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Herzlich willkommen im Fachbereich 2 Biologie/Chemie

  • Der Fachbereich 2 Biologie/Chemie

    versteht sich als Forschungseinrichtung, an der sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientierte Fragestellungen der Biologie und der Chemie bearbeitet werden. Unsere Studiengänge sind forschungsorientiert und ermöglichen die Entwicklung von wesentlichen Forschungskompetenzen, die Studierende für eine wissenschaftliche Laufbahn, aber auch für akademische Berufsfelder außerhalb der Hochschule qualifizieren.

Wie Sie uns finden

Der Fachbereich 2 befindet sich größtenteils im Gebäudekomplex NW2 an der Leobener Straße. Dieser Gebäudekomplex besteht aus drei Blöcken A, B und C.

Lageplan und Anfahrtsbeschreibung der Universität Bremen

Aktuelle Nachrichten

Der wöchentlich stattfindende ScienceChat wurde 2016 von Promovierenden aus der Ökologie gegründet, um die Vernetzung und den Austausch unter den einzelnen Arbeitsgruppen des Fachbereichs zu fördern. Seit 2017 ist die Vortragsreihe des ScienceChat ein von BYRD anerkanntes Doc-Netzwerk. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, auch externe Vortragende nach Bremen einzuladen. Der erste Vortrag dieser Art findet am Montag, 16. April 2018, statt (NW2 B4100) und wird von Andrea Campos Candela aus Alicante (Spanien) gehalten. Sie arbeitet am Mediterranean Institute for Advanced Studies (IMEDEA) und forscht im Bereich der Fisch-Ökologie. Der Vortrag wird das individuelle Verhalten von Tieren mit deren Lebenszykusstrategien und Engergieflüssen verknüpfen und somit die Grundlage für neue Ansätze in dieser Forschungsrichtung darstellen.

Der Vortrag sowie alle weiteren Veranstaltungen des ScienceChat sind offen für alle und freuen sich über rege Beteiligung!

Weitere Infos unter: https://www.uni-bremen.de/de/fb2-sciencechat.html

Verlinkung zu BYRD: https://www.uni-bremen.de/de/byrd/promovierende/doc-netzwerke.html

Mit diesen Anlagen darf beileibe nicht jeder arbeiten: Der Europäische Röntgenlaser European XFEL in der Metropolregion Hamburg und der Schweizer Röntgenlaser SwissFEL am Paul Scherrer Institut in Villigen gehören zu den komplexesten Forschungsgeräten der Welt. Chemiker der Universität Bremen sind deshalb stolz darauf, dass sie zu den ersten Nutzern der ultramodernen Einrichtungen gehören.

Die beiden Aufsehen erregenden Großanlagen – die Abkürzung FEL steht für „Freie-Elektronen-Laser“ – sind vor einigen Wochen in Betrieb gegangen. Wer damit forschen will, muss schon sehr gut sein – denn die Messzeit an diesen Großgeräten ist äußerst kostbar, und nur die aussichtreichsten Vorhaben von hoher Qualität und Relevanz können die ultramodernen Röntgenlaser nutzen. Die Chemiker Dr. Matthias Vogt, Dr. Marian Olaru und Professor Jens Beckmann vom Institut für Anorganische Chemie und Kristallographie (IACK) der Universität Bremen zählen dazu. Und nicht nur das: Sie gehörten sowohl in Hamburg als „Early Users“ als auch aktuell in der Schweiz innerhalb von Pilotexperimenten zu den ersten internationalen Wissenschaftler-Teams, die die neuen Großanlagen für Experimente nutzen.

-> Junior Forschungsgruppe Dr. Matthias Vogt/ Fachbereich 2/ Universität Bremen

Claudia Pogoreutz und Nils Raedecker bei der experimentellen Arbeit.

Stickstoff-fixierende Bakterien, die natürlichen Mitbewohner tropischer Korallen, tragen zur Korallenbleiche bei. Das geschieht selbst ohne Ozeanerwärmung. So lautet das Ergebnis einer neuen Studie, die ein internationales Forscherteam am Roten Meer durchgeführt hat. Christian Wild, Professor für Marine Ökologie an der Universität Bremen, hat sie gemeinsam mit Professor Christian Voolstra von der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST), Saudi Arabien, geleitet. Die Studie wird nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Global Change Biology“ publiziert. Sie veröffentlicht Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels. Dr. Claudia Pogoreutz und Nils Rädecker sind die Erstautoren der Publikation. Sie haben ihre Doktor- und Masterarbeiten an der Universität Bremen abgeschlossen und sind inzwischen an der KAUST als Wissenschaftler tätig.

Warmwasser-Korallen tolerieren einen Temperaturbereich von 23 bis 30 Grad. Übersteigt die Wassertemperatur diesen Wohlfühlbereich, verlieren sie einen Großteil ihrer Färbung.  Wenn die Bleiche zu lange andauert, kann dies zum Tod der Korallen führen. In den vergangen Jahrzehnten kam es aufgrund der ansteigenden Meerestemperaturen immer wieder zu ausgedehnten Bleichen mit anschließendem Massensterben von Korallen.

Stickstoff-Verbindungen können die Effekte der Ozeanerwärmung auf die Gesundheit der Koralle verschlimmern. Der Stickstoff wird dort auch von Stickstoff-fixierenden Bakterien hergestellt. Claudia Pogoreutz, Nils Rädecker und ihre Kollegen haben darum untersucht, welchen Einfluss deren vermehrte Aktivität auf die Gesundheit der Koralle hat.

Informationen zur aktuellen Publikation: Pogoreutz, Rädecker et al. (2017) Sugar enrichment provides evidence for a role of nitrogen fixation in coral bleaching (Global Change Biology). http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcb.13695/full

Weitere Informationen
Universität Bremen Fachbereich Biologie/Chemie
Prof. Dr. Christian Wild
Tel.: 0421 218-63367
E-Mail: christian.wildprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Auch in der zweiten Runde des Kollegs Didaktik:digital der Joachim Herz Stiftung sind Prof. Ingo Eilks (Senior Fellow) und Dr. Moritz Krause (Junior Fellow) für 2018/19 zur Mitarbeit im Kolleg ausgewählt worden. Verbunden mit der Auswahl ist die Förderung der Ausbildung angehender Chemielehrkräfte an der Universität Bremen im Bereich des Lehrens und Lernens von Chemie mit digitalen Medien. Im Rahmen der Förderung wird die Lehre und die digitale Infrastruktur in der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik sukzessive verbessert und die konkrete Kooperation der Universität mit dem Schulzentrum Geschwister Scholl in Bremerhaven ausgebaut.

Weitere Informationen: 
Universität Bremen, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, Chemiedidaktik
Prof. Dr. Ingo Eilks, Dr. Moritz Krause
Tel.: 0421/218-63280/-1
E-Mail: ingo.eilksprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de, m.krauseprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de 
www.chemiedidaktik.uni-bremen.de
www.digitale-medien.schule