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Street Education

Ad-hoc-Diskussionen mit Passant*innen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen

Das Format Street Education erprobt Formen und Ansätze einer demokratischen Lernumgebung außerhalb von Schule, Universität und dem formalen Bildungssystem. Besonders in benachteiligten Stadtteilen und sogenannten sozialen Hotspots sollen innovative Bildungsangebote gemacht werden. Diese richten sich an Menschen jeden Alters und jeder Herkunft, sollen aber explizit unterprivilegierten und benachteiligten Jugendlichen und sozialen Gruppen einen Zugang zu zivilgesellschaftlichen Themen und politischer Bildung eröffnen. An einem mobilen Stand werden aktuelle Themen wie Bildungsgerechtigkeit, Migration oder Wahlen präsentiert, um die Aufmerksamkeit und das Interesse von Passanten zu wecken. In Kooperation mit lokalen Netzwerken und Akteuren soll ein Austausch auf der Basis von Ad-hoc Diskussionen ermöglicht werden, die wiederum Anstoß für eine Beschäftigung und Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen sein sollen. Ziel ist es, stereotype Vorstellungen und Vorurteile über einen Reflexionsprozess hervorzubringen, in Frage zu stellen und festgefahrene Denkmuster aufzubrechen. Dieses Bildungsformat wurde unter dem Namen Street University bereits in ähnlicher Form vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) durchgeführt, bspw. in Zusammenhang mit der Bremer Bürgerschaftswahl.

Aktualisiert von: zap Redaktion