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Verbrauch

Selbstverständnis

Die Forschung zu energetischen Verbrauchern ist ein wesentlicher Gegenstand von BEST bei der Betrachtung der Wertschöpfungskette. Dabei unterscheidet BEST die Verbraucher nach den Sektoren Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie Haushalte. Den Hauptanteil am elektrischen Verbrauch haben die Industrieprozesse. Am Gesamtverbrauch nimmt die Wärmeenergie einen wesentlichen Anteil ein. Das ist durch die geführte Prozesswärme bedingt. Weitere BEST-Forschungen beschäftigen sich mit synthetischen Energieträgern wie Wasserstoff zur saisonalen Speicherung. Flexibilität ermöglichen hier die Power-to-X-Technologien, mittels derer mögliche Stromüberschüsse zum Beispiel aus der Windenergieerzeugung genutzt werden können.

Ein weiterer von BEST untersuchter Verbrauchssektor ist der Verkehr. Von besonders großer Bedeutung ist hier die Elektrifizierung der Fahrzeuge auf Straße und Schiene. Darüber hinaus beschäftig sich BEST mit dem Einsatz chemischer und elektrischer Energieträger. Ergänzend nehmen alternative Kraftstoffe für die Mobilität in der Luft oder auf dem Wasser eine wichtige Rolle ein.

Kompetenzen

Für seine Forschungen kann BEST auf ein Reallabor mit Messdaten aller auf dem Campus der Universität Bremen relevanten Verbraucher und der vorhandenen Photovoltaikanlagen zugreifen. Die Daten sind Grundlage für die Analyse, Modellierung und Optimierung von Energieflüssen. So können zum Beispiel Maschinenparks der Forschungsinstitute als industrielle Verbraucher Energiemessdaten in Echtzeit liefern. Somit kann ein digitales Abbild der zugehörigen Energieprozesse erstellt werden.

Was wir machen

  • Betrachtung realer Verbraucher auf dem Campus der Universität Bremen zur Messung, Modellierung und Optimierung von Energieflüssen
  • Analyse und Bewertung der Verbrauchsstrukturen
  • Entwicklung von Strategien für Lastflexibilisierungen und Energiespeicherauslegungen