Zum Hauptinhalt springen

Detailansicht

Informationssammlung zur aktuellen Corona-Lage (letzte Änderung 6.12.2021)

Wir haben für euch aus unserer Sicht besonders wichtige Quellen zu Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt. Neben Links zu Informationen der Unileitung und des Personaldezernats findet ihr hier u. a. auch aktuelle Rundschreiben des Senators für Finanzen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die aktuelle Ausnahmesituation fordert von uns allen ein hohes Maß an Geduld und Solidarität. An vielen Stellen wird im Rahmen der Möglichkeiten und Rahmenbedingungen mit Flexibilität auf die sich stellenden Herausforderungen reagiert.

Der Personalrat der Universität Bremen ist weiterhin erreichbar - derzeit zwar ohne Sprechzeiten vor Ort, aber weiterhin über Telefon/AB und E-Mail.

Wir nehmen wahr, dass Kolleginnen und Kollegen, bei denen eine Verlängerung eines in Kürze auslaufenden Vertrags ansteht, derzeit besorgt sind, dass dies durch die aktuelle Situation gefährdet sein könnte. Hierzu können wir sagen, dass sich das Personaldezernat, die Universitätsleitung und die weiteren beteiligten Verwaltungsbereiche ebenso wie der Personalrat um eine schnelle, rechtzeitige Bearbeitung vor allem der besonders zeitkritischen Personalvorgänge (z.B. Vertragsverlängerungen/Weiterbeschäftigungen und Einstellungen) bemühen.

Wir haben euch hier einige aus unserer Sicht besonders wichtige Informationsquellen zusammengestellt und werden diese ggf. weiter ergänzen:

  • Informationen aus verschiedenen Quellen für Wissenschaftler*innen:

    • Qualifikationsstellen nach WissZeitVG §2 (1):

    • Drittmittelbefristungen:

    • Bremen:

      Es wird derzeit auf landespolitischer Ebene ein „Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Bestimmungen im Zusammenhang mit den Anforderungen aus der Corona-Krise“ vorbereitet, mit dem Nachteile für Studierende, Lehrende und wissenschaftlichen Nachwuchs aus der COVID-19- Pandemie, der sogenannten Corona-Krise, ausgleichen und auf eine möglichst rechtssichere Grundlage gestellt werden sollen. 

      Wir halten euch über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

      Aus dem Entwurf herausgegriffen einige für Beschäftigte besonders wichtige Punkte:

      • Für den „wissenschaftlichen Nachwuchs“ in Zeitbeamtenverhältnissen (Juniorprofessuren, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen- und Lektoratsstellen) werden vergleichbare Verlängerungsoptionen geschaffen wie im Angestelltenbereich durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz des Bundes.

      • Bzgl. Digitalisierung: In dem Gesetz soll ausdrücklich festgehalten werden, dass Digitalisierung zusätzliche Möglichkeiten eröffnen und nicht der Ersetzung herkömmlicher Formate dienen soll - eine auch aus Beschäftigtensicht sicherlich sehr erfreuliche Positionierung!

      • Neben dem Gebot der Bereitstellung des Lehrangebots in Gestalt des Präsenzstudiums und des Fernstudiums werden gleichberechtigt daneben als weitere Option auch die digitalisierten Studien-, Lehr- und Prüfungsmodule rechtlich verankert.

      • Für alle Organe, Gremien und Ausschüsse sowohl auf der zentralen als auch auf der Fachbereichsebene sowie in den sonstigen Organisationseinheiten, für die gesamte Hochschulselbstverwaltung nach § 97 des Gesetzes, wird einheitlich explizit vorgesehen, dass Präsenzsitzungen durch diverse alternative Formate, insbesondere digitalisierte Formate ersetzt werden können, wenn dies durch besondere Umstände geboten ist.

      • Option einer erhöhten Anrechnung der Erstellung und Zurverfügungstellung von digitalen Lehr-, Studien- und Prüfungsformaten.

      • In der „Verordnung über die Vergütung von Nebentätigkeiten der Beamten im bremischen öffentlichen Dienst“, die teilweise auch als Orientierungspunkt im Hinblick auf Lehraufträge an Hochschulen dient, wird eine Option vorgesehen, für die Entwicklung und Anwendung digitalisierter Studien-, Prüfungs- und Lehrformate auf Antrag erhöhte Stundensätze festzulegen. Der erhöhte Aufwand ist nachzuweisen und zu dokumentieren.

Aktualisiert von: Personalrat