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Zentrale Frauenbeauftragte

Herzlich Willkommen

Die Zentrale Frauenbeauftragte vertritt die Belange und Interessen der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre sowie der Studentinnen an der Universität Bremen. Sie berät und unterstützt die Leitung und die zentralen Gremien der Universität Bremen bei der Umsetzung des im Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) verankerten Gleichstellungsauftrages. Die zentrale Frauenbeauftragte ist Ansprechpartnerin für Professorinnen, akademische Mitarbeiterinnen, Doktorandinnen und Studentinnen, bei auftretenden Problemen bietet sie Beratung und Hilfestellung an. 

Dezentrale Frauenbeauftragte

Die Zentrale Frauenbeauftragte kann nach dem BremHG Aufgaben an die Dezentralen Frauenbeauftragten delegieren. Diese sind in den Fachbereichen, zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen, Instituten und Sonderforschungsbereichen tätig. Sie werden auf Frauenvollversammlungen gewählt und von den zuständigen Gremien der Selbstverwaltung bestellt. Die Aufgaben der Dezentralen Frauenbeauftragten sind analog zu den Aufgaben der Zentralen Frauenbeauftragten gefasst. Sie beraten und unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Studentinnen ebenso wie die Dekanate, Fachbereichsräte und die dezentralen Gremien bei der Umsetzung des gesetzlichen Gleichstellungsauftrags.

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Zentrale Kommission für Frauenfragen (ZKFF)

Die Zentrale Kommission für Frauenfragen (ZKFF) ist eine ständige Kommission des Akademischen Senats. Die gewählte Sprecherin der ZKFF ist zugleich die Zentrale Frauenbeauftragte. Die Mitglieder der Kommission werden auf Frauenvollversammlungen der Wissenschaftlerinnen und der Studentinnen jeweils für zwei Jahre gewählt. Die ZKFF setzt sich dafür ein, Benachteiligungen von Frauen in Studium, Lehre und Forschung strukturell entgegenzuwirken.

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Aktuelles

Mutterschutz

In Zeiten des Mutterschutzes bekommen die gesetzlich Beschäftige Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse (13€ direkt von den Krankenkassen und der Rest bis zum Nettogehalt vorerst vom Arbeitgeber, der das Geld von den Krankenkassen erstattet bekommt). Den entsprechenden Bereichen/Projekten werden diese Gelder zur Verfügung gestellt.

DIES GILT AUCH FÜR STUDENTISCHE HILFSKRÄFTE

Anbei zwei Informationsschreiben des Kanzlers dazu
1. Kompensation bei Mutterschutz von Beschäftigten

2. Mutterschaftsgeld und -zuschuss bei studentischen Hilfskräften

Ungerechte Notenvergabe in der Juraprüfung

Das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität endet mit dem ersten Staatsexamen. Das Staatsexamen setzt sich aus mehreren schriftlichen Prüfungen und einer mündlichen Prüfung zusammen. Der ZEIT liegt eine Auswertung von mehr als 18.000 Jurastaatsexamen in Nordrhein-Westfalen vor. Diese Auswertung hat ergeben, dass Frauen und Migranten im mündlichen Examen schlechter benotet werden als deutschstämmige Männer. Der Psychologe Andreas Glöckner (Fernuniversität Hagen), der Jurist Emanuel V. Towfigh (EBS Law School Wiesbaden) und der Ökonom Christian Traxler (Hertie School of Governance) haben für die Studie Kandidatinnen und Kandidaten verglichen, die identische schriftliche Prüfungsergebnisse erzielten. Auffällig ist, dass Frauen nicht schlechter abschnitten, sobald eine Frau mit in der Prüfungskommission sitze, sagte Towfigh. Den Artikel können Sie hier nachlesen. 

Reform des Mutterschutzgesetzes - Neuerungen und Forderungen

Am 16.01.2018 fand die Frauen-Vollversammlung der Wissenschaftlerinnen und Studentinnen der Universität Bremen statt. Dabei wurde vor allem über das reformierte Mutterschutzgesetz diskutiert. Das neue Mutterschutzgesetz ist am 01.01.2018 in Kraft getreten und soll insgesamt zu einem integrativ wirkenden, berufliche Nachteile vermeidenden Schutz führen. Erstmals sind nun auch Studentinnen, Schülerinnen, Auszubildende und Praktikantinnen vom Gesetz umfasst. 

Das nachfolgende Dokument informiert Sie über die wichtigsten Neuregelungen in Bezug auf die Beschäftigten und Studentinnen der Universität Bremen. Außerdem enthält es die Forderungen der Frauen-Vollversammlung zur Umsetzung des Mutterschutzgesetzes an der Universität Bremen.

Verfassungsbeschwerde zur Einführung des dritten Geschlechts

Die Bremer Juristin Konstanze Plett hat dazu beigetragen, das Bundesverfassungsgericht von der Dringlichkeit der Anerkennung von Intersexualität zu überzeugen.

Das Interview mit Konstanze Plett und dem Weser-Kurier können Sie hier lesen.

Orientierungshilfe für gendergerechte Sprache

Die Orientierungshilfe soll Ihnen Möglichkeiten für gendergerechte Schreibweise, etwa in wissenschaftlichen Arbeiten, aber auch in Emails oder Ankündigungen, aufzeigen. Sie wurde in Zusammenarbeit zwischen der Landesrektor_innenkonferenz und der Landeskonferenz der Frauenbeauftragen (LaKoF) entwickelt und soll für alle Hochschulen des Landes Bremen als Orientierungshilfe dienen.

Die Orientierungshilfe kann auch als Print im Büro der ZKFF angefragt werden.

Orientierungshilfe für eine gendergerechte Sprache an den Hochschulen im Land Bremen
Aktualisiert von: Greta Riemann