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Bremer Leben

Schülerprojekt zur Erforschung von Arbeitsbiografien

Ausgehend von einer sich stetig wandelnden Arbeitswelt und dem damit verbundenen Postulat des lebenslanges Lernens, wurde ein Konzept zur beruflichen Orientierung für die gymnasiale Oberstufe entwickelt, das die beiden Komponenten miteinander verbindet. In Kooperation mit Universität, Schulen und Unternehmen erforschen Schüler*innen und Studierende mit der Methode der (Auto)Biographieforschung gemeinsam die Arbeitswelt. Durch die Verbindung von berufssoziologischer, politikwissenschaftlicher und -didaktischer Perspektive analysieren, reflektieren und bilanzieren die Forscher*innenteams im Rahmen des Projekts nicht nur die von ihnen selbst erhobenen Erwerbsbiographien, sondern setzen diese auch zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Arbeit und Beruf in Beziehung. Dadurch erhalten die Projektbeteiligten nicht nur einen interpretativen und verständnisintensiven Einblick in die mehrdimensionale soziale und politische Realität, sondern lernen zugleich auch, diese Realität kompetent zu beurteilen. Sie werden in die Lage versetzt, ihre eigenen Ressourcen zu reflektieren und diese im Sinne einer politischen und berufsbiographischen Urteilskompetenz in ihr politisches und berufliches Selbstbild zu integrieren. Oberstes Ziel des Projektes ist es also, einen Beitrag zur persönlichen Standortbestimmung der teilnehmenden Schüler*innen zu leisten und einen ersten beruflichen Orientierungsprozess anzustoßen.

Aktualisiert von: zap Redaktion