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ROMSOC - Reduced Order Modelling, Simulation and Optimization of Coupled Systems

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Bearbeiter: Peter Maaß
Projektförderung: Europäische Union, Marie Sklodowska-Curie Action
Projektträger: Europäische Kommission (EC)
Partner: Volker Mehrmann, TU Berlin; Andreas Binder, Math Consult GmbH; Ronny Ramlau, Johannes Kepler University Linz; Roberto Biasi, MICROGATE SRL; Peregrina Quintela Estévez, Instituto Tecnológico de Matemática Industrial; Jean-David Benamou, INRIA Paris; Michael Günther, Bergische Universität Wuppertal; Salvatore Rinaudo, STMicroelectronics SRL; Alexander Martin, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Christian Vergara, MOX - Politechnico di Milano; Gianluigi Rozza, Scuola Internazionale Superiore di Studi Avanzati
Laufzeit: 01.11.2017 - 30.04.2021

In dem Promotionsprogramm ROMSOC Reduced Order Modelling, Simulation and Optimization of Coupled Systems, arbeiten junge Wissenschaftlerinnen und Wisenschaftler in einem Verbund von zwölf akademischen Instituten und elf Industriepartnern aus insgesamt sieben Ländern zusammen. Das Projekt wird durch Prof. Dr. Mehrmann von der TU Berlin koordiniert und das ZeTeM ist mit einem Teilprojekt beteiligt.

Die Universität Bremen beteiligt sich an dem ROMSOC Promotionsprogramm mit dem Teilprojekt Data Driven Model Adaptations of Coil Sensitivities in MR Systems. In dem Projekt sollen mathematische Methoden entwickelt werden, die bei der zunehmend virtuellen Entwicklung von industriellen Produkten und Prozessen eine wichtige Rolle spielen: Die moderne Produktentwicklung basiert immer mehr auf der Simulation und Optimierung von virtuellen Produkten und Prozessen, wobei mathematische Modelle quasi als digitale Zwillinge des realen Produkts oder Prozesses dienen und die Basis für die Regelung und Optimierung von deren Design und Funktionalität bilden. Diese Modelle müssen dabei ganz unterschiedlichen Anforderungen genügen. Die Herausforderung besteht darin, eine Modellhierarchie auf verschiedenen Skalen zu entwickeln, in der durch Modellkopplung die unterschiedlichen physikalischen und auch ökonomischen Phänomene der betrachteten Systeme passend abgebildet sind.

Über die wissenschaftliche Arbeit hinaus, sollen die Promovierenden für die Herausforderungen in der multidisziplinären und internationalen Zusammenarbeit trainiert werden. Die wissenschaftliche Arbeit ist in ein gemeinsam organisiertes Doktorandenprogramm – mit Lehrveranstaltungen und Workshops für fachliche Inhalte sowie Soft-Skills – eingebettet; die Betreuung erfolgt durch Mentorinnen und Mentoren der akademischen und  industriellen Partner.