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Lehre

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Unser Lehrangebot

Lesen Sie hier die Inhalte unseres Lehrangebots nach und erfahren Sie Prüfungsergebnisse.

Die Psychologische Diagnostik ist eine Methodenlehre im Dienste der psychologischen Forschung und Angewandten Psychologie. Soweit Menschen die Merkmalsträger sind, besteht ihre Aufgabe darin, interindividuelle Unterschiede im Verhalten und Erleben sowie intraindividuelle Prozesse und Veränderungen einschließlich ihrer jeweils relevanten Bedingungen bestmöglich genau zu beschreiben, dass hinlänglich präzise Entscheidungen und Vorhersagen künftigen Verhaltens und Erlebens sowie deren Veränderungspotentials in definierten Situationen und Kontexten möglich werden. Die Psychologische Diagnostik ist ein Prüfungsfach der Bachelor- und Masterstudiengänge der Psychologie.

Prüfungsergebnisse

Hier finden Sie die Prüfungsergebnisse zur Klausur vom 14.09.2021

Hier finden Sie die Prüfungsergebnisse zur Klausur vom 18.03.2021

Die Differentielle Psychologie ist ein Teilgebiet der Grundlagenfächer der Psychologie mit dem Fokus, Unterschiede zwischen Menschen im Erleben, Denken, Fühlen und Handeln zu beschreiben und zu erklären. Sie bedient sich dazu in der Regel der Methoden der empirischen Wissenschaften. Zur Beschreibung von interindividuellen Unterschieden fokussiert die Differentielle Psychologie auf eine Reihe von Konstrukten. So spielen morphologische und physiologische Merkmale (wie etwa BMI und Attraktivität) ebenso eine Rolle in der Differentiellen Psychologie wie Bedürfnisse, Interessen, Einstellungen, Eignungen (z. B. Intelligenz oder Kreativität) und Temperamentsmerkmale (beispielsweise Emotionalität und Extraversion). Zur Erklärung von interindividuellen Differenzen werden evolutionstheoretische, (epi-)genetische und neurologische Faktoren ebenso wie lerntheoretische, humanistische und sozial-kognitive Theorien aufgegriffen.

Der Begriff Persönlichkeit wird in der Fachliteratur nicht ganz einheitlich gebraucht. Unter Persönlichkeitspsychologie kann zum einen ein Teilbereich der Differentiellen Psychologie verstanden werden, der sich mit relativ überdauernden und situationsübergreifend konsistenten interindividuellen Unterschieden in Besonderheiten von Menschen im Denken, Fühlen, Streben und Verhalten befasst. Andererseits werden auch solche Ansätze als persönlichkeitspsychologisch bezeichnet, welche die Entwicklung von relativ stabilen Besonderheiten, psychologischen Prozessen innerhalb von Personen und variablen situationsabhängigen individuellen Besonderheiten im Erleben und Verhalten beschreiben und erklären. Damit kann die Persönlichkeitspsychologie als Grenzwissenschaft verstanden werden, welche deutliche Schnittpunkte zu allen anderen psychologischen Grundlagenfächern aufweist. Die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie ist ein Prüfungsfach des Bachelorstudiengangs Psychologie.

Prüfungsergebnisse

Derzeit keine verfügbar.

Die Verhaltensgenetik beschäftigt sich mit der Frage nach dem Ausmaß genetischer Beiträge zu interindividuellen Unterschieden in charakteristischen Mustern von Emotionen, Kognitionen, Motivationen und Verhaltensweisen. In einer Frage: In welchem Ausmaß machen genetische Unterschiede die individuellen Besonderheiten aus? Die Verhaltensgenetik fokussiert dabei nicht nur auf variable Aspekte des menschlichen Genoms, sondern auch auf Unterschiede in den Umwelten, die Individuen erleben und prägen. Die Verhaltensgenetik nutzt dabei ganz verschiedene Studiendesigns wie beispielsweise quantitative Extended Twin Family Designs (ETFDs) oder molekulare Genome-Wide Association Studies (GWAS), um genetische Faktoren und umweltbedingte Einflüsse sowie deren Wechselwirkungen auf interindividuelle Unterschiede im Erleben und Verhalten zu entflechten. Die Verhaltensgenetik ist ein Prüfungsfach der Masterstudiengänge der Psychologie.

Prüfungsergebnisse

Derzeit keine vorhanden.

"Systeme motivationaler Kern- und Oberflächencharacteristiken der Persönlichkeit" (Betreuer: Prof. Dr. Christian Kandler)

"Netzwerke der Moralität" (Betreuer: Prof. Dr. Christian Kandler)

"Netzwerke von Motiven und Werten" (Betreuer: Prof. Dr. Christian Kandler)

"Die Rolle subjektiver Attraktivität für den Selbstwert" (Betreuer: Prof. Dr. Christian Kandler)

"Genetische und Umwelteinflüsse auf Religiosität" (Betreuer: Prof. Dr. Christian Kandler)

"Interessen: Anlage oder Umwelt" (Betreuer: Prof. Dr. Christian Kandler)

"Funktionales Selbstkonzept: Die Rolle der Gene und der Umwelt" (Betreuer: Prof. Dr. Christian Kandler)

"Angenommene und 'wahre' Ähnlichkeit in Persönlichkeitsmerkmalen in der Partnerschaft" (Betreuerin: Dr. Alexandra Zapko-Willmes)

"Kon- und Divergenz von Selbst- und Fremdperspektive unter Berücksichtigung von Beziehungsmerkmalen" (Betreuerin: Dr. Alexandra Zapko-Willmes)

„Intra- und interindividuelle Unterschiede in hormonellen Veränderungen über den weiblichen Menstruationszyklus“ (Betreuerin: Dr. Julia Stern)

„Zusammenhang von Persönlichkeit, Hormonen und Stimme“ (Betreuerin: Dr. Julia Stern)

„Konservatismus und Religiosität – Ursache-Wirkungsbeziehung oder gemeinsame Ursachen in anderen Persönlichkeitseigenschaften?“ (Betreuer: Dr. Kilian Gloy)

„Erbliche Persönlichkeitseigenschaften und deren Verankerung in basalen neurokognitiven Prozessen.“ (Betreuer: Dr. Kilian Gloy)

Grundsätzlich werden auch eigene Themenvorschläge begrüßt, die im Einklang mit den Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe stehen (siehe Forschungsschwerpunkte).