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Aktuelles

Beratungen in der ADE

Im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, auch COVID-19, haben wir unser Angebot zur persönlichen Beratung in den Räumlichkeiten der ADE eingestellt. Sie erreichen uns aber weiterhin per E-Mail und telefonisch. Hinterlassen Sie dafür bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, wir rufen Sie dann sobald wie möglich zurück.
Auch bei Fragen zu bereits vereinbarten Terminen oder Maßnahmen wenden Sie sich gerne an uns.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Ihre ADE

Veranstaltungsposter des IHB Bremen am 14.07.2020 zum Thema "Antimuslimischer Rassismus"

Onlineveranstaltung zu antimuslimischem Rassismus

Am 14.07.2020 lud der Islamische Hochschulbund Bremen (IHB Bremen) zum digitalen Austausch zum Thema "Antimuslimischer Rassismus" ein. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam mit der ADE Ressourcen und Handlungsoptionen für Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Bremen aufzuzeigen und diese zu (re)aktivieren. Dabei wurde die Notwendigkeit einer stärkeren Vernetzung der Bremer Hochschulgruppen untereinander deutlich, auch ein eigenes Antidiskriminierungsnetzwerk von und für Student*innen wurde diskutiert. Die ADE freut sich, den IHB Bremen auch künftig bei seinen Prozesse zu unterstützen und weiterhin jeglicher Form von Diskriminierung entschlossen entgegenzutreten.

Einrichtung einer zentralen Antidiskriminierungsstelle für das Land Bremen

Mit dem Beschluss vom 09. Juli 2020 setzt Bremen den bereits 2012 geäußerten politischen Willen „Diskriminierung entschlossen entgegenzutreten“ mit der Einrichtung einer Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) nun endlich in die Praxis um. Zusammen mit den anderen Mitglieder des Netzwerks Antidiskriminierung begrüßen wir (siehe Presseerklärung vom 9. Juli) den Vorstoß der Regierungsfraktion, der Forderung des Netzwerks  gefolgt zu sein und mit der LADS eine zentrale Fachstelle für Diskriminierungsfragen und Antidiskriminierungsexpertise zu schaffen, mit Hilfe dieser bereits existierende Beratungsangebote ergänzt und bisherige -lücken künftig geschlossen werden sollen.

Handlungsempfehlungen für Geschlechtervielfalt an Hochschulen

Hochschulen tragen als öffentlich-rechtliche Organisationen die Verantwortung, es ihren Angehörigen zu ermöglichen, so diskriminierungsfrei wie möglich zu studieren und zu arbeiten. Es sind im Besonderen die Hochschulleitungen gefordert, die dazu notwendigen strukturellen Rahmenbedingungen sowie ein Klima zu etablieren, das es trans*, inter* und nicht-binären (TIN*) Personen ermöglicht, sich unabhängig von etwaigen Abhängigkeitsverhältnissen ohne Scham oder Angst vor Diskriminierung im Studien- und Arbeitsumfeld zu outen und von ihren Rechten Gebrauch zu machen. Die BuKoF-Kommission für queere* Gleichstellungspolitik an Hochschulen hat dazu diese Handlungsempfehlungen veröffentlicht.

Antidiskriminierungsarbeit und Diskriminierungssensibilität in Zeiten von Corona

Strukturell diskriminierte Gruppen und Einzelpersonen können von COVID-19 in besonderer Weise betroffen sein. Maßnahmen zur viralen Eindämmung müssen deshalb diskriminierungssensibel gestaltet werden, um besonders vulnerable Menschen zu schützen und bereits bestehende strukturelle Diskriminierungen und Risiken nicht weiter zu verstärken. Rassismus, Behinderung, Sexismus oder sozialer Status spielen in die Krise hinein und verstärken bestehende Ungleichheiten und Machtgefälle. Darauf weist u.a. die Pressemitteilung des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland (advd) hin, der sich antidiskriminierend arbeitende Beratungsstellen und Verbände anschließen.
Welche Handlungsoptionen von Diskriminierung Betroffene* haben, wie Heterogenität bei staatlichen Entscheidungen  berücksichtigt und wie im Team mit den aktuellen Anforderungen und Widersprüchen umgegangen werden kann, zeigen die Kolleg*innen von "Amplifying Voices", einem Bundesmodellprojekt des BMFSFJ, und adis e.V. in "Social Distancing vor dem Hintergrund sozialer Ausgrenzung" auf.

In Gedenken an die neun Hanauer*innen

Wir trauern um  Said Nessar El Hashemi                             
                          Gökhan Gültekin
                          Sedat Gürbüz
                          Mercedes Kierpacz                                
                          Hamza Kurtović
                          Vili Viorel Păun
                          Fatih Saraçoğlu
                          Ferhat Unvar
                          Kalojan Velkov.

Um neun Menschen, die am 20. Februar 2020 aufgrund rassistischer Zuschreibungen zu ihrem Aussehen oder Aufenthaltsort, ihrer Herkunft oder religiösen Zugehörigkeit Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens wurden, das sich nahtlos in die Kontinuität zahlloser rassistischer Morde einreiht. Eines Verbrechens, das nicht verharmlosend als die Tat eines*Einzelnen* gewertet und abgetan werden oder gar die Pauschalstigmatisierung psychisch erkrankter Menschen erlauben darf. Sondern einer Gewalttat, die das direkte Resultat zunehmender Enttabuisierung, gar Normalisierung antisemitischer und rassistischer Sprache und der Hinnehmbarkeit rassistischer und rechter Hetze durch die sogenannte AfD und ihre Unterstützer*innen ist.
Wir gedenken der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau und solidarisieren uns mit all denen, die durch rassistische Worte und Taten ausgegrenzt, diskriminiert und/oder bedroht werden.

Als Teil dieser Gesellschaft sind auch Hochschulen nicht frei ist von rassistischen Haltungen und Handlungen. Daher setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass die Universität sich auf allen Verantwortungsebenen noch entschiedener gegen Rassismus und Hetze positioniert und alles tut, um von Rassismus und Diskriminierung betroffene Menschen im Alltag ernst zu nehmen und wirksam zu schützen. Gemeinsam mit Kolleg*innen aus der Antidiskriminierungsarbeit an anderen Hochschulen schließen wir uns der Forderung des Verbands der Beratungsstellen Betroffener rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRGe.V.) an, dass Politik und Strafverfolgungsbehörden Rassismus und rechten Terror endlich ernst nehmen und dabei die Perspektive der Angegriffenen und Bedrohten sowie ihre Forderungen und Erfahrungen in den Mittelpunkt stellen müssen!

Black OurStory Month in Bremen

Im Februar 2020 wird in Bremen Geschichte geschrieben, denn die Präsenz und die Perspektiven Schwarzer Menschen rücken zum ersten Mal für einen ganzen Monat in den Vordergrund. Die Black Student Union Bremen, hat es sich zum Ziel gemacht, einen (Zeit-)Raum von Schwarzen Menschen und für Schwarze Menschen zu gestalten und lädt euch begeistert zum Bremer Black OurStory Month ein!

Hierbei reiht sich die Black Student Union Bremen in die Tradition des Black History Month ein und möchte diese zum Anlass nehmen, Prozesse des (Um-)Lernens und Weiterdenkens Schwarzer Perspektiven in Gang zu setzen. Den ganzen Februar über kommen Schwarze Menschen zusammen, um an ihre Held*innen und ihre Geschichten über Generationen hinweg zu erinnern und das (Über-)Leben Schwarzer Menschen auf der ganzen Welt sowie ihr Vermächtnis zu würdigen: Diese Geschichten sind einzigartig, zeugen von Stärke und dem Verlangen nach Freiheit. Diese Freiheit beinhaltet auch ein Dekolonialisieren von Wissen und bestehenden Normen. Die Veranstaltungsreihe hat zum Anlass, Geschichte umzuschreiben, nach außen sichtbarer zu machen und beginnt mit dem bisherigen Namen der Veranstaltungsreihe :

Der “Black OurStory Month” weicht von der traditionellen Version des “Black History Month” ab, um einen sichtbaren Fokus auf Geschichten außerhalb von cis- und heteronormativen Sichtweisen zu setzen (also nicht nur HIStory - übersetzt “seine Geschichte” - sondern Geschichten von allen Geschlechtern und Schwarzen Identitäten). 

Seid  Zeitzeug*innen wie Traditionen und Zukunftsperspektiven ineinandergreifen. Den ganzen Monat über wird es Veranstaltungen geben, die den Fokus darauf legen, Schwarze Menschen selbst zu Sprecher*innen ihrer Themen zu machen, Wissen (neu) zu definieren, Narrative als Schwarze Menschen selbst zu gestalten und einen Raum des Austausches, der Vernetzung und des Empowerments zu schaffen.

Antifeminismus und Rechtspopulismus in der Gleichstellungsarbeit

Immer wieder sehen sich Antidiskriminierungsbeauftragte rechtspopulistischen Angriffen ausgesetzt. Gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung produzierten die Bundessprecherinnen* der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) die Handreichung „Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus“. Diese soll Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten dabei helfen, die Absichten und Vorgehensweisen rechtspopulistischer Strömungen und Akteur*innen zu erkennen und entsprechend einzuordnen. Neben einer Einführung in verschiedene Geschlechterbilder und –politiken sowie einem Exkurs in die Ideologien des Rechtspopulismus bilden die Erlebnisberichte betroffener Kolleg*innen aus ganz Deutschland den zentralen Teil der Arbeit. Dieses „Grundlagenwerk“ bietet neben reinen Informationen auch praxisrelevante Gegenstrategien zum Umgang mit Antifeminismus und Rechtspopulismus im Berufsalltag.

männliche und weibliche Figuren, deren Köpfe durch diverse Gendersymbole dargestellt werden

Zum Umgang mit Geschlechtervielfalt

Wie alle Institutionen sind auch Hochschulen keine diskriminierungsfreien Räume. Mit ihrer Broschüre trans. inter*. nicht-binär. zeigt die Akademie der bildenden Künste Wien auf, wo noch Handlungsbedarf besteht und wie Studierende und Lehrende binäre Geschlechternormen und gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar machen und aufbrechen können. Damit folgt sie der Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts und -tages sowie des österreichischen Verfassungsgerichthofs neben "männlich" und "weiblich" einen weiteren Geschlechtseintrag im Geburten- bzw. Personenstandsregister zuzulassen.
Neben der formellen Erweiterung spielt auch die Verwendung geschlechtersensibler Sprache eine bedeutende inklusive Rolle. Das Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung der Technischen Universität Berlin bietet dazu einen beispielreichen Leitfaden an.

Gutachten Angemessene Vorkehrungen als Diskriminierungsdimension im Recht

Integration, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit

Am 03. Dezember jährt sich der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung (engl.International Day of Persons with Disablities), an dem auf die Bedürfnisse, das Wohlergehen und die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung aufmerksam gemacht wird, bereits zum 25. Mal. In diesem Jahr steht der Aktionstag ganz im Zeichen von  Empowerment, Integration und Gleichberechtigung, zu denen sich die Vereinten Nationen (UN) bereits 2015 im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verpflichteten. Dass das Recht von Menschen mit Behinderungen auf gleichen Zugang, also Barrierefreiheit am Arbeitsplatz und bei Alltagsgeschäften, in Deutschland bisher nicht ausreichend gewährt wird, stellt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) in ihrem aktuellen Gutachten dar. Gleichzeitig spricht sie sich für dessen rechtliche Verankerung im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aus. Die ADE unterstützt die Forderung nach einer vollständigen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Schriftzug #MeTwo in Dunkelrot

#MeTwo

Wir begrüßen, dass nach der Sichtbarmachung sexueller Gewalt durch #MeToo, nun auch Menschen, die rassistischer Diskriminierung ausgesetzt sind, eine Stimme finden. Im Sommer dieses Jahres rief der Sozialaktivist Ali Can erstmals zum Teilen eigener Rassismuserfahrungen unter dem Hashtag #MeTwo auf, dem Tausende folgten. Nach einer anfangs stark eindimensionalen und kritisierungswürdigen Berichterstattung um die binationale Zugehörigkeit eines Sportlers, kommen inzwischen vermehrt auch Perspektiven aus Politik und Wissenschaft, wie die der Migrationsforscherin Naika Foroutan, zu Wort. Eindrucksvoll enttarnt sie rassistische Strukturen, mahnt vor restriktiver Migrationspolitik und spricht sich klar für eine plurale Gesellschaft mit einem neuen gemeinsamen "Wir" aus - unabhängig von Herkunft, nationalem oder religiösem Bekenntnis und Color.

Ergebnisse der Studie "Out im Office?!" 2017 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und des Instituts für Diversity- & Antidiskriminierungsforschung mit ersten Ergebnissen zur Arbeitssituation lesbischer, schwuler, bisexueller und Trans*-Beschäftigte

Neue Studie zur Arbeitssituation von LSBT*-Personen von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes veröffentlicht

Im Juli 2017 wurde von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine neue Studie zur Arbeitssituation von LSBT*-Personen veröffentlicht. Wie die Ergebnisse zeigen, hat sich für LSBT*-Beschäftigte innerhalb der letzten zehn Jahre nicht viel verändert. Als eine positive Veränderung kann man mehr Offenheit für lesbische und schwule Beschäftigten in Umgang mit ihrer Sexualität nennen. Heutzutage sprechen dem Bericht zufolge 28,9 Prozent mit allen Kolleg*innen offen über ihre sexuelle Identität. 2007 waren dies  nur 12,7 Prozent. Ein knappes Drittel spricht mit keinen oder nur wenigen Kolleg*innen offen über die eigene sexuelle Identität. 2007 waren dies 51,9 Prozent. Die Zahlen zeigen diesbezüglich eine positive Entwicklung in der Gesellschaft, hin zu mehr Akzeptanz von sexuellen Identitäten.

Dennoch sind diese unbefriedigend. Insbesondere bei Trans*-Beschäftigten ist die Situation alarmierend: 69,0 Prozent von ihnen sprechen mit keinen oder nur wenigen Kolleg*innen offen über ihre Geschlechts- oder sexuelle Identität. Darüber hinaus bleibt Diskriminierung für LSBT*-Beschäftigte nach wie vor ein Teil ihrer Alltagerfahrung. Drei von vier Befragten (76,3 Prozent) berichteten Diskriminierung(en) am Arbeitsplatz erfahren zu haben.

Die ADE berät zu allen Fragen der Diskriminierung am Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsplatz, auch aufgrund der sexuellen oder geschlechtlichen Identität.

Antidiskriminierungsstelle des Bundes legt aktuellen Bericht zu Diskriminierungserfahrungen vor

Juni 30, 2017

Bei der Arbeitsvermittlung in Deutschland bestehen teils gravierende Diskriminierungsrisiken. Das geht aus dem gemeinsamen Bericht an den Deutschen Bundestag hervor, den die Antidiskriminierungsstelle des Bundes am Donnerstag in Berlin gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen vorgestellt hat. So werden insbesondere Menschen mit einer Beeinträchtigung und Bewerber mit ausländischen Wurzeln oder ausländisch klingenden Namen nicht immer ausreichend bei der Arbeitssuche unterstützt und erleben auch viele Diskriminierungen bei der Einstellung und im Beschäftigungsverhältnis.

Ein Viertel der bei der ADS eingegangenen Fälle betreffen den Bereich der Geschlechterdiskriminierung.

Grundlage für den Bericht ist die Auswertung von Beratungsanfragen, die von 2013 - 2016 bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, den genannten Beauftragten und staatlichen und nichtstaatlichen Antididkriminierungsstellen eingegangen sind.

Auch die ADE hatte sich an der Datenerhebung beteiligt.

Die Erhebung zu "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland", die die ADS im Jahr 2015 durchgeführt hatte, ist ebenfalls in den Bericht eingeflossen.

Mehr Informationen:

Presse-Handout [PDF] (632 KB)

Vollständiger Bericht

Stereotype an Hochschulen

"Frauen sind sozialer veranlagt als Männer" oder "Männer sind besser in Mathe als Frauen", dies sind nur zwei Beispiele für die Bewertung, Wahrnehmung oder Beurteilung des Verhaltens von Geschlechtern.

Geschlechterstereotypes Denken ist auch im Hochschulbereich nach wie vor weit verbreitet.
Dieses Phänomen zu identifizieren und zu verstehen ist der erste Schritt hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit.

LIBRA, ein Zusammenschluss zehn lebenswissenschaftlicher Forschungsinstitute aus zehn Ländern Europas, hat aus diesem Grund einen Test entwickelt, der Teilnehmenden geschlechterspezifisches Denken bewusst machen soll.

Wenn Sie wissen wollen, wie stark Sie von geschlechterstereotypem Denken beeinflusst sind, machen Sie den Test.

Lernen ohne Barrieren: Leitfaden für Lehrende

Die Interessengemeinschaft Handicap (IGH) hat gemeinsam mit der Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung (KIS) einen neuen Leitfaden für Lehrende der Universität Bremen herausgegeben.

"Was bedeutet es, mit einer Behinderung und/oder chronischen Erkrankung zu studieren?
Zunächst einmal das, was es für alle bedeutet: einfach studieren, an der Uni sein, neugierig sein, lernen, Zeit und Mühe in die eigene Ausbildung investieren, einen akademischen Abschluss erzielen. Nur, dass es nicht immer so einfach ist. Oftmals behindern (nicht nur bauliche) Barrieren den Zugang zum Wissen und erschweren die Teilhabe an Lehre und Forschung.

Dieser Leitfaden soll Sie als Lehrende aufmerksam machen auf die alltäglichen Hürden im Lernbetrieb, die Studierende mit Beeinträchtigung zu überwinden haben und Ihnen praktische Hinweise geben, wie Sie – teilweise mit sehr einfachen Mitteln – helfen können, Barrieren gar nicht erst entstehen zu lassen."

Hier erhalten Sie den Leitfaden als Download [PDF] (12.3 MB)