(AKAD41) Bauhaus
Im Allgemeinen wird das Bauhaus geografisch zuerst mit dem Ort Dessau verknüpft. Aber die ersten Jahre (1919-1925) war es in Weimar angesiedelt Der Umzug nach Dessau erfolgte aufgrund politischer und ideologischer Konflikte.
Das Bauhaus ist eine Schule, in der junge Künstler*innen in den Bereichen künstlerische Gestaltung, Architektur und Design nach vorgegebenen Stundenplänen von erfahrenen Lehrern ausgebildet wurden.
Der Name steht für eine Formensprache, die sich durch Funktionalität, Rationalität und formale Reduktion auszeichnet. Die sich ständig fortentwickelnde Industriekultur erhielt starke Impulse durch die Arbeitsergebnisse der Schule, gleichzeitig wirkten die Neuerungen der Industrieproduktion in die Ausbildung hinein. Ein herausragendes Beispiel für dieses Zusammenwirken ist die architektonische Gestaltung des Fagus Werkes in Alfeld (Leine) durch Walter Gropius (verantwortlicher Architekt), der lange Zeit als Lehrer am Bauhaus tätig war. Auch die Stahlrohrmöbel des Designers/Architekten Marcel Breuer sind erst machbar mit den neu entwickelten materialen Eigenschaften. Die im Bauhaus entwickelten und gelehrten Gestaltungsprinzipien haben einen bis heute wirkenden Einfluss vor allem in Architektur und Industriedesign.
Wie bei fast allen interessanten neuen Ideen im Bereich des Künstlerischen hat auch hier die Machtergreifung durch den Nationalsozialismus zu einer harten Zäsur geführt. Die Ideen sowie ihre Protagonisten verstummten oder wanderten aus.
Dozent: Manfred Janssen
Termin: Montag, 04.05.2026
Zeit: 16:00 (s.t.) - 17:30 Uhr
Veranstaltungsart: hybrid, in Präsenz (Zentralbereich, Akademie, Raum B 0770) oder wahlweise Online-Teilnahme
Hinweis: Teilnehmerbegrenzung: 50 Personen in Präsenz
Entgelt als einzelne Buchung: 20,- Euro (wenn Sie diese Veranstaltung als einzige im gesamten Sommersemester 2026 belegen)
Kontakt
Wir sind für Sie da:
Nicole Lehmkuhl
Maike Truschinski
Jaroslaw Wasik
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