Zum Inhalt springen

Informationsportal Hochschullehre

  • Arbeitsplatz mit Laptop.

    Herzlich willkommen

    auf dem Informationsportal Hochschullehre!

Dieses Informationsportal bietet...

…einen umfassenden Überblick über die Gestaltung von Lehre an der Hochschule.

Ziel soll es sein, mit Freude zu lehren und zu lernen. Dies kann gelingen, indem die Lehrplanung und -umsetzung gut durchdacht und auf die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen angepasst ist.

Hierbei wollen wir Sie unterstützen: Wir stellen relevante hochschuldidaktische Themen vor und zeigen, über einen direkten Praxisbezug, Wege zu innovativer Lehre und flexiblen Lehrformen auf.

Kontakt

Dr. Maren Praß                       
Akademie für Weiterbildung       
0421 - 218 60312                      
maren.prass@vw.uni-bremen.de

Annette Weber
Akademie für Weiterbildung
0421 - 218 61631
ann_web@uni-bremen.de
 

[Zum Kontaktformular]

Sie sind hier richtig, wenn...

… Sie Lehrende oder Lehrender an einer Hochschule sind.

Das Informationsportal Hochschullehre richtet sich an beginnende und erfahrene Lehrende, die etwas dazulernen oder ihr Wissen auffrischen möchten.

In der Lehr- und Lernforschung hat sich in den letzten Jahren viel getan und im Zuge der digitalen Transformation haben sich neue Lehrformen und -möglichkeiten entwickelt.

Bleiben Sie am Zahn der Zeit und erweitern Sie Ihren Horizont!

Grenzen des Informationsportals Hochschullehre

Das Informationsportal Hochschullehre ersetzt keine hochschuldidaktische Weiterbildung!

Im Rahmen dieser Website können wir einen allgemeinen Überblick über hochschuldidaktische Themen bieten. Wir können jedoch keine individuellen und fachspezifischen Fragen beantworten.

Hierfür bieten die meisten Hochschulen hochschuldidaktische Weiterbildungskurse oder Einzelberatungen an (z. B. die Geschäftsstelle Hochschuldidaktik der Uni Bremen). Nutzen Sie diese für die Entwicklung Ihrer Lehre!

Tipps für Ihre Hochschullehre

  • Machen Sie neugierig!

    Zählt Neugierde auch zu Ihren Stärken? Das hat Sie weit gebracht!
    Neugierde weckt das Bedürfnis, lernen zu wollen, und das Gelernte wird besser behalten. Fördern Sie diese unterschätzte Eigenschaft! Bauen Sie auf Vorwissen auf und aktivieren Sie den Wunsch, Probleme lösen zu wollen. Dann werden sich die Studierenden auch nach Ihrer Veranstaltung mit dem Thema beschäftigen.

  • Doppelt hält besser.

    Die Wiederholung von besonders wichtigen Inhalten ist sinnvoll. Wiederholen Sie die wichtigsten Punkte oder lassen Sie diese von Ihren Studierenden zusammenfassen. Motivieren Sie Ihre Studierenden nach jeder Veranstaltung, die wichtigsten Punkte in eigenen Worten zu notieren. Hilfreich kann auch das Formulieren persönlicher Aha-Effekte oder offener Fragen sein. Die Notizen der Studierenden können beim Einstieg in die nächste Veranstaltung helfen und knüpfen gleich an die vorherige Sitzung an.

  • Über den Tellerrand blicken...

    ... und Netze auswerfen. Ihre Studierenden bringen unterschiedliche Erfahrungen, Vorkenntnisse und Erwartungen mit in Ihre Veranstaltung.

    Nutzen Sie das vielfältige Vorwissen Ihrer Studierenden und verknüpfen Sie die Inhalte Ihrer Veranstaltung. Stellen Sie systematische Zusammenhänge her - das Gehirn wird es lieben.

    Durch problemorientierte Aufgabenstellungen fördern Sie das vernetzte Denken und Handeln Ihrer Studierenden.

  • Wie ist die Stimmung?

    Horchen Sie mal nach! Spüren Sie die Stimmung Ihrer Studierenden? Gefühle und Lernen sind eng verknüpft: Negative Emotionen wie zum Beispiel Frust oder Langeweile erschweren das Lernen.

    Fördern Sie positiv-aktivierende Emotionen wie die Freude und die Begeisterung am Lernen. Dies wird die Motivation und Kreativität Ihrer Studierenden anregen und den Lernerfolg steigern.

    Horchen Sie auch bei sich selber nach und achten Sie auf Ihr eigenes Bauchgefühl!

  • Folgen Sie dem roten Faden...

    ... so können Ihre Studierenden auch Ihnen folgen. Sowohl für die Planung der Lehrveranstaltung als auch für den Lernerfolg ist ein systematisches Vorgehen wichtig.

    Machen Sie den roten Faden explizit auch für die Studierenden sichtbar. Dann können Inhalte in Bezug zueinander gesetzt werden, und das große Ganze wird erfasst.

    Ein roter Faden sollte sich durch jede einzelne Veranstaltung, aber auch über das gesamte Semester hinweg ziehen.

  • Verschiedene Zeichen

    Haben Sie sich schon mal gefragt, welchen Lernstil Sie bevorzugen?

    Erschließen Sie sich Inhalte durch aktives Experimentieren oder doch eher durch reflektiertes Beobachten? Die meisten Studierenden haben unterschiedliche Strategien, mit neuen Informationen umzugehen.

    Berücksichtigen Sie dies in Ihren Lehrveranstaltungen und sensibilisieren Sie die Studierenden dafür, sich über ihren eigenen Lernstil bewusst zu werden.

  • Mach mal Pause.

    Schon Ovid wusste: Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft. Dies gilt auch für den Lernerfolg.

    Nutzen Sie kurze Denkpausen und steigern Sie so die Konzentrationsfähigkeit und somit den Lerneffekt bei den Studierenden.

    Dafür eignen sich aktivierende Lernmethoden – zum Beispiel das Erzählen einer Anekdote oder denkanregende Fragen.

    Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne beträgt 20 Minuten und kann als Richtwert für den Zeitpunkt einer kurzen Unterbrechung dienen.

  • Sien Sie durchschaubar

    Kennen Sie das? Ihre Studierenden beschweren sich über den zu schweren Stoff? Oder über eine neue Methode? Es kann sein, dass die Lernziele und -wege nicht klar sind. Ermöglichen Sie Ihren Studierenden, Ihnen zu folgen. Formulieren Sie Lehr- und Lernziele anschaulich und erläutern Sie Arbeitsschritte und –methoden.

    Ein transparenter Bezugsrahmen, der Lernziele, Lernschritte und Leistungserwartung offenlegt, ermöglicht effektives Lernen.

  • Von oben sieht man besser

    Ordnen Sie Ihre Lehrveranstaltung in ein größeres Ganzes ein. Geben Sie Ihren Studierenden einen Überblick, in welche Themen Sie gemeinsam eintauchen werden. Welche Perspektiven werden Sie einnehmen? Aus welchen Richtungen nähern Sie sich dem Thema?

    Zeigen Sie anhand von Mindmaps oder kognitiven Landkarten, wo Sie Ihre Veranstaltung verorten.

    Ermutigen Sie Ihre Studierenden, den eigenen Lernfortschritt regelmäßig zu visualisieren. Der Überblick über das Gelernte und vor allem über den Weg dorthin fördert die Selbstlernkompetenz.

  • Alle Sinne beisammen

    Sehen, Hören, Tasten, Riechen: Werden unterschiedliche Sinne angesprochen, können Inhalte besser behalten werden.

    Arbeiten Sie mit verschiedenen Methoden, um möglichst viele Sinneskanäle anzusprechen. Neben PowerPoint-Präsentationen können Sie beispielsweise kognitive Landkarten an der Tafel entwickeln. Oder bringen Sie doch mal ein Anschauungsstück mit in die Veranstaltung!

  • Seien Sie tiefgründig

    Fördern Sie das Tiefenlernen!

    Sie wollen, dass Ihre Studierenden die Materie durchdringen, sich kritisch mit dem Inhalt auseinander setzen und selbstständig Probleme lösen?

    Tiefenlernen ermöglicht es, Inhalte zu verstehen und Querverbindungen zu knüpfen. Dieses Wissen kann dann auf andere Bereiche ausgeweitet werden. Tiefenlernen erfordert aktives Lernen und kann mit aktivierenden Methoden unterstützt werden.

  • Geben und Nehmen

    Feedback ist wichtig – in beide Richtungen:

    Fachliche Stellungnahmen von Ihnen fördern den Lernprozess Ihrer Studierenden.

    Aber auch Sie befinden sich in einem Lernprozess! Regen Sie Ihre Studierenden an, Ihnen ebenfalls ein Feedback zu geben. Holen Sie sich Rückmeldungen zu Ihrer Lehrveranstaltung ein – so haben auch Sie etwas davon!

Die Tipps für die Hochschullehre sind angelehnt an:

  • Hempel, A. & Seidl, T. (2014). 11 Prinzipien zum gehirngerechten Lehren und Lernen. Abgerufen am 02. Dezember 2019 unter https://hdms.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/year/2015/docId/2118
  • Brinker, T. & Schumacher E.-M. (2014). Mit den 12 Prinzipien für gehirngerechtes Lehren und Lernen durch's Hochschuljahr. Construktiv. Institut für konstruktives Arbeiten und Lernen. Hagen. 

Das Informationsportal Hochschullehre wurde im Rahmen von konstruktiv  erstellt, einem Projekt der Akademie für Weiterbildung. Das dieser Website zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 16OH21063 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Akademie für Weiterbildung.

Akademie für Weiterbildung
Logo BMBF

Redaktion

  • Yvonne Diekmann
  • Miriam Kahrs
  • Dr. Sunita Mandon
  • Dr. Maren Praß
  • Thea Rudkowski
  • Annette Weber
  • Raissa van der Borst

Umsetzung

  • Dr. Maren Praß
  • Jannes Uhlott
  • Annette Weber

Grafiken

  • Lisa Böning
  • Jannes Uhlott
  • Arne van der Horst
  • Annette Weber
Aktualisiert von: Maren Praß