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Zentrale Frauenbeauftragte

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Zentralen Frauenbeauftragten der Universität Bremen!

Die Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen berät und unterstützt die Universitätsleitung bei der Umsetzung des gesetzlichen Auftrages der Frauenförderung und Gleichstellung der Geschlechter nach dem Bremischen Hochschulgesetz (BremHG). Ihr Ziel ist es, in Kooperation mit relevanten hochschulpolitischen Akteurinnen, Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern an der Universität Bremen zu identifizieren und aufzuheben und mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem zu erreichen.

Aktuelle Schwerpunktthemen der Zentralen Frauenbeauftragten sind der Abbau von Unterrepräsentanzen von Wissenschaftlerinnen, Abbau von Segregation über die Fachbereiche an der Universität Bremen, Gender in Forschung und Lehre, Förderung der Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beschäftigung wie auch geschlechtergerechte Vielfalt.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen, Informationen zu gleichstellungspolitischen Akteuren, Ziele und Schwerpunkte der Arbeit der Zentralen Frauenbeauftragten wie auch Infrastrukturen und Maßnahmen der Frauenförderung an der Universität Bremen.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Anschrift


Postanschrift

Universität Bremen/ Zentrale Frauenbeauftragte
Postfach 33 04 40
28334 Bremen

Aktuelles aus der ZKFF

Geschlechtergerechte Unterstützung der wissenschaftlich Beschäftigten in der Corona-Pandemie

Der Akademische Senat (AS) der Universität Bremen hat dem, von den Zentralen Frauenbeauftragten initiierten, Beschluss 'Geschlechtergerechte Unterstützung der wissenschaftlich Beschäftigten in der  Corona-Pandemie' einstimmig zugestimmt. Damit unterstützt der AS "die Bemühungen des Rektorats, mit gezielten Maßnahmen den Benachteiligungen, insbesondere auch geschlechterspezifischen, entgegenzuwirken, denen die wissenschaftlich Beschäftigten aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt sind. Er empfiehlt dem Rektorat, den Dekanaten und Arbeitsgruppenleitungen, die zusätzlichen Belastungen von Mitarbeiter*innen und Studierenden durch Sorgearbeit, Homeoffice und digitale Lehre proaktiv zu berücksichtigen und sich bei politischen Entscheidungsträgern, bei Drittmittelgebern und auf allen inneruniversitären Ebenen für kompensatorische Regelungen einzusetzen." Hier wie auch auf den Internetseiten des AS finden Sie den Beschluss 9024.

Informationen zu Sitzungsterminen der ZKFF

Während der Coronavirus-Pandemie finden ZKFF Sitzungen via Online-Plattform statt. Die nächsten Sitzungstermine sind: 06.10.2020, 03.11.2020, 01.12.2020. Für mehr Informationen zu den Sitzungen kontaktieren Sie uns bitte. 

Bericht und Stellungnahme der ZKFF zur aktuellen Situation

Die Zentrale Frauenbeauftragte, ihre Stellvertreterinnen sowie die Mitglieder der ZKFF haben dem Akademischen Senat (am 29. April 2020) einen Bericht zur aktuellen Situation wie auch eine Stellungnahme zur Durchführung von Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren mittels Videokonferenzen vorgelegt. Hier finden Sie beide Dokumente.

„Mehr Wertschätzung und eine faire Verteilung der Sorge-Arbeit“

Sonja Bastin und Andrea Schäfer sind an der Initiative „Equal Care Day“ beteiligt, die sich mit einem Manifest an die Bundespolitik wendet. Es ruft zu einer langfristigen Strategie zur fairen Verteilung der privaten und beruflichen Sorge-Arbeit auf und kann online unterzeichnet werden. „Die Corona Krise führt uns unmittelbar vor Augen, wie relevant und gleichzeitig zu gering wertgeschätzt Tätigkeiten im Zusammenhang mit fürsorglicher Zuwendung und Versorgung sind“, so Sonja Bastin vom Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM). „Die Pandemie verschärft die Situation zwar“, so Andrea Schäfer, „macht aber nur eine schon lange bestehende strukturelle Krise der Sorgearbeit deutlich.“ Hier finden Sie die mehr Informationen und den Link zum Manifest.

Ergebnisse einer Infrastrukturrecherche zu Wickelmöglichkeiten und Eltern-Kind-Räumen

Die Zentrale Frauenbeauftragte und ZKFF haben im Zeitraum vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019 ein Projekt zur Erfassung der Infrastruktur zu Wickelmöglichkeiten und Eltern-Kind-Räumen an der Universität Bremen durchgeführt. Hier finden Sie den Bericht 'Familie an der Universität Bremen: Ergebnisse einer Infrastrukturrecherche zu Wickelmöglichkeiten und Eltern-Kind-Räumen' (A. Schäfer, L. Fast und S. Hils).

bukof Beschluss: Eine konsequente Geschlechterperspektive bei der Förderung von Digitalisierung an Hochschulen

Die Jahrestagung der bukof 2019 fand dieses Jahr zu den Auswirkungen von Digitalisierungsprozessen auf die Geschlechterverhältnisse, insbesondere an Hochschulen und in der Wissenschaft, statt. Neben der Wahl von Anneliese Niehoff in den Vorstand der bukof und dem Vortrag von Veronika Oechtering und Kolleginnen zum BMBF Projekt „Transfer-Labor. Technikkompetenzen“ wurde eines auf der Tagung klar: Digitalisierung ist nicht neutral, sondern reproduziert bzw. verstärkt die gesellschaftlichen Verhältnisse, die ihr zu Grunde liegen. Programme zur Digitalisierung dürfen geschlechter-diskriminierende Strukturen nicht reproduzieren. Auf Grundlage dieser Argumentation legte Sylvia Hils, die Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen, den Beschluss "Die bukof fordert Bund und Länder sowie Wissenschaftsorganisationen auf, dass bei Programmen zur Förderung von Digitalisierung an Hochschulen die Geschlechterperspektive konsequent sowohl inhaltlich als auch mit Bezug auf Teilhabe und Nutzung einbezogen wird." vor. Der Beschluss wurde von allen Mitgliedern der bukof angenommen.

Aktuelle Meldungen

Familienservicebüro der Universität Bremen öffnet seine Pforten mit einem größeren Serviceangebot!

Das Familienservicebüro der Universität Bremen öffnet seine Pforten mit einem größeren Serviceangebot!
Ab sofort bietet die Kollegin Ines Gürlevik für alle Beschäftigten und Studierenden mit Familienaufgaben
eine Erstberatung an und hilft dabei, die richtige Ansprechpartnerin oder den richtigen Ansprechpartner bei
komplizierteren Angelegenheiten auf dem Campus zu finden.Alle aktuellen Informationen und das
Eröffnungsvideo finden Sie auf dem Familienportal unter https://www.uni-bremen.de/familie.html.

LGBTQI*-Menschen am Arbeitsmarkt: hoch gebildet und oftmals diskriminiert

Das Autor*innen-Team Lisa de Vries, Mirjam Fischer, David Kasprowski, Martin Kroh, Simon Kühne, David Richter und Zaza Zindel vom DIW legen die Studie "LGBTQI*-Menschen am Arbeitsmarkt: hoch gebildet und oftmals diskriminiert" vor. Die Studie zeigt, circa 30 Prozent der befragten LGBTQI*-Menschen erfahren Diskriminierung im Arbeitsleben. Ein offenes Betriebsklima gegenüber LGBTQI*-Menschen könnte die Attraktivität des Betriebes deutlich erhöhen.

4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland

Das Bmfsfj hat am 4. September 2020 den 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland veröffentlicht. Der Atlas dokumentiert regionale Unterschiede in der Verwirklichung von Gleichstellung in Deutschland. Daten und Broschüre erhalten Sie hier.

Chancengleichheit – Maßnahmen der DFG

Die DFG hat einen Überblick zu Ihren wichtigsten Chancengleichheitsmaßnahmen veröffentlicht. Mehr dazu hier.

Die „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der DFG: Empfehlungen 2020

In ihren aktuellen „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ bescheinigt die DFG dem Wissenschaftssystem „Beharrungstendenzen, traditionelle Denkweisen sowie unbewusste Vorurteile“ und empfiehlt u.a. "Aktive Rekrutierungsbemühungen (...) in wesentlich früheren Karrierephasen – deutlich vor der Berufbarkeit – " anzusetzten. Mehr dazu hier.

Immer mehr Wissenschaftlerinnen in Berlin: Frauenanteil bei neuen Berufungen stieg 2019 auf 46 Prozent

Wie in der Pressemitteilung vom 18.02.2020 der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung zu lesen sind "An den staatlichen Hochschulen in Berlin (sind) im vergangenen Jahr insgesamt 274 neue Rufe auf Professuren erteilt worden, davon 126 an Wissenschaftlerinnen. Der Frauenanteil bei den Ruferteilungen stieg damit auf 46 Prozent, verglichen mit 29 Prozent im Jahr 2016. Dabei können zwei Kategorien unterschieden werden: Bei Ruferteilungen auf unbefristete Professuren (W2/W3) machten Wissenschaftlerinnen 46 Prozent aus, bei Professuren mit einer Befristung (W1/W2/W3) lag ihr Anteil bei 47 Prozent. Die insgesamt 126 an Wissenschaftlerinnen ergangenen Rufe in 2019 verteilen sich auf folgende Fächergruppen: 35 in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 27 in Geisteswissenschaften, 17 in Mathematik und Naturwissenschaften, 16 in Humanmedizin/ Gesundheitswissenschaften, 13 in Kunst und Kunstwissenschaften, 11 in Ingenieurwissenschaften, 7 in Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin"

"Be a Lady They Said"

Ein Video von Cynthia Nixon mit dem Titel "Be a Lady They Said" geht aktuell viral. Warum? Cynthia Nixon zählt darin all die absurden Anforderungen der Gesellschaft an Frauen auf.

Gleichstellungsindex 2019

Das Statistische Bundesamt hat im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Gleichstellungsindex 2019 veröffentlicht. Der Gleichstellungsindex zeigt Kennzahlen der Umsetzungserfolge einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden. Die Ergebnisse des Gleichstellungsindex 2019 zeigen, es besteht Handlungsbedarf: 2019 betrug der Frauenanteil an Führungspositionen 36 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr konnte eine Steigerung von zwei Prozentpunkten erzielt werden. Mehr dazu hier.

Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Gender Studies in Deutschland

Der Wissenschaftsrat hat am 31. Januar sein Arbeitsprogramm für 2020 beschlossen. Im Kapitel Evaluation, werden unter 1.8 die "Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Gender Studies in Deutschland" (2020:24) festgehalten. Die angestrebte Bestandsaufnahme, die eine "umfassende Evaluation der Gender Studies unter Berücksichtigung aller relevanten Einrichtungen in Deutschland" beinhaltet, soll aufzeigen, "wie dieses Forschungsfeld in Deutschland weiterentwickelt werden sollte und wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftspolitik in Bund und Ländern zu dieser Weiterentwicklung beitragen können."(2020:25)

„Komm, mach MINT“ Daten zu MINT-Fachbereichen

Die Initiative „Komm, mach MINT“ stellt auf Grundlage von Daten des statistischen Bundesamtes Indikatoren zum Studium in MINT-Fachbereichen auf der Plattform https://www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten zur Verfügung.

Recht auf Gleichstellung

Die CEDAW-Allianz Deutschland  - ein Zusammenschluss von 32 zivilgesellschaftlichen Organisationen mit frauen- und menschenrechtspolitischem Schwerpunkt - hat am 27. November 2019 der Bundesregierung ihre Stellungnahme "Recht auf Gleichstellung"  zum Umsetzungsstand von Mädchen- und Frauenrechten in Deutschland übergeben. Die Stellungnahme umfasst die Themen Stereotype, Bildung, Teilhabe, Institutionelle Mechanismen, Erwerbsleben, Gewalt gegen Mädchen* und Frauen*, Gesundheit und Internationales sowie die übergreifenden Themen digitale Transformation und Antifeminismus und Rechtsextremismus.

Strategien gegen die „Leaky Pipeline“: Wie bleiben Akademikerinnen in der Postdoc-Phase der Wissenschaft erhalten?

Nach der Promotion in der sog. Postdoc-Phase verlassen anteilig mehr hochqualifizierte Frauen als Männer die Wissenschaft. Welche Gründe dies hat und was Personal- und Gleichstellungsarbeit dagegen tun kann wurde auf der Fachtagung des IAB zur geschlechtergerechten Personalentwicklung in der Wissenschaft diskutiert. 

Frauen*streik Bremen

Das feministische Frauen*streik-Bündnis Bremen läd alle Interessierten und diejenigen, die sich gerne organisieren wollen, jeden 1. Sonntag im Monat zum offenen Treffen ins BDP Haus (Am Hulsberg 136) ein. Detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.facebook.com/FStreik/ oder schreiben Sie direkt an die Veranstalter*innen

Gender matters! Offener Brief zahlreicher Expert*innen und Organisationen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft an Bundesministerin Giffey

In einem offenen Brief an Bundesministerin Franziska Giffey fordern mehr als 400 Wissenschaftler*innen und Unterstützer*innen aus der Zivilgesellschaft Ressourcen für die Bekämpfung von Antifeminismus, Sexismus und Feindschaft gegen Gleichstellungspolitiken und Geschlechterforschung. Hier finden Sie den offenen Brief.

Noch sehr viel Optimierungsbedarf: Frauen werden selten zur Dekanin gewählt

Der Bildungsanbieter WBS-GRUPPE veröffentlicht eine Statistik über die Frauenquote an 44 der größten deutschen Hochschulen und Universitäten. Der Statistik nach beträgt der weibliche Anteil an Professuren im Durchschnitt etwas über 25 Prozent. Die meisten Professorinnen werden von der FU Berlin, der Uni Paderborn und der Uni Koblenz-Landau beschäftigt. Rund 18 Prozent der Dekan*innen sind weiblich. An sieben Hochschulen und Universitäten gibt es keine weibliche Dekanin. Hier lesen Sie mehr über die Statistik.

Berufsorientierungsprojekt „mint:pink“ startet in Bremerhaven

Das Berufsorientierungsprojekt „mint:pink“ für Mädchen in Bremerhaven unter der Schirmherschaft von Meeresforscherin Prof. Dr. Antje Boetius ist gestartet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Beschlüsse der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder

Die 29. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) legte am 21.06.2019 ihre Beschlüsse vor. Die Arbeitsgruppe „Frauenförderung im Bereich der Wissenschaft“ soll fortgeführt werden. Die Arbeitsgruppe thematisiert insbesondere neue Gleichstellungsstrukturen an Hochschulen, gleichstellungspolitische Herausforderungen der Digitalisierung und Umsetzung und Weiterentwicklung von Bund-Länder-Programmen. Hier finden Sie die Beschlüsse vom 21.06.2019.

Bayreuther Erklärung zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen

Im September 2019 hat die Vereinigung der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands die Bayreuther Erklärung zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal in Universitäten vorgelegt. Die GEW „Uni-Kanzlerinnen und -Kanzler haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt“, Der Tagesspiegel "Unis bekennen sich zu befristeten Verträgen - und ernten Kritik" wie auch das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft haben sich dazu geäußert.

Queerfeministische Filmreihe 2019/20

Im Wintersemester 2019/20 läd das Autonomes Feministisches Referat Universität Bremenzum sechsten mal in Folge zur Queerfeministischen Filmreihen ein. Einmal im Monat wird ein Film mit und über starke Frauen* gezeigt. Die Filme werden im Cinema im Ostertor,  jeden zweiten Mittwoch des Monats ab 21:00 Uhr für 4€ pro Person gezeigt. Die Filmreihe beginnt am 16.10.2019 – MATANGI/ MAYA / M.I.A. (OmU), 13.11.2019 – ZOMMER (OmU), 11.12.2019 - HIDDEN FIGURES, 08.01.2019 – THE MISEDUCATION OF CAMERON POST (OmU), 12.02.2019 – RBG - EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT. Das Autonome Feministische Referat der Universität Bremen  freut sich über rege Teilnahme und schöne Abende!

Open Gender Platform

Die Open Gender Platform ist ein neuer Ort für Open-Access-Formate, Tools für offenes Publizieren sowie Informationsangebote zu Technologien, Geschäftsmodellen und Qualitätssicherung speziell für die Geschlechterforschung. Auf https://www.opengenderplatform.de finden Sie alles wichtige zu Open Access – für Autor*innen, Redaktionen und Herausgeber*innen aus der Geschlechterforschung.

CEWS-Hochschulrankings nach Gleichstellungsaspekten 2019

Das CEWS-Hochschulrankings nach Gleichstellungsaspekten 2019, ein etabliertes und langjähriges Instruments zur Qualitätssicherung für Gleichstellung an Hochschulen, wurde vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (GESIS) veröffentlicht. Wie die Studie zeigt, sind die Universitäten in Bielefeld, Jena und Potsdam die Universitäten, die Frauen am besten fördern. Ziel des Rankings ist es, die Leistungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Hilfe quantitativer Indikatoren zu vergleichen. Bewertet wurde insbesondere, wie sich der Frauenanteil in einer höheren Qualifikationsstufe im Vergleich zur vorherigen Qualifikationsstufe verhält. Hier finden Sie die Studie.

Bundesregierung: „Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft fehlt ausreichende Dynamik“

Wie das zwd Politmagazin berichtet liegt die Antwort der  Bundesregierung (Drs. 19/12248) zur Kleinen Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion zum Thema Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft vor. Die Antwort bescheinigt eine langsame Entwicklung ohne ausreichend Dynamik.

Neues CEWSjournal: Zum Verhältnis von Familien- und Gleichstellungspolitiken

Das neue CEWjournal (Nr. 119) mit dem Schwerpunktthema Familien- und Gleichstellungspolitiken (Autorin: Dr. Kathrin van Riesen) ist erschienen. Das aktuelle Heft finden Sie hier.

Neues Konzept für eine innerbetriebliche Beschwerdestelle nach § 13 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)

Arbeitgeber müssen gemäß § 13 AGG eine innerbetriebliche Beschwerdestelle einrichten, die Beschwerden von Beschäftigten, die Diskriminierung am Arbeitsplatz erleben, entgegennimmt, den Sachverhalt ermittelt und prüft, ob eine Diskriminierung vorliegt. Vera Egenberger (Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. , BUG) hat nun ein neues Konzept für eine innerbetriebliche Beschwerdestelle nach § 13 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) erarbeitet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue Leitung der Gleichstellungsabteilung im BMFSFJ: Daniela Behrens

Daniela Behrens ist neue Leiterin der Gleichstellungsabteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Für Frau Behrens bedeutet  Gleichberechtigung "Frauen zu stärken in ihren Entscheidungen und Lebensentwürfen und für Fairness in der Arbeitswelt zu sorgen. Echte Gleichstellung werden wir nur erreichen, wenn die Hälfte der politischen Macht und die Hälfte des Einflusses in der Wirtschaft in der Hand von Frauen liegen. Aber auch der Blick in die Breite ist mir wichtig: Erst wenn Frauen genauso gut entlohnt werden wie Männer und soziale Berufe besser bezahlt werden als derzeit, nähern wir uns dem Ziel: Gleichstellung in allen Lebenslagen.“ ( 20.08.2019 Presse­mitteilung). Als ihre wichtigsten Vorhanben def. Frau Behrens Führungspositionengesetz weiterentwickeln, Entgelttransparenzgesetz besser umsetzen und neues Bundesförderprogramm „Gegen Gewalt an Frauen“ starten.

Elterngeld und Elterngeld Plus: Gleichmäßige Aufteilung zwischen Müttern und Vätern nach wie vor in weiter Ferne

Wie Katharina Wrohlich, Claire Samtleben und Clara Schäper in ihrer aktuellen Studie (DIW Wochenbericht 35 / 2019, S. 607-613) zeigen, beziehen immer mehr Väter Elterngeld, jedoch weiterhin deutlich weniger als Mütter! Große Unterschiede gibt es auch in der Dauer der Elternzeit: Väter nehmen sehr viel kürzer Elternzeiten als Mütter. Mehr Informationen finden Sie hier.
 

Wissenschaftlerinnen-Rundbrief FU Berlin: "Geschlechterverhältnisse in der Mathematik"

Der Wissenschaftlerinnen-Rundbrief der FU Berlin 2019 ist zum Thema "Geschlechterverhältnisse in der Mathematik" erschienen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Studie zur Frauenförderung an Hochschulen - Gleichstellung versus Exzellenz?

Prof. Dr. Ute Klammer (IAQ) und ihr Team haben untersucht, was Professor*innen über Genderfragen wissen und wie sie Gleichstellung in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung umsetzen. Wie die Studie zeigt,  befürwortet oder zumindest akzeptiert Professor*innen beiderlei Geschlechts grundsätzlich Frauenförderung. Viele sehen allerdings einen Zielkonflikt zwischen der Norm der Bestenauswahl/Exzellenz und der Vorgabe gleicher Repräsentanz von Frauen und Männern. Gleichstellung geht nach Einschätzung des Forschungsteams weit über das "Köpfeverhältnis" hinaus, da diskriminierende Strukturen auch in der Art und Ausstattung bestimmter Positionen, im Zugang zu Einfluss, Ressourcen und Deutungsmacht liegen könnten. "Wissenschaft wird von beiden Geschlechtern zunehmend als eine 'Kampfarena' ständiger Bewährungsproben erlebt, wobei Strukturen und Bewertungskriterien zumeist nicht hinterfragt werden", so Klammer. Impulse aus der Gleichstellungsforschung könnten hier genutzt werden, das Hochschulsystem insgesamt weiterzuentwickeln, etwa in Fragen, wie mehr Beschäftigungssicherheit für den wissenschaftlichen Nachwuchs geschaffen werden kann. Handlungsbedarf sehen die Forscherinnen u.a. darin, mehr zeitlichen oder ökonomischen Ausgleich für überdurchschnittliches Engagement in der Gremienarbeit zu schaffen. Wenn Frauen zu 40 Prozent in Berufungskommissionen und anderen Gremien vertreten sein sollen, gehe das auf Kosten ihrer Arbeit an Projekten und Publikationen, die für die wissenschaftliche Reputation und Karrierechancen maßgeblich sind. Weitere Informationen: Bericht (2019) sowie Artikel 'Gleichstellung an Hochschulen' (2019).

Deutliche Unterschiede in den Frauenanteilen an den Habilitationen in Deutschland nach Fächergruppen

Wie das Statistische Bundesamt in der Pressemitteilung Nr. 252 vom 3. Juli 2019 darlegt erhöhte sich die Zahl der Frauen unter den Habilitierten um 4 %, auf 483, von 2008 auf 2018. Damit lag der Frauenanteil an den Habilitationen 2018 bei 32 %. Dieser Anteil liegt in der Fächergruppe mit dem größten Anteil an Habilitationen (über die Hälfte), den Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften, bei 30 Prozent. In der Fächergruppe mit dem zweitgrößten Anteil an Habilitationen, den Mathematik/Naturwissenschaften, bei 20 Prozent. Und, in der Fächergruppe mit dem drittgrößten Anteil an Habilitationen, den Geisteswissenschaften, bei 44 Prozent. Mehr Informationen finden Sie hier.

Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit? Die Entgeltordnung des Tarifvertrags der Länder (TV-L) auf dem Prüfstand

Die Analyse von Dr. Andrea Jochmann-Döll und Dr. Karin Tondorf zeigt Faktoren im TV-L auf, die Spielräume eröffnen, die "zu nachteiligen Wirkungen für bestimmte weiblich dominierte Tätigkeiten führen können – und damit zu mittelbarer Entgeltdiskriminierung aufgrund des Geschlechts." (2018: 34). Darüber hinaus erläutern die Autorinnen den aktuellen Handlungsbedarf und -optionen, um ein einheitliches, geschlechtsneutrales Tarifwerk für den öffentlichen Dienst der Länder zu schaffen. Mehr Informationen hier.

GEW mahnt an: Eingruppierungspraxis an Universitäten zu Lasten der Beschäftigten

Bei Einstellungen ist es üblich, dass die neu Beschäftigten in die ihrer Tätigkeit entsprechende Gehaltsgruppe und auf Grund ihrer Berufserfahrung in eine entsprechende Erfahrungsstufe einsortiert werden. An der Uni Hamburg werden diese Einstufungen seit einiger Zeit sehr verzögert bearbeitet und die Betroffenen mit teilweise haarsträubenden Begründungen hingehalten.  Mehr dazu hier.

Weitere Schritte nötig um Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen

Seit Jahren ist die Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland, wie auch in Bremen, unverändert. Wie eine aktuelle Studie der Hans-Bökler Stiftung (Baumann/Klenner/Schmidt 2019) zeigt, müssen u.a. bestehende, gesetzliche Regelungen, wie das Entgelttransparenzgesetz, verbindlicher ausgestaltet und umfassender genutzt werden. Zudem hat die Landesfrauenbeauftragte, Bettina Wilhelm, am Equal Pay Day darauf hingewiesen, dass in einem weiteren Schritt Bremen möglichst, "allen seinen Gesellschaften auferlegt, die dort gezahlten Löhne und Gehälter systematisch auf Ungleichheiten zu prüfen und Ungerechtigkeiten zu beheben.“ (Landesfrauenbeauftragte,  19.03.2019). Mehr Informationen zum Entgelttransparenzgesetz sowie zu den Broschüren und Aufkunftsformularen für Beschäftigte tarifgebundener oder tarifanwendender Arbeitgeber (mit mehr als 200 Beschäftigten) und für Beschäftigte im öffentlichen Dienst finden Sie hier.

GESIS erweitert Informationsangebote zu Geschlechtergerechtigkeit und Wissenschaft

Das CEWS bietet zwei neue Informationsangebote zu den Themengebieten "Gender Bias in der Wissenschaft" und "Familienfreundliche Wissenschaft" an. Hier können Sie die aufbereitete Recherche in Form von Literatur, Links und/oder Videos nutzen.

Kampagne: “Wer braucht Feminismus?”

Die Mobilisierungskampagne “Wer braucht Feminismus?” möchte den Dialog über Feminismus und seine Bedeutung in unserem täglichen Leben anregen, indem persönliche Argumente für Feminismus geteilt werden.

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung: Fortschreibung des Datenmaterials

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) veröffentlicht die „22. Fortschreibung des Datenmaterials (2016/2017) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ mit dem Anhang: Sonderauswertung CEWS „Gleichstellung von Frauen und Männern an Fachhochschulen“

Ausschreibung der EU-Kommission für EU-Unis gestartet

Die Ausschreibung der EU-Kommission zu EU-Unis wurde veröffentlicht. Je mindestens drei Institutionen können sich zusammen um 30 Millionen Euro bis zum 28.02.2019 bewerben. Es geht u.a. darum den Wettbewerb der Unis innerhalb der EU zu stärken.

Hamburger Schülerinnen protestieren zum Weltmädchentag: Hier das Video "Sichtbar Sein"!

Nervt es euch auch so, dass die Lehrer*innen immer nur „Chef“ und „Politiker“ sagen und glauben, alle fühlen sich mitgemeint?

Universität Bremen ist erfolgreich in der Exzellenzstrategie 2019

Der Clusterantrag „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ vom MARUM wird ab 2019 für 7 Jahre gefördert. Mehr dazu ...

63. Sitzung der Frauenrechtskommission wird vorbereitet

Für die 63. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen 2019 steht vor allem die soziale Sicherung von Frauen und Mädchen im Mittelpunkt.

Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend und die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin) lancieren die Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“.

Onlinezeitschrift des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZG)

Die neue Ausgabe von IZGOnZeit mit Beiträgen zu Geschlecht und Hochschulen von Beate Kortendiek, Tomke König, Greta Wienkamp, Eveline Degen Jermann, Brigitte Liebig und Birgit Schmid ist verfügbar.

Runder Tisch "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen"

Der im Zuge des „Aktionsprogramms gegen Gewalt an Frauen“ von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey  initiierte Runde Tisch von Bund, Ländern und Kommunen hat seine Arbeit aufgenommen.

Antidemokratische Zielscheibe - Gender-Studies im europäischen Hochschulraum

Paula-Irene Villa Braslavsky (Professorin für Gender Studies an der LMU) verteidigt die Wissenschaftlichkeit ihrer Fachrichtung. Mehr in einem interessanten Interview.

Zentrale Frauenbeauftragte

Sylvia Hils (Zentrale Frauenbeauftragte/Sprecherin ZKFF/Sprecherin LaKoF Bremen)

GW2, Raum A 4310
+49 (0)421 218 60075

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


Irmgard Maassen(Stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte)

MZH, Raum 1140
+49 (0)421 218 60076

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


Veronika Oechtering(Stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte)

MZH, Raum 1120
+49 (0)421 218 64463

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


Kathrin Sebastian (Stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte)

GW2, Raum A 1200
+49 (0)421 218 69406

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Wissenschaftliche Referentin der ZKFF

Andrea Schäfer

GW2, Raum A 4310
+49 (0)421 218 60074

E-Mail: referentin.zkff@uni-bremen.de

Frauen@Universität Bremen


Im Januar 2019 startete die Veranstaltungsreihe 

Frauen@Universität Bremen der Zentralen Frauenbeauftragten und ZKFF.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme! 

Beschlüsse, Empfehlungen, Grundsatzpapiere, Stellungnahmen u.w.

Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz: Von konflikthaften Situationen bis hin zum Mobbing

Ihr Arbeitsklima sollte von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und offener Kommunikation geprägt sein; gegenseitige Achtung und Toleranz ist die Grundlage einer erfolgreichen Arbeit in den Abteilungen und Referaten. Konflikthaften Situationen bis hin zum Mobbing müssen frühzeitig und rechtzeitig bearbeitet werden. Dies regelt die Dienstvereinbarung "Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz".

Positionspapier des Deutschen Frauenrats zur Digitalisierung

Der Deutsche Frauenrat hat das Positionspapier "Zukunft gestalten. Digitale Transformation geschlechtergerecht steuern" veröffentlicht. Das Positionspapier zeigt auf, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Frauen die digitale Transformation aktiv mitgestalten und von ihren Entwicklungen profitieren können.

djb "Mit Recht gegen Hate Speech – Bekämpfung digitaler Gewalt gegen Frauen"

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) hat am 04.11.2019 das Policy Paper "Mit Recht gegen Hate Speech – Bekämpfung digitaler Gewalt gegen Frauen" mit  konkreten Forderungen eines unverzüglichen und umfassenden Handelns der Bundesregierung veröffentlich.

Neue Regelungen der Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten auf die Antragsfrist im Emmy Noether-Programm

Ab 1. Juli 2020 wird die Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten auf die Antragsfrist im Emmy Noether-Programm geändert. Ab diesem Zeitpunkt werden Zeiten der Kinderbetreuung innerhalb der Frist für Wissenschaftlerinnen mit pauschal zwei Jahren pro Kind angerechnet, während Wissenschaftlern pauschal ein Jahr pro Kind angerechnet wird. Mit entsprechendem Nachweis von Kinderbetreuungszeiten, die über ein Jahr hinausgehen, ist auch für Wissenschaftler eine Fristverlängerung bis zu zwei Jahre pro Kind möglich. Die maximale Verlängerung der Antragsfristen aufgrund von Kindererziehung ist auf sechs Jahre begrenzt.

Wissenschaftsplan 2025

Der Bremer Senat hat am 12.02.2019 den Wissenschaftsplan 2025 beschlossen. Hier finden Sie den Wissenschaftsplan 2025!

Aktuelle Ausschreibungen für Stellenangebote und laufende Berufungsverfahren an der Universität Bremen

Hier finden Sie die aktuellen Ausschreibungen für Stellenangebote der Universität Bremen: http://www.uni-bremen.de/universitaet/die-uni-als-arbeitgeber/stellen0.html und laufende Berufungsverfahren:www.uni-bremen.de/universitaet/wissenschaftliche-karriere/berufungsverfahren/laufende-verfahren/

Universität Bremen erhält Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" in der III. Phase des Professorinnenprogramms

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die ersten Auswahlentscheidungen für die III. Phase des Professorinnenprogramms beschlossen. Von 111 Hochschulen haben 86 Hochschulen das unabhängige Begutachtungsgremium überzeugt, davon wurden 10 Hochschulen mit dem Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" gewürdigt. Die Universität Bremen hat mit Ihrem Konzept für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur überzeugt und ist mit dem Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" ausgezeichnet worden. Hier finden Sie das im Rahmen des Professorinnenprogramms III des Bundes und der Länder im Mai 2018 vorgelegte Konzept: "geschlechtergerecht 2028 - G L E I C H S T E L L U N G S Z U K U N F T S K O N Z E P T". Das Prädikat ermöglicht es der Universität Bremen die Förderung einer vierten Erstberufung einer Frau in Anspruch zu nehmen. Glückwunsch!

Universitätsleitung bekennt sich zur grundsätzlichen Anwendung der familienpolitischen Komponente nach WissZeitVG §2 (1)

In der Sitzung des Rektorates am 25.02.2019 hat die Universitätsleitung der Universität Bremen beschlossen, dass die familienpolitische Komponente bei Verträgen nach WissZeitVG §2 (1) Satz 4 grundsätzlich auf Antrag (Mitarbeiter*in und Fachbereich) hin anzuwenden ist (Beschluss 1923). Der Antrag auf Anwendung der familienpolitischen Komponente nach WissZeitVG §2 (1) Satz 4 wurde von der Zentralen Frauenbeauftragten, Sylvia Hils, eingebracht. Ausgangspunkt des Antrages waren eine intransparente und unausgewogene Informationslage und Praxis bei der Umsetzung der familienpolitischen Komponente an der Universität Bremen.

Der gesetzliche Rahmen nach WissZeitVG § 2 (1) Satz 4 sieht eine Ausweitung, der insgesamt zulässigen Befristungsdauer von Arbeitsverträgen von 6 + 6 Jahren, bei Betreuung eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren um zwei Jahre je Kind vor. Wie das BMBF zum WissZeitVG erläutert: „[…] kann [durch die Betreuung von Kindern] die zur Verfügung stehende Zeit nicht in vollem Maße für die wissenschaftliche Arbeit genutzt werden. Dieser Nachteil soll durch eine Verlängerung ausgeglichen werden“ (vgl. BMBF FAQ).

Die Ausweitung der Befristungsdauer ist nicht gleichzusetzen mit einem Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung (wie z.B. im Fall des Nachholens von Zeiten aus Mutterschutz und Elternzeit nach WissZeitVG § 2 (5)), sondern verlängert die mögliche Dauer der befristeten Beschäftigung mit Qualifizierungsanteil.

Die Ausweitung der Befristungsdauer nach WissZeitVG § 2 (1) Satz 4 gilt für alle Elternteile unabhängig voneinander und ist unabhängig von Mutterschutz/Elternzeit.

Die Zentrale Frauenbeauftragte berät und informiert (nicht rechtskräftig) Sie gerne zum Thema. Bei weitergehenden und rechtlichen Fragen, wenden Sie sich bitte an das Personaldezernat oder die Rechtsstelle der Universität Bremen.

Die bukof-Kommission "Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt"

hat ein Grundsatzpapier zu Sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen (2018) herausgegeben und Informationen, Hilfestellung und Materialien zum Thema zusammengestellt.

Hochschulrektorenkonferenz Empfehlung

Gegen sexualisierte Diskriminierung und sexuelle Belästigung an Hochschulen (24. April 2018).

Beschlüsse der 28. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK)

Die GFMK vom 7. und 8. Juni 2018 in Bremerhaven hat am 19.06.2018 Ihre Beschlüsse vorgelegt. In der Entschließung (TOP 8) zur systematischen Einbeziehung der Genderperspektive in die Wissenschaft wird vor allem hingewiesen auf die "Chancengleichheit der Geschlechter und die systematische Einbeziehung der Geschlechterperspektive in die Diskurse verschiedenster Fachdisziplinen" (GFMK 2018: 31).

DHV wirbt für ein "Elternzeitausgleichssemester"

Der Deutscher Hochschulverband (DHV) plädiert für die Einführung eines sogenannten "Elternzeitausgleichssemesters",  um die Vereinbarkeit zu fördern. (vgl. auch Forschung & Lehre 17.05.2018)

Wissenschaftler/innen, *innen, _innen – oder einfach Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler?

Die Landesrektor_innenkonferenz und der Landeskonferenz der Frauenbeauftragen (LaKoF) haben sich mit dieser Frage auseinander­gesetzt. Nun zeigt Ihnen die Broschüre ‚Orientierungshilfe für gendergerechte Sprache‘ Möglichkeiten für gendergerechte Schreibweise. (Die Printversion kann unter zkffprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de angefragt werden).

Wie können junge Frauen bei der Karriere in der Wissenschaft besser unterstützt werden?

Ein interessantes Interview der zwd-Chefredakteurin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck mit der Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, Prof.´in Dr. Ulrike Beisiegel.

Die Zentrale Frauenbeauftragte veröffentlicht auf Ihrem Internetauftritt auch Initiativen und Hinweise an und rund um die Universität Bremen. Diese Initiativen und Hinweise spiegeln nicht notwendigerweise die Positionen oder Ziele der Zentralen Frauenbeauftragten wieder.