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Exkursionen

Delegationsreise nach Polen

Ein Bericht über eine Reise nach Danzig anlässlich des deutschen Überfalls vor 80 Jahren und des 30jährigen Jubiläums des demokratischen Umbruchs in Polen.

Als Teil einer Bürgerdelegation aus Bremen waren zwei IES-Studierende vom 28.08. bis 01.09. in der Stadt an der Ostsee, die man auf Deutsch Danzig nennt und die auf Polnisch Gdańsk heißt. Organisiert wurde der Ausflug von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen, mit Unterstützung der Stiftung Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Der Anlass dieser Fahrt von insgesamt 14 Teilnehmer*innen in die langjährige Partnerstadt Bremens war ein doppelter: Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren und demokratische Revolution in Mittel- und Osteuropa vor 30 Jahren.
Ein abwechslungsreiches Programm erlaubte den Teilnehmenden einen tiefen Einblick in die Geschichte Polens und deren Umgang damit. Der Höhepunkt der Reise, neben einer Stadtführung, der Besuch des Museums des Zweiten Weltkriegs sowie der Gedenkstätte des KZ Stutthof, war die Gedenkveranstaltung auf der Westerplatte, eine Halbinsel vor Danzig: Am 1. September 1939 um kurz nach 4 Uhr morgens eröffnete das deutsche Schiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf das polnische Munitionslager und markiert damit den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Prominente Redner wie Stadtpräsidentin Dulkiewicz, Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak, Premierminister Mateusz Morawiecki und Frans Timmermans, der die EU-Kommission vertreten hat, gedenken der Opfer des Nationalsozialsimus und appelieren an den Frieden und Zusammenhalt Europas.

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Aktualisiert von: IES