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News

Bilderausstellung des SFB 747 vom 03.01.-19.01.2017

Ästhetik in Präzision: Sonderforschungsbereich der Uni Bremen zeigt Mikrobauteile in Bilderausstellung

Comeback einer Ausstellung! Vom 03. Januar  bis zum 19. Januar 2017 sind verblüffende Bilder kleinster metallischer Bauteile, Umformwerkzeuge, Werkstoffe und großer Maschinen im Laborraum des citylab Bremen (ehemals Loydhof) zu sehen. Im citylab werden die Höhepunkte der Bilderausstellung „Mikrobauteile intelligent produziert – Impressionen zur beherrschten Massenproduktion“ des Sonderforschungsbereich (SFB) 747 „Mikrokaltumformen“  erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Ausstellung war im Herbst bereits im Haus der Wissenschaft zu sehen und erfreute sich viel positiver Resonanz.

Mikrobauteile als Kunstobjekt

Die Ausstellung zeigt in Fotos, Simulationen und Mikroskopien Facetten der Massenproduktion metallischer Mikrobauteile. Mikrobauteile sind in mindestens zwei Dimensionen kleiner als ein Millimeter. Solch winzige Bauteile werden beispielsweise in Smartphones, Fahrerassistenzsystemen und Hörgeräten verbaut. Zu sehen sind Bilder aus dem Forschungsalltag des SFB 747. Ausgestellt werden die schönsten Fotografien von Teilnehmern eines Workshops zur Industriefotografie von Mikrobauteilen, für die der SFB seine Labortüren geöffnet hat. Außerdem zeigt der SFB erstmals das Siegerbild des Fotowettbewerbs „Massenproduktion von Mikrobauteilen“.

Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“

Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“ ist ein instituts- und fachbereichsübergreifender Forschungsverbund. Er erforscht die systematische Auslegung und den zuverlässigen Einsatz von Umformprozessen im Mikrobereich. Beim Mikrokaltumformen handelt es sich um Verfahren, die unter anderem bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Das zentrale Ziel des Sonderforschungsbereichs ist die Bereitstellung von Methoden und Prozessen für die industrielle Herstellung metallischer Mikrobauteile mit Losgrößen von über eine Million Stück. Der SFB 747 besteht seit 2007 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Über 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Produktionstechnik, Mathematik/Informatik und Physik/Elektrotechnik forschen hier interdisziplinär. Der SFB 747 arbeitet als institutsübergreifende Verbund eng mit dem 2014 gegründeten MAPEX Center for Materials and Processes zusammen.

https://www.facebook.com/Sonderforschungsbereich747

www.sfb747.uni-bremen.de- www.mikromal.de- www.bias.de

Automatisierte Herstellung von Linienverbunden. Die stoffangehäuften Zwischenformen mit einem Durchmesser von 0,7 mm werden laserthermisch mit einer Taktrate von 200 Teilen pro Minute erzeugt.
Mikronapf (Durchmesser 0,9 mm) überlagert von einer FEM-Simulation.
Im citylab (ehemals Lloydhof) sind die Bilder aus dem Forschungsalltag des SFB 747 ausgestellt.
Aktualisiert von: MAPEX