(AKAD33) Wir und unsere Umwelt – Zerstörer und/oder Bewahrer?

Es ist unstreitig: Wir leben in einer Umwelt zunehmender Unsicherheit, Risiken und Krisen. Gesellschaftsordnungen verändern sich, Krieg und Zerstörung findet „vor unserer Haustür“ statt, Angst verbreitet sich, demokratischen Regierungen kämpfen um den Erhalt ihrer Freiheit, während schwache Länder schlicht der Macht des Stärkeren Tribut zollen müssen. Soweit die globale Perspektive, die wir als Bürger eines Staates erst einmal nur zur Kenntnis nehmen können, aber deshalb nicht teilnahmslos danebenstehen müssen!

Aus lokaler Perspektive, zumal in einem demokratisch regierten Land wie dem unsrigen, stehen uns durchaus Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die Stabilität und die fehlerfreundliche Weiterentwicklung des Gemeinwesens stärken zu helfen. Um dafür geeignete weitsichtige Lösungen zu erarbeiten, müssen wird die ablaufenden realen Strukturen und Prozesse erst einmal verkennen und verstehen lernen. Hierin liegt für uns die eigentliche Herausforderung! Denn unser Gemeinwesen, intern und über Grenzen hinweg, ist durch und durch komplex und dynamisch. Anpassung bzw. Adaption heißt das Schlüsselwort, zumal uns die globale Klimaveränderungen keine andere Wahl lässt! Das Durchbrechen des Beharrens und Verharrens einer nicht geringen Zahl politischer ökonomischer Entscheidungsträger in ihren kurzsichtigen, linearen, mentalen Modellen auf ihrem fehlgeleiteten Weg ist dabei eine besondere Herausforderung!

Plakativ formuliert: Ein lineare Kreuzworträtsel-Intelligenz ist nicht die Intelligenz, die uns weiterhilft, die komplexen dynamischen Strukturen und Prozesse unseres Gemeinwesens zu stärken. Wir müssen mehr denn je lernen unsere Umwelt als vernetztes System zu behandeln. Dafür stehen seit Jahrzehnten ausreichend „Werkzeuge“ zur Verfügung – man muss sie nur kennen und nutzen!

Hier wollen wir unser System Gemeinwesen über die oft isoliert behandelten Teile des Systems als Ganzheit analysieren, nicht zuletzt, um zu zeigen, dass vieles mit vielem real zusammenhängt, aber oft aufgrund schneller Problemlösungen schlicht ignoriert wird, nicht zuletzt mit schwerwiegenden Folgen für uns alle.
 


Dozent:              Dr.-Ing. E. W. Udo Küppers

 

Gruppe: AKAD33A   - mittwochs,        08.04. – 08.07.2026

Veranstaltungsart: nur in Präsenz (Akademie, Raum B 1300, 1. Stock)

Zeit:                        12:00 (s.t.) bis 13:30 Uhr

 

Gruppe: AKAD33B   - mittwochs,        08.04. – 08.07.2026

Veranstaltungsart: nur in Präsenz (Akademie, Raum: B 1300, 1. Stock)

Zeit:                        14:00 (s.t.) bis 15:30 Uhr

 

Hinweise: Teilnehmerbegrenzung: 22 Personen

Die Inhalte beider Gruppen sind identisch

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