H2B:Impact

Titel:
H2B:IMPACT

Thema:
Wasserstoff in Bremen: Innovationen in den Bereichen Mobilität, Häfen und der ökologische Wandel

Fördermittelgeber:
EU Commission - Clean Hydrogen Partnership

Laufzeit:
1 Feb 2026 - 31 Jan 2031

Verbundkoordination:
Freie Hansestadt Bremen

Kooperationspartnerschaften:
Das Projektkonsortium hyBit wird getragen von 19 Partnern aus Wissenschaft und Industrie, die mit einem starken Kooperationsansatz zusammenarbeiten. Projektpartner sind u. a. das Wuppertal-Institut, das Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen, das Fraunhofer-IFAM (Bremen), das Fraunhofer-ICT (Karlsruhe) und die Hochschule Bremen, sowie weitere Schlüsselakteure der bremischen Industrie wie ArcelorMittal Bremen, swb und die BLG. In der Universität Bremen sind elf Arbeitsgruppen aus den Technik-, Geistes- und Sozialwissenschaften vertreten.

Projektbeschreibung:
Das Projekt H2B:IMPACT wird im Bundesland Bremen eine wichtige Wasserstoffregion („Hydrogen Valley“) aufbauen und weiterentwickeln. Das Projekt verbindet fünf neue Testanlagen für die Nutzung von Wasserstoff in den Bereichen Mobilität, Bauwesen, Logistik und Industrie. Dabei baut es auf einem bereits bestehenden und gut entwickelten Wasserstoff-Ökosystem auf. Das Projekt wird neue Elektrolyseanlagen mit einer Gesamtleistung von 25,1 MW errichten. Diese sollen pro Jahr mehr als 3.600 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren. Außerdem entstehen drei vollständige Wertschöpfungsketten. Sie umfassen die Produktion, die Verteilung und die Endnutzung von Wasserstoff. Dadurch soll eine erste Nachfrage von mindestens 1.500 Tonnen Wasserstoff entstehen.
Das Projekt läuft über fünf Jahre und wird von der Europäischen Union über die Clean Hydrogen Partnership mitfinanziert. Es bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen, innovative kleine und mittlere Unternehmen sowie Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammen.Das Konsortium besteht aus 27 Partnerorganisationen aus mehr als 16 Ländern. Dazu gehören Deutschland, die Niederlande, Spanien, Griechenland, Portugal, Belgien, Italien, das Vereinigte Königreich, Dänemark, Frankreich, Peru, Australien, Kanada, Nigeria und Japan. Das Bremer Ministerium für Wirtschaft, Häfen und Transformation koordiniert das Projekt. H2B:IMPACT soll Investitionen in Höhe von 70 Millionen Euro auslösen. Die gesellschaftlichen, technischen, ökologischen und sicherheitsbezogenen Auswirkungen werden genau untersucht. Die Ergebnisse werden über die Beobachtungsplattform der Hydrogen Valleys veröffentlicht.
Das Projekt führt umfangreiche technisch-wirtschaftliche Untersuchungen durch. Es arbeitet mit sechs Regionen zusammen, die das Konzept später übernehmen sollen, sowie mit vier beobachtenden Regionen. Ein umfassendes Programm aus den Sozial- und Geisteswissenschaften soll die gesellschaftliche Wirkung und die Beteiligung der Bevölkerung verbessern. Außerdem bietet das Projekt Schulungen für Fachkräfte, Studierende und Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung an. Diese Schulungen behandeln die Sicherheit von Wasserstoff und die Ergebnisse des Projekts. Zusätzlich werden Pläne für die spätere Erweiterung der Wasserstoffregion entwickelt.

Das Projekt besteht aus 16 Arbeitspaketen. Die Universität Bremen ist an zwei Arbeitspaketen beteiligt: WP5 (Sichere und gesellschaftlich verantwortliche Einführung - Marktanalysen, gesellschaftliche Akzeptanz, sozio-technische Schwachstellen, Sicherheit, Regeln und Vorschriften sowie Geschäftsmodelle. Auch die zukünftige Wasserstoffnachfrage und Fragen zu Arbeitskräften werden untersucht) und WP14 (Ausbau und Übertragung auf andere Regionen - zukünftige Wasserstoffnachfrage, den Ausbau der Infrastruktur, Investitionsstrategien, den Fahrplan bis 2050 und die Übertragung des Konzepts auf andere Regionen).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:

Universität Bremen
Fachbereich 04 Produktionstechnik - Maschinenbau & Verfahrenstechnik
Forschungsgruppe Resiliente Energiesysteme

Dr. Torben Stührmann
Tel. +49 (0)421 218-64896

Geografische Verteilung der vom Clean Hydrogen Partnership geförderten Hydrogen Valleys in Europa
Geografische Verteilung der vom Clean Hydrogen Partnership geförderten Hydrogen Valleys in Europa. Während zahlreiche Regionen in West-, Süd- und Nordeuropa als Hydrogen Valleys ausgewählt wurden, fehlte Deutschland bisher vollständig auf der Karte. Mit dem Projekt H2B:Impact ändert sich dies: Das Bundesland Bremen wird als erstes deutsches Valley in das Programm aufgenommen.
Aktualisiert von: D. Unland