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Zentrale Frauenbeauftragte

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Zentralen Frauenbeauftragten der Universität Bremen!

Die Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen berät und unterstützt die Universitätsleitung bei der Umsetzung des gesetzlichen Auftrags zur Frauenförderung und Gleichstellung der Geschlechter nach dem Bremischen Hochschulgesetz (BremHG). Sie ist Sprecherin der Zentralen Kommission für Frauenfragen (ZKFF) des Akademischen Senats. Ihr Ziel ist es, in Kooperation mit relevanten hochschulpolitischen Akteurinnen, Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern an der Universität Bremen zu identifizieren und aufzuheben und mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem zu erreichen.

Aktuelle Schwerpunktthemen der Zentralen Frauenbeauftragten sind der Abbau von Unterrepräsentanzen von Wissenschaftlerinnen, Abbau von Segregation über die Fachbereiche an der Universität Bremen, Gender in Forschung und Lehre, Förderung der Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beschäftigung wie auch geschlechtergerechte Vielfalt.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen, Informationen zu gleichstellungspolitischen Akteuren, Ziele und Schwerpunkte der Arbeit der Zentralen Frauenbeauftragten wie auch Infrastrukturen und Maßnahmen der Frauenförderung an der Universität Bremen.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Zentrale Frauenbeauftragte

N.N. (Zentrale Frauenbeauftragte/Sprecherin ZKFF)

Das Amt wird derzeit kommissarisch von den Stellvertreterinnen ausgeübt.
Telefon- und E-Mail-Kontakte werden an diese weiter geleitet.

+49 (0)421 218 60075

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


Irmgard Maassen (Stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte)

MZH, Raum 1140
+49 (0)421 218 60076

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


Veronika Oechtering (Stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte, Co-Sprecherin der LaKoF Bremen)

MZH, Raum 1120
+49 (0)421 218 64463

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


Kathrin Sebastian (Stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte)

GW2, Raum A 1200
+49 (0)421 218 69406

E-Mail: zfrauenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Anschrift


Postanschrift

Universität Bremen/ Zentrale Frauenbeauftragte
Postfach 33 04 40
28334 Bremen

Aktuelles (Stand April 2021)

Informationen zu Sitzungsterminen der ZKFF

Während der Coronavirus-Pandemie finden die ZKFF-Sitzungen via Online-Plattform statt. Die nächsten Sitzungstermine sind am 04.05.2021 und am 01.06.2021. Für mehr Informationen zu den Sitzungen kontaktieren Sie uns bitte.

Beschlüsse, Empfehlungen, Grundsatzpapiere, Stellungnahmen

Geschlechtergerechte Unterstützung der wissenschaftlich Beschäftigten in der Corona-Pandemie

Der Akademische Senat (AS) der Universität Bremen hat dem von den Zentralen Frauenbeauftragten initiierten Beschluss 'Geschlechtergerechte Unterstützung der wissenschaftlich Beschäftigten in der Corona-Pandemie' einstimmig zugestimmt. Hier wie auch auf den Internetseiten des AS finden Sie den Beschluss 9024.

Universitätsleitung bekennt sich zur grundsätzlichen Anwendung der familienpolitischen Komponente nach WissZeitVG §2 (1)

In der Sitzung des Rektorates am 25.02.2019 hat die Universitätsleitung der Universität Bremen beschlossen, dass die familienpolitische Komponente bei Verträgen nach WissZeitVG §2 (1) Satz 4 grundsätzlich auf Antrag (Mitarbeiter*in und Fachbereich) hin anzuwenden ist (Beschluss 1923). Der Antrag auf Anwendung der familienpolitischen Komponente nach WissZeitVG §2 (1) Satz 4 wurde von der Zentralen Frauenbeauftragten, Sylvia Hils, eingebracht. Ausgangspunkt des Antrages waren eine intransparente und unausgewogene Informationslage und Praxis bei der Umsetzung der familienpolitischen Komponente an der Universität Bremen.

Der gesetzliche Rahmen nach WissZeitVG § 2 (1) Satz 4 sieht eine Ausweitung, der insgesamt zulässigen Befristungsdauer von Arbeitsverträgen von 6 + 6 Jahren, bei Betreuung eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren um zwei Jahre je Kind vor. Wie das BMBF zum WissZeitVG erläutert: „[…] kann [durch die Betreuung von Kindern] die zur Verfügung stehende Zeit nicht in vollem Maße für die wissenschaftliche Arbeit genutzt werden. Dieser Nachteil soll durch eine Verlängerung ausgeglichen werden“ (vgl. BMBF FAQ).

Die Ausweitung der Befristungsdauer ist nicht gleichzusetzen mit einem Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung (wie z.B. im Fall des Nachholens von Zeiten aus Mutterschutz und Elternzeit nach WissZeitVG § 2 (5)), sondern verlängert die mögliche Dauer der befristeten Beschäftigung mit Qualifizierungsanteil.

Die Ausweitung der Befristungsdauer nach WissZeitVG § 2 (1) Satz 4 gilt für alle Elternteile unabhängig voneinander und ist unabhängig von Mutterschutz/Elternzeit.

Die Zentrale Frauenbeauftragte berät und informiert (nicht rechtskräftig) Sie gerne zum Thema. Bei weitergehenden und rechtlichen Fragen, wenden Sie sich bitte an das Personaldezernat oder die Rechtsstelle der Universität Bremen.

Universität Bremen erhält Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" in der III. Phase des Professorinnenprogramms

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die ersten Auswahlentscheidungen für die III. Phase des Professorinnenprogramms beschlossen. Von 111 Hochschulen haben 86 Hochschulen das unabhängige Begutachtungsgremium überzeugt, davon wurden 10 Hochschulen mit dem Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" gewürdigt. Die Universität Bremen hat mit Ihrem Konzept für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur überzeugt und ist mit dem Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" ausgezeichnet worden. Hier finden Sie das im Rahmen des Professorinnenprogramms III des Bundes und der Länder im Mai 2018 vorgelegte Konzept: "geschlechtergerecht 2028 - G L E I C H S T E L L U N G S Z U K U N F T S K O N Z E P T". Das Prädikat ermöglicht es der Universität Bremen die Förderung einer vierten Erstberufung einer Frau in Anspruch zu nehmen.

Wissenschaftler/innen, *innen, _innen – oder einfach Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler?

Die Landesrektor_innenkonferenz und der Landeskonferenz der Frauenbeauftragen (LaKoF) haben sich mit dieser Frage auseinander­gesetzt und zeigen in der Broschüre ‚Orientierungshilfe für gendergerechte Sprache‘ Möglichkeiten für gendergerechte Schreibweise auf. Die Printversion ist unter zkffprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de erhältlich.

Ergebnisse einer Infrastrukturrecherche zu Wickelmöglichkeiten und Eltern-Kind-Räumen

Die Zentrale Frauenbeauftragte und ZKFF haben im Zeitraum vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019 ein Projekt zur Erfassung der Infrastruktur zu Wickelmöglichkeiten und Eltern-Kind-Räumen an der Universität Bremen durchgeführt. Hier finden Sie den Bericht 'Familie an der Universität Bremen: Ergebnisse einer Infrastrukturrecherche zu Wickelmöglichkeiten und Eltern-Kind-Räumen' (A. Schäfer, L. Fast und S. Hils).

Die bukof-Kommission "Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt"

hat eine Online-Handreichung “Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen” erstellt sowie ein Grundsatzpapier zu Sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen (2018) herausgegeben. Im März 2021 hat die Kommission der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) mit ihrem regelmäßigen Newsletter über laufende Kampagnen und Veranstaltungen informiert.

Die bukof fordert eine konsequente Geschlechterperspektive bei der Digitalisierung an Hochschulen

Die Jahrestagung der bukof 2019 fand zu den Auswirkungen von Digitalisierungsprozessen auf die Geschlechterverhältnisse, insbesondere an Hochschulen und in der Wissenschaft, statt. Neben der Wahl von Anneliese Niehoff in den Vorstand der bukof und dem Vortrag von Veronika Oechtering und Kolleginnen zum BMBF Projekt „TransferLabor Technikkompetenzen“ wurde eines auf der Tagung klar: Digitalisierung ist nicht neutral, sondern kann die gesellschaftlichen Verhältnisse, die ihr zu Grunde liegen, reproduzieren und geschlechter-diskriminierende Strukturen verstärken. Auf Grundlage dieser Argumentation legte Sylvia Hils, die Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen, den Beschluss "Die bukof fordert Bund und Länder sowie Wissenschaftsorganisationen auf, dass bei Programmen zur Förderung von Digitalisierung an Hochschulen die Geschlechterperspektive konsequent sowohl inhaltlich als auch mit Bezug auf Teilhabe und Nutzung einbezogen wird." vor. Der Beschluss wurde von der Mitgliederversammlung der bukof einstimmig angenommen.

Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz: Von konflikthaften Situationen bis hin zum Mobbing

Ihr Arbeitsklima sollte von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und offener Kommunikation geprägt sein; gegenseitige Achtung und Toleranz ist die Grundlage einer erfolgreichen Arbeit in den Abteilungen und Referaten. Konflikthaften Situationen bis hin zum Mobbing müssen frühzeitig und rechtzeitig bearbeitet werden. Dies regelt die Dienstvereinbarung "Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz".

Die Zentrale Frauenbeauftragte veröffentlicht auf ihrem Internetauftritt auch Initiativen an der und Hinweise rund um die Universität Bremen. Diese Initiativen und Hinweise spiegeln nicht notwendigerweise die Positionen oder Ziele der Zentralen Frauenbeauftragten wieder.