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Digitale Medien

Durch den Einsatz von digitalen Medien wird eine selbstgesteuerte Lernkultur und eine größere Aktivität der Studierenden gefördert.

Digitale Medien

Das Thema Digitalisierung bzw. digitale Transformationen ist ein weites Feld. In unserem Kontext bezieht sie sich auf die zunehmende Nutzung digitaler Medien in der Hochschullehre, denn diese sind aus dem hochschulischen Alltag nicht mehr wegzudenken und ein wichtiger Teil der modernen Lehre. Hier erfahren Sie, welchen Mehrwert digitale Medien für Ihre Lehre haben und wie sie diese didaktisch angemessen einsetzen können.

Computer, Handy und Tablet

Vielzahl digitaler Medien

Es gibt eine Vielzahl digitaler Medien, die für das Lehren und Lernen eingesetzt werden können. Einige digitalen Medien (z.B.  PowerPoint-Präsentationen, PDF-Dokumente oder E-Mail) sind bereits ein fester Bestandteil fast jeder Lehrveranstaltung. Andere digitale Medien sind noch nicht so weit verbreitet, finden aber zunehmend Einzug in den Lehr-Alltag. So lassen sich viele Formate in Learning-Management-Systeme wie Stud.IP einbetten und ganz unkompliziert in die Lehre integrieren. Der Gebrauch von digitalen Formaten erweitert das Methodenspektrum ihrer Lehre und ermöglicht Ihren Studierenden eine andere Form des Lernens (siehe hierzu auch Medien einsetzen und Lernplattformen).

Welche Vorteile bringen digitale Medien mit sich?

  • Durch das Ansprechen verschiedener Sinne mit dem Einsatz von z.B. Audios, Videos oder Simulationen ist eine intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten möglich.
  • Digitale Medien ermöglichen eine räumliche und zeitliche Flexibilisierung von Lehren und Lernen. Dies erlaubt es den Studierenden, für ihre Lernprozesse individuelle Wege zu finden.
  • Studierende können ihr Lernen oft besser selbst steuern. Dies kann Lernziele und Lerninhalten betreffen sowie die Auswahl der Lernmethoden und Lernmedien.
  • Das Lerntempo kann individuell bestimmt werden.
  • Die Studierenden unterscheiden sich in ihren Vorkenntnissen und Lernerfahrungen sowie in ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund. Viele haben außeruniversitäre Verpflichtungen oder sind körperlich eingeschränkt (siehe auch Diversität). Durch verschiedene Lehr- und Lernangebote können Sie die Heterogenität der Studierenden besser berücksichtigen.

Merke: Diese Auflistung ist nicht erschöpfend.

Was sollten Sie beim Einsatz von digitalen Medien beachten?

  • Auch wenn digitale Medien im Alltag weit verbreitet sind, sind nicht alle Studierenden sicher und kompetent im Umgang mit ihnen. Vor allem die Verwendung digitaler Medien für das Studium ist nicht selbstverständlich. Bieten Sie Ihren Studierenden Hilfe an, wenn sie diese benötigen.
  • Wird ein mediengestütztes Lernangebot vorrangig als unterhaltsam und einfach erlebt, kann als Folge die mentale Anstrengung bei der Bearbeitung des Lernmaterials reduziert sein. Dies kann zu einer geringeren Lernleistung führen.
  • Die Nutzung von digitalen Medien in der Hochschullehre, bedeutet für Sie, Ihre Studierenden in einem angemessenen Maße zu unterstützen und entsprechend zu betreuen.
  • Der Einsatz digitaler Medien in der Lehre hängt viel davon ab, wie motiviert Sie selbst diesbezüglich sind. Machen Sie sich bewusst, wie es um Ihre Medienkompetenz und ihr Wissen über die technische Infrastruktur an Ihrer Hochschule steht.

Praxistipps

Digitale Medien in Ihrer Lehrveranstaltung

Folgende nicht erschöpfende Auflistung soll Ihnen verdeutlichen, welches didaktische Medium an welcher Stelle Ihrer Lehrveranstaltung eingesetzt werden könnte um so zur didaktischen Unterstützung beizutragen. Einige der genannten "Werkzeuge" sind in Stud.IP zu finden. Lesen Sie daher auch Lehrplattformen können die Lehre unterstützen in Infrastruktur an der Hochschule einbeziehen.

  • Online-Texte, Präsentationen mit Graphiken und Bildern (z.B.  PowerPoint-Präsentation)

  • Filme, Videos, Audios

  • Live-Abstimmungen (z.B.  Cliqr, ARSnova)

  • Video-, Audio-, Chat- Konferenzen (z.B. Zoom, Adobe Connect)

  • Online-Texte, Präsentationen mit Graphiken und Bildern (z.B. PowerPoint-Präsentation)

  • Übungsaufgaben mit Deadlines (z.B.DoIT!)

  • Filme, Videos, Audios

  • Mobile Lecture/E-Lecture

  • Digitale Simulationen und Planspiele

  • Studierende erstellen selbst Medienprodukte

  • Stud.IPad

  • Wiki

  • Blogs

  • Video-, Audio-, Chat- Konferenzen (z.B. Zoom, Adobe Connect)

  • Online-Texte, Präsentationen mit Graphiken und Bildern (z.B.  PowerPoint-Präsentation)

  • Filme, Videos, Audios

  • Digitale Simulationen und Planspiele

  • Vorlesungsbegleitende Tests (z.B.  DoIT!, ILIAS)

  • Live-Abstimmungen (z.B.  Cliqr, ARSnova)

  • Studierende erstellen selbst Medienprodukte

  • Forum

  • Wiki

  • Blogs

  • Video-, Audio-, Chat- Konferenzen (z.B. Zoom, Adobe Connect)

  • Digitale Simulationen und Planspiele

  • Vorlesungsbegleitende Tests (z.B.DoIT!, ILIAS)

  • Studierende erstellen selbst Medienprodukte

Welches digitale Werkzeug ist für Ihre Lehre angemessen?

Das ZMML hat eine Entscheidungshilfe erstellt, die Ihnen dabei helfen kann, das für Ihre Veranstaltung passende Setting und die dafür passenden digitalen Werkzeuge auszuwählen. Hier können Sie es ausprobieren.

Tipps zur Gestaltung digitaler Lehre

Das ZMML hat ebenfalls einige allgemeine didaktische Hinweise zur Gestaltung digital unterstützter Lehre zusammengefasst. Lesen Sie dazu hier weiter.

Quellen, Downloads und Autorinnen

Quellen

Kerres, M. (2018). Mediendidaktik: Konzeption und Entwicklung digitaler Lernangebote. Berlin/Boston: De Gruyter.

Riedel, J. & Börner, C. (2018). Wir tun es, weil es gut ist: Wie Lehrende die Erfolgsfaktoren für den Einsatz digitaler Medien in der Hochschule einschätzen. In Pfau, W., Baetge, C., Bedenlier, S. M., Kramer, C. & Stöter, J. (Hrsg.) Teaching Trends 2016: Digitalisierung in der Hochschule: Mehr Vielfalt in der Lehre. Münster: Waxmann.

Downloads

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Autorin

Annette Weber

Aktualisiert von: Maren Praß