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Saphir

Saphir - Von der Silizium-Mikroelektronik zur nanophotonischen Informationsverarbeitung

 

Projektidee:

Das Projekt erarbeitet Basistechnologien für den Übergang von der klassischen Silizium-Mikro-elektronik zur photonischen Informationsverarbeitung.

 

Projektbeschreibung:

Die konventionelle Mikroelektronik wird in absehbarer Zukunft nicht mehr in der Lage sein, die Anforderungen exponentiell steigender Datenraten und Rechenleistungen bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauchs zu erfüllen. Durch die Verwendung von optischen mikro- und nanostrukturierten Komponenten kann die Verarbeitung und Übertragung von Daten mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit erfolgen. Während bei der Datenübertragung derzeit massive Anstrengungen großer Unternehmen bestehen, optische Datenleitungen nicht nur, wie bisher üblich, auf größeren Strecken mittels Glasfaserkabeln zu übertragen, sondern auch zur Kommunikation innerhalb einzelner Computerchips zu nutzen, befinden sich die Ansätze zum optischen Rechnen (Optical Computing) noch in einem sehr experimentell geprägten Stadium. Das Projekt zielt auf die Erschließung des Potentials des Optical Computing durch Nutzung dreidimensionaler Strukturierungstechniken optischer Komponenten im Größenbereich von ca. 100 nm. Im Vergleich zu konventionellen, im Wesentlichen planaren Strukturierungstechniken, können so neue Freiheitsgrade für das Design optischer Strukturen erschlossen und experimentell realisiert werden. Im Rahmen des Projektes werden die dazu erforderlichen Konzepte und Techniken anhand von Demonstratoren erprobt. Die Realisierung dieses ambitionierten Ziels ist nur durch die interdisziplinäre Kombination der Kompetenzen und Ausstattungen mehrerer Projektpartner möglich. Das Projekt eröffnet damit ein hochinnovatives Forschungsfeld, das sich sehr gut in die Wissenschaftsschwerpunkte ‚Materialwissenschaften und ihre Technologien‘ sowie ‚Information-Kognition-Kommunikation‘ der Universität Bremen einfügt und hat ein hohes wirtschaftliches und technologisches Potential.



Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Walter Lang 
IMSAS, NW1, Raum O 2120
Tel: +49 421 218 62602
E-mail: wlangprotect me ?!imsas.uni-bremenprotect me ?!.de

 

Zeitungsbericht über das Forschungsvorhaben:    http://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/licht-zukunft-2836364.html

 

Kooperierende Institute der Universität Bremen:

BIAS (Prof. Dr. Ralf B. Bergmann) http://www.bias.de/

ITEM (Prof. Dr. A. Garcia-Ortiz) http://www.ids.item.uni-bremen.de/

Institut für Festkörperphysik (Prof. J. Gutowski) http://www.ifp.uni-bremen.de/

 

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Aktualisiert von: L. Reichel