Zum Hauptinhalt springen

Infrastruktur der Hochschule einbeziehen

Entdecken Sie Gestaltungsspielräume und Unterstützungsmöglichkeiten an Ihrer Hochschule und Sie werden überrascht sein, welche infrastrukturellen Ressourcen Ihnen zur Verfügung stehen.

Die Infrastruktur der Hochschulen

 

 

Um die vielfältigen Möglichkeiten zur Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltung auszuloten, können Sie sich bereits im Vorfeld einen Überblick über die infrastrukturellen Ressourcen Ihrer Hochschule verschaffen.

Meistens finden Sie auf der Website Ihrer Hochschule bereits Informationen zur Raumausstattung, zum Einsatz von Medien sowie zu Unterstützungseinrichtungen bzw. zentralen Ansprechpartner*innen.

Neben Bibliothek-Services und Medienleihstellen gibt es zunehmend auch hochschul- und mediendidaktische Beratungseinrichtungen. Sie können sich auch darüber informieren, ob Sie sich beispielsweise durch studentische Hilfskräfte unterstützen lassen können.

Infrastrukturbestandteile der Universität Bremen in Kacheln angeordnet.

Infrastruktureinrichtungen an Hochschulen

Raummanagement

Jede Hochschule verfügt über eine zentrale oder dezentrale Raummanagement-Stelle. Diese kümmert sich in der Regel um die Buchung von Räumen. Ebenfalls werden oft spezielle und offene Lernräume zur Verfügung gestellt (z.B. PC- oder Gruppenarbeitsräume).

E-Learning Zentren

E-Learning Zentren (ggf. anders benannt) sind mittlerweile an jeder Hochschule zu finden. Neben allgemeiner mediendidaktischer Beratung, finden Sie dort häufig auch zentrale Ansprechpartner*innen  u.a. zu den Themen Lernplattform, Videoproduktion und E-Assessment.

IT-Support-Stellen

Hochschulen verfügen heutzutage regelhaft über IT-Support-Stellen. Je nach Einrichtung bzw. Bereich werden Ihnen Ansprechpartner*innen zugewiesen. Erkundigen Sie sich, wer für Sie zuständig ist und wen Sie auch in Notfällen ansprechen können.

Medienstellen

Über Medienstellen können Geräte, die nicht standardmäßig zur (Raum-) Ausstattung gehören, ausgeliehen werden (z.B.  Beamer, Kameras). Sollten Sie Medien benutzen wollen, ist es immer sinnvoll sich über die Möglichkeiten vor Ort zu informieren.

Sprachenzentren

Häufig gibt es vor Ort hochschulzugehörige Spracheneinrichtungen, die in erster Linie Sprachkurse und -coachings, sowie Sprachzertifikate anbieten. Hier finden Sie kompetente Ansprechpartner*innen zu Sprachlerneinheiten, die ggf. auch für Ihre Lehre von Interesse sind.

Didaktische Beratung

Hochschuldidaktische Beratungsstellen bieten neben Beratungsgesprächen oft auch Weiterbildungskurse, Lehrzertifikate oder Einzelcoachings an. Neben allgemeinen Stellen finden Sie vielerorts auch fachbezogene Stellen, die sehr speziell auf Ihre Bedarfe eingehen können.

Bibliotheken

Bibliotheken gehören zum Standard an Hochschulen. Neben der klassischen Bereitstellung von Büchern, bieten diese zunehmend digitale und im Web abrufbare Ressourcen an (z.B.  E-Books, Online-Fachdatenbanken und Literaturverwaltungssysteme). Informieren Sie sich über die neuen Services.

Venetzung verschiedener Punkte
Die einzelnen Einrichtungen einer Universität sind miteinander vernetzt.

Praxistipps

Infrastrukturlandkarte zum Lehren und Lernen an Hochschulen

Die Infrastrukturlandkarte gibt Ihnen einen Überblick über typische Hochschulstellen, die verschiedene Formen von Infrastruktur für die Lehre bereitstellen. In einer Tabelle können Sie dort Ihre Fragen und/oder Notizen (bezogen auf die jeweiligen Stellen) festhalten. Die Hinweise für Mitarbeiter*innen der Universität Bremen sind ebenfalls in die Tabelle integriert.  

Infrastrukturhinweise für Mitarbeitende der Universität Bremen

Die wichtigsten Links zu den verschiedenen Unterstützungsangeboten der Universität Bremen:

Raummanagement

An der Universität Bremen ist das Veranstaltungsbüro für die Vergabe von  Räumen zuständig. Die Lehrveranstaltungsplanung samt Raumbuchung erfolgt in den einzelnen Fachbereichen. Die Liste der Ansprechpartner*innen finden Sie im Impressum der Lernplattform Stud.IP.

Für Studierende gibt es die Möglichkeit Lernräume zu nutzen. Offene Lernräume (z.B. im GW2, im NW1 und im MZH) sind frei zugänglich und jederzeit nutzbar. Über Stud.IP können Studierende Lerninseln buchen, die multimedial ausgestattet sind.

Mit einer Checkliste zur Raumplanung  erhalten Sie eine Reihe von Leitfragen, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Räumlichkeiten so vorzufinden bzw. auszustatten, dass Ihre Lehr-Lern-Szenarien optimal realisiert werden können.

E-Learning Zentren

Für Fragen zum Thema E-Learning  (z.B. mediendidaktische Beratung, Mediaservices, Videoproduktion, Onlinekurse, E-Assessment), und Online-Dienste (z.B. Lernplattform Stud.IP, Blogs, ARSnova (Audience Response System), Videoportale, E-Assessment-Management)  unterstützt Sie das Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML).

IT-Support-Stellen

Bei Fragen zum IT-Support können Ihnen das ZfN (Zentrum für Netze) und das Dezernat 5 (IT, medientechnische Infrastruktur und zentrale Dienste) weiterhelfen.

Medienstellen

Die Medienstelle im Dezernat 5 unterstützt Nutzer*innen aller Bereiche beim Einsatz audiovisueller Medien in der Lehre und verleiht sowohl an Lehrende als auch an Studierende verschiedene Geräte für Lehre und Forschung. Hier können Sie sich auch melden, wenn die Ihnen zur Verfügung stehenden Medien der Veranstaltungsräume Mägel aufweisen oder defekt sind.

Sprachenzentren

Bei Fragen zum Lehren und Lernen von Fremdsprachen kann Ihnen das Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (FZHB) weiterhelfen.

Didaktische Beratung

Die Geschäftsstelle Hochschuldidaktik  organisiert Workshops, bietet das Zertifikatsprogramm "Hochschuldidaktische Qualifizierung" sowie verschiedene Coachingprogramme an und steht allen Lehrenden für Fragen rund um die Hochschuldidaktik zur Verfügung.

Bibliotheken

Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen verfügt über eine Vielzahl verschiedener Services (z.B. die elektronische Bibliothek (E-LIB) und verschiedene Literaturverwaltungssysteme).

Lernplattformen können die Lehre unterstützen

Lernplattformen (auch Lernmanagement-Systeme, LMS) gehören zu den sogenannten Content-Management-Systemen (CMS), mit denen eine digitale Infrastruktur für die Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen bereitgestellt werden kann (https://www.e-teaching.org/) . Die meisten Hochschulen verfügen über eine solche Infrastruktur, wenngleich unterschiedliche Systeme genutzt werden (z. B. Stud.IP, Moodle oder ILIAS).

Werkzeuge („Tools“) zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen (Beispiele in Stud.IP)

Das zentrale Lernmanagement-System der Universität Bremen Stud.IP bietet für Lehrende und Studierende eine Vielzahl an Werkzeugen zur Organisation, Kommunikation sowie zur Inhaltserstellung, Dateienaustausch und Evaluation in den Veranstaltungen. Grundlegend stehen in allen Veranstaltungen neben der Veranstaltungsanmeldung verschiedene Anmeldeverfahren, die Teilnehmenden- und Gruppenverwaltung sowie Umfragen und Evaluationen zur Verfügung. Hier finden sie eine Auswahl der Möglichkeiten zur Gestaltung der Veranstaltungen:

Werkzeugkoffer

StudIPad: Kollaborativ können Texte erstellt und die Texterstellung koordiniert werden.
Forum: Veranstaltungsbegleitende Themen können hier diskutiert werden.
Wiki: Gemeinsam können asynchron Texte erstellt und bearbeitet werden.
Meeting: Hier kann mit Adobe Connect  face-to-face kommuniziert werden.

Ablaufplan: Alle Termine und ggf. Themen der Veranstaltung sind hier auf einen Blick sichtbar und können von Lehrenden verwaltet werden.
Literaturverwaltung: Literaturlisten können unter Verwendung von Katalogen hier bereitgestellt werden.
Dateiverwaltung: Hier können Dateien hochgeladen und ausgetauscht werden.
Studiengruppen: Es können von Dozierenden oder von Studierenden Gruppen angelegt werden um miteinander und/oder gegenseitig zu kommunizieren.
Freie Informationsseite: Eine Seite kann mit speziellen Informationen zur Veranstaltung bereitgestellt werden.

DoIT: Getaktete Aufgaben können mit Deadlines, Feedback und Peer Review hier organisiert und durchgeführt werden.
ILIAS-Tests: Diese können über in Stud.IP eingebundene Lernmodul-Schnittstellen zur Prüfung von Vorwissen, für veranstaltungsbegleitende Übungen oder für das Selbststudium dienen.
Mobile Lecture: Hier können Vorlesungsaufzeichnungen (durch das ZMML) integriert werden. Lesen Sie dazu auch hier in "Präsenslehre flexibilisieren."
Videomanager: Es können kurze Videos eingebunden werden.
Eduworkbuilder: Hier können interaktive Lerneinheiten, getaktete Aufgaben und persönliche Lernumgebung gestaltet werden.

Ergänzend werden weitere Systeme hochschulweit angeboten, die in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden können:

Es gibt die Möglichkeit individuell einen persönlichen oder veranstaltungsbezogenen Blog (UniBremenlogs) zu erstellen. Verschiedende PlugIns, u.a. H5P für die Erstellung interaktiver Lernmaterialien stehen dort auch zur Verfügung.

Das Audience Response System (ARSnova) ist ein System, das die Interaktivität zwischen Lehrenden und Studierenden mittels mobilen Endgeräten (Smartphone, Laptop, Tablet) in Veranstaltungen untertsützen kann.

ILIAS (Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperationssystem) ist mit Stud.IP verbunden, ist aber eine eigenständige Arbeitsumgebung mit der u.a. auch Lerneinheiten erstellt werden können.

Quellen, Downloads und Autorinnen

Quellen

Leibniz-Institut für Wisensmedien (IWM) (o.J.). Lernmanagement-Systeme (LMS). Abgerufen am 17. April 2020 von https://www.e-teaching.org/technik/distribution/lernmanagementsysteme/.

Aktualisiert von: Maren Praß