Abbau von Segregationen über die Fachbereiche
Die Frauenanteile an der Universität Bremen variieren nach Fachbereichen. In bestimmten Fachbereichen, wie Physik/Elektrotechnik, Mathematik/Informatik, Produktionstechnik -Maschinenbau & Verfahrenstechnik-, Geowissenschaften und Wirtschaftswissenschaft, liegen die Frauenanteile an den Studierenden, Promovierenden, Habilitierenden und Professuren deutlich unter dem uniweiten Durchschnitt.
Wir setzen uns dafür ein, eine ausgewogene Geschlechterrepräsentanz bei den Studierenden und auf allen Beschäftigungsebenen im Wissenschaftsbereich zu erreichen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, in den Fachbereichen, in denen der Frauenanteil unter den Studierenden weniger als 45 Prozent beträgt, nachhaltige Gleichstellungsstrategien mit Zielquoten festzulegen.
Unsere Ziele sind:
- Eine ausgewogene Geschlechterrepräsentanz bei den Studierenden und auf allen Beschäftigungsebenen im Wissenschaftsbereich
- Nachhaltige Gleichstellungsstrategien mit Zielquoten in den Fachbereichen, in denen der Frauenanteil unter den Studierenden weniger als 45 Prozent beträgt
Wir unterstützen die Universität Bremen in diesem Schwerpunkt durch:
- Entwicklung und Umsetzung von Gleichstellungsstrategien mit Zielquoten
- Überprüfung der Einhaltung der Zielquoten und - wenn notwendig - Anpassung der Gleichstellungsstrategien
- Enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und anderen Akteur*innen, um die Gleichstellungsstrategien umzusetzen und die Zielquoten zu erreichen.
Informationen zu MINT auf Landes- und Bundesebene
Studie 'Frauen in Informatik: Welchen Einfluss haben inhaltliche Gestaltung, Flexibilisierung und Anwendungsbezug der Studiengänge auf den Frauenanteil?' (Friedrich et al. 2018) nach Bundesländern mit Good-Practice Beispielen
Brückenbau MINT: Interessen jenseits der Klischees wecken (ZGF Bremen)
Berufsorientierung für Mädchen und Junge Frauen (ZGF Bremen)
MINT-Pakt und „Erfolg mit MINT“
Neues CHE Arbeitspapier: Frauen in IT: Handlungsempfehlungen zur Gewinnung von Frauen für Informatik (Friedrich et al. 2019)

