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Aktuelles

Fortsetzung der Veranstaltungsreihe Diversity @ Uni Bremen im SoSe 2022 zum Schwerpunkt: Soziale Herkunft & Bildungs(un)gerechtigkeit

Einladung zur Abschlussveranstaltung Diversity@Uni Bremen

“Was bedeutet soziale Herkunft für Studium und Lehre?” Datum: Freitag, den 01.07.2022
Uhrzeit: 10.00-14.00 Uhr
Ort: SFG Raum 1040, Uni Bremen

Diese Veranstaltung beginnt mit drei Impulsvorträgen aus Studierendenforschungen zu First Generation Students.

Danach sind zwei Workshops mit Fokus auf Klassismus in Studium und Lehre geplant:

→ Workshop von Studierenden mit Studierenden

→ Workshop von Lehrenden mit Lehrenden

Abschließend kommen wir zum Austausch und zur Diskussion im gemeinsamen Plenum zusammen.

Um 14.00 Uhr schließen wir die Veranstaltungsreihe “Soziale Herkunft & Bildungs(un)gerechtigkeit” des SoSe 2022 mit einem Picknick auf der Uniwiese hinter dem SFG ab und bitten alle darum, etwas zu Essen und/oder zu Trinken mitzubringen.

Mehr Informationen befinden sich hier: Einladung (PDF)

ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG

 

statt am 8. Juni findet der Vortrag von Francis Seek am 14. Juni 2022 von 14.00-16.00 statt, wie geplant digital per Zoom http://unihb.eu/zoomsolidaritaet

Klassismus und Solidarität im Hochschulkontext

Vortrag und Diskussion

Die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und Position bestimmt unsere Gesellschaft grundlegend. Klassismus wirkt schon vor der Geburt und bis über den Tod hinaus. So ist etwa der Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung davon geprägt und spiegelt sich auch im Hochschulalltag. In dem Vortrag wird diese Diskriminierungsform mit Bezug auf die Hochschule beleuchtet: Wie zeigt sich Klassismus in der Hochschule und was können wir praktisch dagegen tun? Welche Strategien eignen sich, um klassistischen Diskriminierungen entgegenzutreten? Was bedeutet Solidarität konkret?

 Zur Referent*in:

Francis Seeck, 1987 in Ostberlin geboren, ist promovierte Kulturanthropolog*in und Antidiskriminierungstrainer*in. Seeck forscht und lehrt zu Klassismus, sozialer Ungleichheit und Geschlechterverhältnissen, nach einer Vertretungsprofessur für Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg nun als Post-Doc an der HU Berlin. 2022 erschien die Streitschrift „Zugang verwehrt – Keine Chance in der Klassengesellschaft: wie Klassismus soziale Ungleichheit fördert“ bei Atrium.

Auf die Hochschulagenda: Bildungsgerechtigkeit für Akademiker*innen der ersten Generation!

Impulse zu Projekten und Diskussion zu Herausforderungen und Perspektiven am 11. Mai 2022, 18.00-20.00,

digital per Zoom http://unihb.eu/zoombildungsgerechtigkeit

Eingeladen sind:

Katja Urbatsch, Gründerin und hauptamtliche Geschäftsführerin von Arbeiterkind.dehttps://www.arbeiterkind.de

Dr. Ann-Kristin Kolwes, Erste Generation Mentoring+, Universität zu Köln und Erste Generation Promotion e.V., www.egp-verein.de

Andreas Kemper, Institut für Klassismusforschung und https://dishwasher- magazin.de/about-the-dishwasher/ (Kemper & Weinbach 2016: Klassismus. Eine Einführung. Münster: unrast)

Bei dieser Podiumsveranstaltung geht es darum, unterschiedliche Perspektiven auf Klassismus im Hochschulkontext zu beleuchten und das Thema Bildungs(un)gerechtigkeit in Verbindung mit sozialer Herkunft stärker ins Blickfeld zu rücken. Dafür haben wir drei Expert*innen eingeladen, die sich mit Fragen der Bildungsgerechtigkeit für First Generation Students und Promovierende befassen sowie auf Veränderungen in den Hochschulstrukturen hinwirken.

Wir laden ein ihre Arbeit kennenzulernen und mit ihnen darüber auszutauschen, welche Herausforderungen sich im Hochschulkontext stellen und wie sie angegangen werden können. Zentrale Fragen sind: Wie macht sich klassistische Diskriminierung im Hochschulalltag bemerkbar? Mit welchen Strategien kann der akademische Raum bildungsgerechter gestaltet werden – und wo liegen Hürden? Was empfehlen sie den Hochschulen? Und welche Erwartungen haben sie hinsichtlich der Umsetzung?

Die öffentlichen Veranstaltungen, zu denen wir herzlich einladen, befassen sich mit klassistischen Ungleichheiten im Hochschulkontext. Sie fragen nach Wirkmechanismen, Auswirkungen und möglichen Gegenstrategien. Mehr

www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/sites/referate/referat01/Diversty%40Uni_Bremen/Programm_Diversity_2022.pdf

Auftakt mit Vortrag und Diskussion:

Klassismus – ein Tabu der Hochschule

am 27.04.2022, 18.00 – 20.00 Uhr, Gebäude SFG, Raum 0140 

Diskriminierungen aufgrund von Klassenherkunft und Klassenzugehörigkeit sind allgegenwärtig und auch im Bildungsbereich vorzufinden. Ungeachtet des Versprechens auf Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit verstärkt das Bildungssystem Klassenunterschiede statt diese auszugleichen, darauf verweisen diverse StudienAuch der Wissenschafts- und Lehrbetrieb ist durch Klassismus geprägt. Bei genauerer Betrachtung fällt auf: Die Hochschule befördert und verfestigt klassenbezogene Differenzen flankiert von einem Leistungsnarrativ, das die strukturelle Dimension und die Wirkmächtigkeit von klassistischen Diskriminierungen ausblendet.

In diesem Beitrag geht es darum, die Hochschule aus einer klassismuskritischen und intersektionalen Perspektive zu beleuchten. Im Fokus steht das Tabu der Hochschule, sich mit den Wirkweisen von Klassismus sowie dessen Bedeutung für Bildungs- und Qualifizierungsprozesse auseinanderzusetzen – obwohl ihr als Ort der Wissensproduktion und -vermittlung eine besondere Verantwortung zukommt, die eigenen Strukturen und Praktiken zu reflektieren und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Wie geeignete Ansätze aussehen und welche Maßnahmen erforderlich sind, dazu sind alle Interessierten eingeladen beim anschließenden Austausch mitzudiskutieren.

Referentin: Ayla Satilmis, Universität Bremen, verantwortlich für das Programm e n t e r  s c i e n c e, Arbeitsschwerpunkte: Antidiskriminierung, Diversität & Intersektionalität, Rassismuskritik in Lehr-Lern-Räumen, Demokratisierung des Wissenschaftsbetriebs; Kontakt: satilmisprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

Putting diversity and inclusion at the heart of YUFE

Videobeitrag zu Diversität und Inklusion der YUFE Strategie von Karen Bush (University of Essex)

Als eine der zehn internationalen Partneruniversitäten von YUFE leitet die University of Essex den Arbeitsbereich Diversität und Inklusion in dieser Allianz - die Universität Bremen ist Co-Lead in diesem Arbeitspaket. Wie und warum Diversität und Inklusion (D&I) den Kern der YUFE-Strategie bilden, erklärt Karen Bush, Leiterin des Arbeitspakets D&I, in diesem Blog-Beitrag samt Video.

Pflegestammtisch mit dem Bremer Pflegestützpunkt

Seit 2014 erhalten Beschäftigte mit Pflegeverpflichtungen die Möglichkeit, sich einmal im Monat mit anderen Betroffenen über ihre Situation auszutauschen.

Begleitet und moderiert wird der Stammtisch von Ines Gürlevik (Leiterin des Familienservicebüros) mit Unterstützung eine*r Mitarbeiter*in des Bremer Pflegestützpunktes. Die*der  Berater*in steht für kompetente und wertvolle Informationen und Tipps hinsichtlich aller Fragen rund um die Pflege und umfänglichen Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Der Stammtisch findet in einer vertrauensvollen und offenen Atmosphäre statt.

Ort: Familienservicebüro -  auf dem Universitäts-Boulevard (links neben der Glashalle) zurzeit virtuell über Zoom!
Zeit: Die nächsten Termine können Sie dem Link entnehmen!

Das Angebot ist seit März 2021 auch für Studierende geöffntet.

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Kinder und Corona

Gerade in Zeiten von Corona ist die Vereinbarkeit von Familie, Beruf oder Studium noch schwerer. Hier finden Sie Beratungs- und Unterstützungsangebote von unterschiedlichen Stellen zu verschiedenen Bereichen (wie z. B. Finanz- und Unterstützungsleistungen, Kita, Schule und Krisenhilfe)

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Zugänglichkeit für die Digitale Lehre

Ein digitales Lehrangebot ist – auch in Zeiten, wo keine Corona-Pandemie grassiert – grundsätzlich ein wertvolles Format für eine diverse, inklusive Lehre. Insbesondere Studierende mit einer Beeinträchtigung können von der digitalen Lehre profitieren. Sie birgt jedoch auch Herausforderungen für diese Zielgruppe, weswegen wir Sie als Lehrende bitten, auch in dieser besonderen Situation trotz des hohen Stress-Niveaus, das Sie jetzt alle haben, die Zugänglichkeit der digitalen Lehre im Auge zu behalten. Hier geht es insbesondere um die Zugänglichkeit für Studierende mit Hör- oder Sehbeeinträchtigung, aber z.B. auch für Studierende mit einer Mobilitätseinschränkung (insbesondere in Hinblick auf das Mitschreiben), Beeinträchtigungen durch ADHS, Lese-Rechtschreib-Störung, psychische Erkrankungen oder Beeinträchtigungen durch Medikamenteneinnahme.

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News & Statements

Eine gemeinsame Erklärung mit Wissenschaftler*innen verschiedener Universitäten zu Sexismus in der Wissenschaft:
gender.macht.wissenschaft

Stellungnahme vom Rat für Migration zur Diskreditierung rassismuskritischer Forschung und Forscher*innen

"Prejudices against many groups of people in science are not taken seriously" - Große Umfrage zeigt Karrierehindernisse für LGBTQ-Wissenschaftler*innen

Der Rat für Migration fordert in seiner Stellungnahme zu den Geschehnissen in Hanau: "Es wird höchste Zeit, Rassismus beim Namen zu nennen"


Wenn Sie über diversitätsbezogene Angebote an der Uni Bremen informiert und in unseren internen Verteiler aufgenommen werden möchten, senden Sie bitte eine kurze Nachricht an diversityprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

Regenbogenfahne

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