllen. Deshalb werden auch Themen wir Organisation und Zeitmanagement angesprochen.  

Sie erhalten vielfältiges Hintergrundwissen zu den genannten Themen und werden für die Zusammenhänge der „soften Aspekte im Projektmanagement“ sensibilisiert, um künftige Gruppenarbeiten und Projekte in einem funktionierenden Team erfolgreich zu gestalten. Zudem arbeiten Sie während des gesamten Semesters in Teams zusammen und erfahren, wie gut Teamarbeit funktionieren kann. Das Seminar ist eine Kombination aus Wissensinput, Selbsterfahrung als Mitglied in einem Projektteam und Echtzeit-Reflektion.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=f24cf797b61c5502b89d41d8d9e7f1b2&again=yes 

Projektmanagement – Notwendiges Übel oder hilfreiches Instrument?

Project Management – a Necessary Evil or a Helpful Instrument?

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Zahlreiche Aufgaben in Organisationen der Wirtschaft, des Non-Profit-Bereichs und des öffentlichen Sektors werden heute zunehmend im Rahmen von Projekten erledigt. Zudem schließen sich immer mehr Freelancer unterschiedlicher Fachkompetenz zu flexiblen Projektteams zusammen, um größere Aufträge zu bearbeiten.

Aber was ist ein Projekt konkret? Wie geht man bei der Planung und Organisation von Projekten vor? Welche Faktoren beeinflussen den erfolgreichen Verlauf und Abschluss eines Projektes? Was kann ich persönlich für den Erfolg eines eigenen Projektes tun – in der Rolle als ProjektplanerIn, als ProjektleiterIn, als fachkompetentes Mitglied in einem Projektteam?

Während der Veranstaltung erlangen Sie fundiertes Wissen für die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten. Sie lernen die grundsätzliche Vorgehensweise und verschiedenen Instrumente der Projektplanung und -steuerung kennen und wenden die erlernten Instrumente an praktischen Fallbeispielen an. Darüber hinaus werden Sie für das Umfeld von Projekten sensibilisiert.
Neben den harten Faktoren geht es in der Veranstaltung auch um die weichen, d.h. um die menschliche Seite in Projekten. Wie setzt man ein Projektteam optimal zusammen und gestaltet die Teamarbeit erfolgreich? Was macht eine gute Projektleitung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden?

Alle diese Fragestellungen werden in der Veranstaltung behandelt. Die Teilnehmer*innen erhalten das Rüstzeug für einen selbstsicheren Umgang mit Projekten und können so ihre eigene Rolle in künftigen Projekten im Studium und in der Arbeitswelt besser finden und ausfüllen.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=c19e196f5b655f53c12d6021f7ffc0db&again=yes

Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft

Public Relations for Politics, Culture, social Affairs, Environment and Economy

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur*in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Pressesprechers*in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 13.10.2025 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart. 

Am 20.10.2025 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=d40fc349838d8e5987b23ecafc093011&again=yes 

 

Live-Kommunikation. Eine Seminar-Reise vom Briefing über Konzeption zur Lösung. Nachhaltige Kommunikationswirkung und Mehrwert für alle Stakeholder

Live communication. A seminar journey from briefing to conception to solution. Sustainable communication impact and added value for all stakeholders

„Live-Kommunikation“ ist der Oberbegriff für alle Kommunikationsaktivitäten (Events und Messen), wo sich Menschen „Face to Face“ zielorientiert in einem inszenierten Rahmen begegnen. Die Arbeit in der Live-Kommunikation kennt keinen Stillstand. 

In diesem Seminar wird behandelt, wie die Live-Kommunikation im Kommunikationsmix (Kommunikationsinstrumente des Marketings) eingesetzt wird, um den immer neuen Herausforderungen gerecht zu werden, um den Menschen (Zielpersonen) einen nachhaltigen und zielorientierten Mehrwert mitzugeben. Wir schauen dabei gemeinsam auf Events und Messen im wirtschaftlichen und politischen Kontext.

Neue Herausforderungen wie die Auswirkungen der Klimakrise, neue Event-Formate (real live, virtuell, hybrid), das agile Arbeiten, die Nachhaltigkeit aber auch das Fehlen von Fachkräften oder Risikomanagement, aber auch die Nutzung von KI. Hinzu kommt die zunehmende Sensibilität für regionale Besonderheiten „cross culture“. Afrika, Asien, Südamerika sind bedeutende Märkte. Somit gibt es immer neue, andere Narrative, die erzählt können.

Im Seminar wird u. a. gefragt, womit kann „ich als Event-Konzept-PlanerIn“ jeweils Akzente setzen? Welche Hindernisse Unternehmen und AusstellerInnen anderer Kontinente überwinden müssen, um auf Messen in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten zu können? Was wird ihnen abverlangt und was nehmen sie bereichernd an ihre Standorte mit?  Welche Storys müssten erzählt werden? Mit welchen Events, mit welchen Inhalten könnten AusstellerInnen und BesucherInnen angemessen, emotional, wahrhaftig und wertschätzend angesprochen werden? 
 
Dieses Seminar lädt Sie (mit wenig oder keinem Fachwissen) ein, sich Basis-Hintergrundwissen für die Praxis anzueignen, sich mit Beispielen aus der Praxis zu versorgen und belastbare Theorie als Grundlage für das eigene Handeln mitzunehmen. In Workshops temporäre Fachtiefe zu diskutieren und zu reflektieren. Von Analyse, über Inszenierung (Regiearbeit) und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gemeinsam gearbeitet. „Alles ist möglich, denn es gibt keine (physischen) Grenzen mehr. Wir wollen in diesem Seminar mutig neue Event-Welten umarmen und ausprobieren."

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=83ab481032f3af532c779b1c23da704d&again=yes 

Onlinejournalismus - Glaubwürdigkeit und Ethik des Schreibens in Zeiten von Fake-News und Lügenpresse

Onlinejournalism - Credibility and Ethics of Writing in Times of Fake News and Press Crisis

Onlinejournalismus und Offlinejournalismus: Zwei getrennte Welten?

Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen? Und vor allem: Wo setze ich die inhaltlichen und ethischen Grenzen, um meiner Verantwortung als Journalist der Gesellschaft gegenüber gerecht zu werden -und nicht meinem Arbeitgeber bei Einschaltquoten und Klickzahlen?

Wenn der Journalist über sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten? Wie schaffe ich Textqualität auf Basis einer sauberen Recherche? Unterscheiden sich Texte und Bilder fürs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu präsentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen? Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann.
 
Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigt sich das Blockseminar "Onlinejournalismus". Auf redaktioneller Basis erstellen die Teilnehmer*innen grundlegende Textformate von der Meldung bis zur Reportage. Durch die Interaktion und Praxis lernen sie, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis für Online-Journalismus ist. Dazu gehören auch grundlegende Kenntnisse für den Foto- und Videobereich mit eigener Fototour und Shooting.

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen und Praxis für die selbstsichere, glaubwürdige und stilsichere journalistische Arbeit – die Grundlage für Blogs, Social Media und Webtexte. Die Arbeitsweise von Content Management Systemen (CMS) spielt dabei ebenso eine Rolle wie Kernbereiche des Medien-und Urheberrechts.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=8fea1cdae7d4bbdcbe388a80c37537b5&again=yes 

Public Transport Lab: Motoren, Macht und Männlichkeit - Genderkritische Perspektiven auf Mobilität

Public Transport Lab: Engines, Power and Masculinity – Gender-Critical Perspectives on Mobility

Die Mobilität moderner Gesellschaften ist eng mit Technik, Fortschritt und Freiheit verknüpft – aber auch mit Männlichkeit. Unser Seminar nimmt u.a. das Auto als symbolisch aufgeladenes Objekt in den Blick und untersucht, wie sich in und durch Mobilität Geschlechterverhältnisse manifestieren, stabilisieren und herausfordern lassen. Im Zentrum steht u.a. das Konzept der Petromaskulinität (Daggett), das aufzeigt, wie autoritäre, fossil-fixierte Männlichkeitsbilder politischen Widerstand gegen Klimapolitik, soziale Transformation und feministische Forderungen prägen. 

Ausgehend von Theorien zu hegemonialer Männlichkeit, Mobilität und Infrastrukturkritik analysieren wir autozentrierte Kulturpraktiken, Werbung, politische Diskurse und soziale Medien. Dabei fragen wir unter anderem: Warum wird das Auto zur Projektionsfläche autoritärer und nationalistischer Identitäten? Wie werden Race, Class und Gender in Autokulturen verhandelt? Inwieweit bedingt eine Transformation der Mobilitätskulturen (z.B. hin zu öffentlichem Nahverkehr) auch eine Transformation von Männlichkeitsbildern?

Im Rahmen der Veranstaltung sind verschiedene Exkursionen geplant, u.a. zu: Motorsportveranstaltung, Autohaus/Tunerwerkstatt, Besuch eines Biker-Treffs, Teilnahme an städtischen Mobilitätsprojekten/ ggf. einer Messe/ öffentlichen Versammlung. Die genaue Auswahl erfolgt gemeinsam mit den Studierenden und dem Angebot in Bremen und umzu. Im Zentrum der Exkursion steht dabei das Verfassen von Erfahrungsberichten: Wie habe ich mich in diesen Umgebungen gefühlt? Welche Stimmung habe ich wahrgenommen? Welche Machtasymmetrien und Unsicherheiten wurden in diesen Räumen hergestellt und verfestigt? Wie unterscheidet sich der Erfahrungsraum "Auto" von anderen Verkehrserfahrungsräumen (z.B. Fahrrad, Fuß, ÖPNV)?

Ziel des Seminars ist eine gemeinschaftlich gestaltete Ausstellung, in der die Studierenden ausgewählte Aspekte des Themas visuell, medial oder installativ aufbereiten. Dabei sollen theoretische Konzepte sowie eigene Erfahrungen kreativ umgesetzt und vermittelt werden. Die Ausstellung bildet gleichzeitig den Rahmen für die Studienleistung.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=27a37424265176e0e55911b4944a82ad&again=yes 

#climateChallenge– vom persönlichen Fußabdruck zum transformativen Handabdruck

#climateChallenge – from personal footprint to transformative handprint

Die Auswirkungen der Klimakatastrophe sind global spürbar und bedrohen das Leben auf unserem Planeten und unsere Gemeinschaften. Um mit dieser Krise umzugehen und globale Veränderungen herbeizuführen, können wir auf verschiedenen Ebenen etwas tun. 

In der #climatechallenge geht es um realistische und direkte Handlungsmöglichkeiten.

Wer welche Maßnahme ergreifen kann, hängt stark mit Privilegien und Machtasymetrien zusammen. Veränderungen sind meist kompliziert, politische Auseinandersetzungen oft aufgeheizt, einfache Antworten gibt es nicht in komplexen Systemen wie der Klimakatastrophe. Diese Machtstrukturen wollen wir erkenne, aufzeigen und gemeinsam Wege finden, damit auch im Seminar umzugehen. 

Während der CO²-Fußabdruck die persönlichen Verhaltensweisen in den Blick nimmt, sollen Handabdruck-Aktionen die strukturellen Rahmenbedingungen ändern und nachhaltiges Verhalten für Alle einfacher machen. Diese transformative Aktionen haben langfristige Wirkungen auf Strukturen, Regeln, Rahmenbedingungen oder Gesetze. Das funktioniert gut in Gruppen, wenn Studierende beispielsweise gemeinsam Ideen entwickeln, die den Trinkwasser- und Stromverbrauch an der Universität senken oder nachhaltiges Verhalten erleichtern, statt wie so oft zu erschweren.

Was passiert konkret im Seminar?

Wir beginnen mit einem persönlichen Einstieg, theoretischen Inputs zum wissenschaftlichen Stand und einem Blick auf den eigenen ökologischen Fußabdruck in Form der Fußabdruck-Challenge.

Anschließend befassen wir uns mit den möglichen Hindernissen bei der Durchführung der Challenges sowie verschiedenen Gerechtigkeitsperspektiven und entwickeln auf Basis dieser Erfahrungen Handabdruck-Challenges, die wir in Kleingruppen angehen.

Gemeinsam reflektieren wir die Challenges und unser Seminar, beschäftigen uns mit den Konsequenzen unserer Handlungen auf verschiedenen Ebenen und setzen unsere Erfahrungen in Form des transformativen Handabdrucks möglichst in systemische Veränderungen um.

Abschließend evaluieren wir die gemeinsamen Prozesse und halten das Gelernte und unsere Projekte, Herausforderungen, Probleme und Erfolge fest und schauen, wie wir auch andere mit unseren Erfahrungen inspirieren und unterstützen können.

Hier der Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-bremen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=c0dd21a76b7a91c8e6edd42c41081ec9&again=yes