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Qualitätsmanagement-Konzept des FB2

(FBR-Beschluss vom 6.2.2016)

Die Qualitätskonzepte der Studiengänge bestehen aus

  • der Darstellung der jeweiligen Studiengangsziele
  • dem Lehrevaluationskonzept

Die Lehre der Bachelorstudiengänge Chemie und Biologie wird mit einem gemeinsamen Konzept evaluiert. Die Masterstudiengänge entwickeln unter der Leitung der Studiengangsverantwortlichen in Kooperation mit dem QM-Gremium eigene, den jeweiligen Studiengängen angepasste Lehrevaluationsverfahren.

Die Transparenz der Verfahren ist dabei wesentlich: Grundsätzlich werden die Ergebnisse der Evaluationen und die ggf. direkt in den Studiengängen getroffenen Maßnahmen dokumentiert, dem QM-Gremium zur Verfügung gestellt und den Studierenden rückgemeldet.

Das Qualitätsmanagement QM des Fachbereichs dient dazu,

  • die Qualität von Studium und Lehre zu sichern bzw. Qualitätsprobleme aufzudecken
  • Studium und Lehre weiterzuentwickeln
  • Kenndaten für das Management des Fachbereichs zur Verfügung zu stellen
  • Studium und Lehre betreffende Organisationsprozesse im Fachbereich in einer effektiven und transparenten Weise zu gestalten

Das QM des FB2 baut sich aus den folgenden Elementen eines QM-Kreislaufs auf:

  • QM-Sicherung und -Weiterentwicklung: Monitoring und Kommunikation
  • Interpretation: Probleme identifizieren
  • Fehler- und Ursachenanalyse
  • Veränderungsbedarf definieren
  • Durchführung und Überprüfen von Maßnahmen

Alle Mitglieder des FB2 sind in ihren jeweiligen Rollen Akteure des Qualitätsmanagements. Die wichtigsten Akteure des QM sind Dekanat und Studiendekanat* und ein vom Fachbereichsrat eingesetztes QM-Gremium.

Das QM-Gremium versteht sich als übergeordnetes Gremium für das Qualitätsmanagement, in dem Prozesse und Kommunikationswege über die Belange der Studiengänge hinaus diskutiert und angeregt werden. Für konkrete Maßnahmen ist das QM-Gremium mit den weiteren Akteuren und verantwortlichen Gremien im FB2 vernetzt:

  • den Prüfungsausschüssen,
  • den Studiengangsverantwortlichen,
  • den Ausschüssen für die Lehre (Bachelor) und
  • den Studierenden­vertretungen.

Der Fachbereichsrat des FB 2 hat auf seiner Sitzung am 1. Februar 2012 die Einrichtung und Aufgaben eines beratenden Gremiums zum Qualitätsmanagement in Lehre und Studium (QM-Gremium) im Fachbereich 2 beschlossen. Am 21.10.2015 wurde die Zusammensetzung des QM-Gremiums neu beschlossen.

Das QM-Gremium besteht aus 12 Mitgliedern:

  • Studiengangsverantwortlicher Bachelor Biologie
  • Studiengangsverantwortlicher Bachelor Chemie
  • 2 Studierendenvertreter*innen StugA
  • 2 Studierendenvertreter*innen StugO
  • 1 StudiengangsverantwortlicheR aus einem Masterstudiengang Chemie
  • 1 StudiengangsverantwortlicheR aus einem Masterstudiengang Biologie
  • 1 Hochschullehrer*in Biologie
  • 1 Hochschullehrer*in Chemie
  • 2 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Die Geschäftsführung obliegt dem Studienbüro.

Das QM-Gremium trifft sich mindestens zweimal pro Jahr. Mindestens 7 Mitglieder müssen dabei anwesend sein.

Mitglieder des QM-Gremiums (01/2019)

  • Prof. Uwe Nehls (Studiendekan/ Studiengangskoordinator Bachelor Biologie)
  • Dr. Enno Lork (Studiengangskoordinator Bachelor Chemie)
  • Prof. Ralf Dringen (HL Chemie)
  • Prof. Michael Koch (HL Biologie)
  • Prof. Soerge Kelm (Master-Koordinator BMB)
  • Prof. Martin Diekmann (Master-Koordinator Ecology)
  • Dr. Andrea Krause
  • Dr. Uwe Schüssler
  • Fenja Murken (Studentin Chemie)
  • Tergite Zequiri (Studentin Chemie)
  • Juliane Niewar (Studentin Biologie)
  • Rafaela Schmidtke (Studentin Biologie)

Geschäftsführung Studienbüro:

  • Dr. Jana Seeger
  • Dr. Ute Meyer
  • Corinna Müller-Wiegmann

Die Mitglieder entsenden ggf. ihre VertreterInnen.

  • Es erarbeitet in Abstimmung mit dem Dekanat Zielsetzungen für den Bereich QM in Lehre und Studium.
  • Es formuliert Mindestanforderungen für die Durchführung von fachbereichsinternen Befragungen und für die Erhebung von Daten und Kennzahlen des Fachbereichs.
  • Es initiiert unter Leitung des Studienbüros und in Zusammenarbeit mit Programm- und Modulverantwortlichen sowie Studierenden Lehrveranstaltungsevaluationen sowie studienprogrammbezogene Befragungen wie z.B. Workload-Erhebungen.
  • Unter Leitung des Studienbüros stellt es die Ergebnisse der Befragungen und Erhebungen zusammen und identifiziert in Abgleich mit den Zielsetzungen Problembereiche.
  • Es schlägt dem Dekanat Maßnahmen zur Behebung der Probleme vor und kontrolliert deren Umsetzung.
  • Es trägt Sorge dafür, dass die Ergebnisse der Befragungen in Abstimmung mit den Modulverantwortlichen veranstaltungsbezogen Lehrenden und Studierenden mitgeteilt werden.
  • Es organisiert unter Leitung des Studienbüros die Dokumentation der QM-Aktivitäten.
  • Es erstellt unter Leitung des Studiendekanats und in Kooperation mit dem Studienbüro im zweijährigen Turnus einen QM-Bericht.

Die Qualitätsziele des FB 2 gelten übergreifend für alle Studiengänge des FB 2.

  • Bereitstellung von Studienberatung, Informationsveranstaltungen und Informationsmedien (z.B. aktuelles Modulhandbuch, verständliche Darstellung der Prüfungsordnungen, Internetseite und Mailverteiler) für Studieninteressierte und Studierende in verschiedenen Studienphasen
  • Bereitschaft zum Gespräch, um akute Probleme zu lösen
  • Einbindung der Studierenden in Gestaltungsprozesse
  • Ermöglichen von Mobilität (Auslandsstudium/-praktika)
  • Ermöglichen einer Profil- bzw. Schwerpunktbildung (möglichst bereits im Bachelor)
  • Kompetenzorientiertes Studium
  • Hoher Wert des wissenschaftlichen Arbeitens, enge Anbindung an Arbeitsgruppen, Forschungsorientiertes Studieren
  • Diversität wahrnehmen und Studium in Diversität ermöglichen – Ansprechbarkeit für individuelle Fragestellungen und Problembereiche

Die Studiengänge entwickeln unter Einbeziehung der fachbereichsweiten Qualitätsziele eigene Qualitätskonzepte (Studiengangsziele und Studiengangskonzepte für Lehr- und Programmevaluationsverfahren).

Themen der Qualitätsbewertung sind z.B.

  • Rahmenbedingungen des Studierens und Lernens
  • Studien-, Lehr- und Prüfungsorganisation, Arbeitslast, Ausstattung, Informiertheit der Studierenden, Beratungsangebote, Studienvoraussetzungen, Finanzierung des Studiums, Familiensituation
  • Prozess des Studierens und Lernens
  • Didaktische und fachliche Qualität der Lehre, Praxis- und Forschungsbezug der Lehre, Studienanforderungen, Praktika, Auslandsaufenthalte
  • Ergebnisse des Studierens und Lernens
  • Studienzufriedenheit, Studienerfolg, Kompetenzerwerb, Berufserfolg
  • Motive von Studiengangsabbrechern bzw. –wechslern
  • Beruflicher Erfolg von Absolventinnen
  • Bewertung der Studienbedingungen im Rückblick
  • Bewertung des Kompetenzerwerbs
  • Nachwuchsförderung (Forschung)

Maßnahmen zur Lenkung der Qualität in Studium und Lehre können

  •     administrativ (z.B. Änderung von Prüfungszeiten) oder
  •     strategisch/konzeptionell (Gestaltung von Modulen, Prüfungsformen, BPOs) oder
  •     personell (andere oder mehr Dozenten, WiMis etc.) sein

und müssen klare dokumentierte und transparente Prozesse sein.

Ein breites auf die Problembereiche orientiertes Informations- und Beratungsangebot, die Gesprächsbereitschaft bei Problemlagen und Einbeziehung der betroffenen Akteure in Entscheidungsprozesse sind grundsätzlich Pfeiler von QM-Maßnahmen im FB2.

Porträtfoto Jana Seeger
Dr. Jana Seeger

Kontakt

Dr. Jana Seeger

Studienbüro FB2 Biologie/ Chemie

Gebäude NW2 Raum A1030

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Tel. +49 421 218-62810

Aufgaben

Qualitätsmanagement im Fachbereich 2 inkl.

  • Koordination der
    • Programmevaluationen von Studiengängen
    • Lehrevaluationen
    • Aktualisierung von Ordnungsmitteln und Modulhandbüchern
  • Berichtswesen für den Qualitätskreislauf
  • Geschäftsführung QM-Gremium

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QM-Konzept des FB2