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Demokratiewerkstatt

Zwei Schülerinnen schreiben auf Papierwand
SAMSUNG CSC
Arbeitsphase Demokratiewerkstatt

Worum geht es?

Die Aussichten, die Nachrichten uns auf Deutschland, Europa und die Welt geben, sind nicht gerade rosig. Täglich erfahren wir von zunehmendem Populismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschen, die aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Aber müssen wir das einfach so hinnehmen? Natürlich nicht! Wir können selbst Vorstellungen von einer gerechten Gesellschaft entwickeln und auf sie hinarbeiten.

Wie soll das Zusammenleben in Deutschland und Europa aussehen? Welche Rolle spielen Grenzen? Wie können wir den digitalen Raum als demokratische Plattform nutzen? Das sind nur einige von vielen Fragen, die ihr in der Demokratiewerkstatt beantworten könnt. Wählt ein Thema aus, das euch bewegt und bearbeitet es in verschiedenen Phasen:

  • Was läuft falsch? Übt Kritik daran!
  • Wie wäre es perfekt? Entwickelt eine Utopie!
  • Was können wir schaffen? Mit der Realisierung eurer Ideen kommt ihr der Utopie ein Stück näher!

Zum Format

Die Demokratiewerkstatt richtet sich an Jugendliche, die sich gesellschaftspolitisch oder sozial engagieren und durch die Teilnahme an diesem Bildungsformat darin unterstützt werden, als Multiplikator*innen in ihrem sozialen Umfeld zu wirken. Bei diesem Jugendbildungsangebot geht es darum, demokratische Partizipation zu stärken, indem sich Jugendliche gemeinsam mit Fragen einer gerechten und idealtypisch konstruierten Gesellschaft auseinandersetzen und dabei Handlungsspielräume erkennen, selbst gesellschaftlich aktiv zu sein und Dinge konkret zu verändern. Methodisch knüpft die Demokratiewerkstatt an das Format einer Zukunftswerkstatt an, die in verschiedenen Phasen gesellschaftliche Probleme thematisiert, die dann in weiteren Schritten über eine kreative Phase der Utopie in Richtung lösungsorientierte Handlungsmöglichkeiten imaginiert und schließlich praktisch multi-medial in Ansätzen umgesetzt werden. Zentral ist hierbei, dass die Jugendlichen für die von ihnen identifizierten und artikulierten Probleme eigene Lösungswege selbstständig erarbeiten. Auf diese Weise wird die gestaltende Teilnahme an der Gesellschaft gefördert und über Netzwerkarbeit und neue mediale Kompetenzen erweitert. 

Weitere Informationen zum Angebot und zu Terminen: gantenberg(@)uni-bremen.de (Julia Gantenberg)

Aktualisiert von: zap Redaktion