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Willkommen im Fachgebiet Resiliente Energiesysteme

  • Informationen über das Fachgebiet Resiliente Energiesysteme

    Im Fachgebiet werden Energiesysteme rund um die Leiteigenschaften der Resilienz gestaltet: Widerstandsfähigkeit, Improvisationsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Innovationsfähigkeit.

Bei der Gestaltung der resilienten Energiesysteme werden insbesondere technische, ökonomische und soziale Aspekte betrachtet. Methodisch kommen vor allem Modellierung und Simulation, Vulnerabilitäts- und Risikoanalyse, Methoden der sozialwissenschaftlichen Empirie sowie stakeholderbasierte Bewertungsansätze zur Anwendung. Angewandt werden darüber hinaus Methoden der klassischen Technikfolgenabschätzung (u.a. Ökobilanzierung, Risikobewertung, Toxikologie, Kosten/Nutzen-Analyse, Szenariotechnik), die im jeweiligen Untersuchungsrahmen hin weiterentwickelt werden, bis hin zur leitbildorientierten Technikgestaltung. Der Resilienzansatz zur Gestaltung und Entwicklung von Technologien wird dabei als bionischer Ansatz verstanden, im Sinne eines "Lernens von der Natur".

Das Fachgebiet ist Mitglied im artec–Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen im Forschungsschwerpunkt „Soziotechnische Systeme und Nachhaltigkeit“. Ferner ist das Fachgebiet Gründungsmitglied des Advanced Energy Systems Institute (AES) an der Universität Bremen.

Mitglieder dieses Fachgebiets kommen aus dem Maschinenbau, der Verfahrenstechnik, der Biologie, Physik und den Sozialwissenschaften; sie arbeiten in inter- sowie transdisziplinären Projekten zusammen.

Grundlagenforschung und Methodenentwicklung werden kombiniert mit angewandter Forschung in Kooperation mit Unternehmen (Energiewirtschaft, kommunale Versorger, Metallwirtschaft, Maschinenbau, Fahrzeugbau, etc.), mit Stakeholderdialogen (Ozeanversauerung, Ressourceneffizienz) und Beratungsleistungen (Umweltbundesamt, Industrie und Verbände).

Wir nehmen Abschied von Prof. Dr. Stefan Gößling-Reisemann

Stefan strebte mit ganzem Herzen nach einer nachhaltigen und lebenswerten Zukunft, die wir nun nicht mehr mit ihm teilen können. Als Institutsleiter, Betreuer und vor allem als Freund hinterlässt er eine große Lücke. Wir werden seine offene, mitreißende und faire Persönlichkeit sehr vermissen. 

Das Team Resiliente Energiesysteme der Universität Bremen

Aktualisiert von: D. Beier