Rassismuskritik

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Rassismuskritische Perspektiven in Studium und Lehre sind grundlegend, um Dominanzkulturen aufzuspüren sowie damit verbundene Problemlagen im Wissenschaftssystem und darüber hinaus zu erfassen und abzubauen. Das Programm e n t e r  s c i e n c e reflektiert das Problem der "institutional whiteness" (S. Ahmed) des Wissenschaftsbetriebs auf unterschiedlichen Ebenen und betrachtet die darin eingebetteten Handlungsroutinen kritisch. Im Lehr-Lern-Kontext werden aus einer intersektionalen Perspektive eurozentristische Inhalte in Lehre und Forschung hinterfragt ebenso wie rassialisierende Narrative in wissenschaftlichen Diskursen und Konzepten. Darüber hinaus werden tradierte Wissensarchive und hegemoniale Formen der Wissensproduktion hinsichtlich ihrer Limitationen und Ausschlüsse analysiert.

Mit Perspektivenpluralität und „epistemischem Ungehorsam“ (W. Mignolo) möchte e n t e r  s c i e n c e dazu beitragen, die Hochschulbildung zu dekolonisieren und inklusiv(er) zu gestalten.

Aktualisiert von: Y. Melcher