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Musik begleitet. Bedeutung musikalischer Bildungsangebote der Kindheit im Übergang zum Erwachsenenalter

Das Drittmittelprojekt „Musik begleitet. Bedeutung musikalischer Bildungsangebote der Kindheit im Übergang zum Erwachsenenalter“ wird von der Mercator-Stiftung e.V. über den Rat für Kulturelle Bildung e.V. in der Zeit von Januar 2019 bis Dezember 2021 gefördert und in Kooperation mit Professor Andreas Lehmann-Wermser (Musikpädagogik) von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover durchgeführt. Das Forschungsprojekt setzt eine seit 2007 bestehende Forschungskooperation zur musikbezogenen kulturellen Teilhabe fort (u.a. Lehmann-Wermser, Busch, Schwippert & Nonte (Hrsg.), 2014; Lehmann-Wermser, Schwippert & Busch (Hrsg.), 2018) und lenkt den Fokus auf junge Erwachsene, die zu Beginn ihrer Berufsausbildung oder ihres Studiums stehen und sich kulturell neu orientieren müssen. Im Rahmen einer umfangreichen Online-Befragung und vertiefenden Einzelinterviews wird der Frage nachgegangen, inwieweit musikalische Förderangebote aus der Primar- und Sekundarschulzeit in der aktuellen Statuspassage der jungen Erwachsenen nachhaltige Wirkung entfalten und somit die musikbezogenen Aktivitäten der jungen Erwachsenen prägen. Das Projekt verfolgt das Ziel, vertiefte Kenntnisse über diese bislang wenig beforschte Alterskohorte zu erlangen und zudem herauszuarbeiten, wie musikalische Förderprogramme an Schulen konzipiert sein sollten, damit sie nachhaltig von Bedeutung sind und dadurch jungen Menschen bei der Gestaltung ihrer musikalisch-kulturellen Teilhabe Orientierung bieten können. Als Projektmitarbeiterin an der Universität Bremen erarbeitet Tanja Hienen eine Dissertation zum Thema „Wege zur Musik. Gegenwarts- und Erinnerungsperspektiven auf musikalische Praktiken. Zur Relevanz von subjektiver Handlungsfähigkeit und der capability-Perspektive für musikalische Praktiken im institutionellen Übergang“.