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Die überdrehte Kamera

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Mit dem Drehen in technischer Hinsicht ist das Kino von Anfang an verbunden. Ein Film wird buchstäblich gedreht: Die Filmspule dreht sich bei der Aufnahme und muss sich beim Abspielen im Projektor wieder drehen. Doch wo und wie dreht das Kino durch? Bevor ein Wochenende lang (10.-12.12.) in  Vorträgen, Gesprächen und Filmen Momente des Überdrehens von Film und Fernsehen ergründet werden, vermitteln Kameradrehungen um verschiedene Achsen schwindelerregende Dreh-Erfahrungen von Raum und Zeit.   Zu sehen sind sieben Filmen aus sechs Ländern und fünf Jahrzehnten.

Fr. 10.12.2004 | 18:00 Uhr im Kino 46, kuratiert und eingeführt von Christine Rüffert (Kino 46)

eine Veranstaltung im Rahmen des workshops  Überdreht. Spin doctoring, Politik, Medien veranstaltet von thealit Frauen.Kultur.Labor Bremen in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Kunstwissenschaft/Kunstpädagogik der Universität Bremen

Die Filme:

  | Lutz Mommartz| Selbstschüsse | BRD 1967 | 7:00
  | Holding the Viewer | Tony Hill |GB 1993  | 1:45
  | Roundscape Mix | Yoshihisa Nakanishi | Japan 1998 | 5:10
  | La Chambre | Chantal Akerman | F 1973 | 11:00
  | Rack | Volker Schreiner | F 2000 | 5:58
  | Das Schlafende Mädchen | Corinna Schnitt | D 2001 | 8.30
  | The Last Days of Contrition | Richard Kerr | Can 1988 | 35.00 (extract)

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