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Politische Soziologie der Weltgesellschaft

  • Migranten

    Politische Soziologie der Weltgesellschaft

    Die Politische Soziologie der Weltgesellschaft beschäftigt sich nicht nur mit institutionalisierten Modi von Konfliktaustragung und -verregellung, sondern darüber hinaus mit den Beschränkungen, denen grenzüberschreitende Kooperationsbemühungen aufgrund nationalstaatlicher Konkurrenz, der Performanzdefizite regulierender Instanzen und gesellschaftlicher Widerstände unterliegen.

  • Politische Soziologie der Weltgesellschaft

    Dadurch geraten sowohl die politischen Formen, die aus zunehmend globalisierten Vergesellschaftungsprozessen hervorgehen, stärker in den Blick als auch die lokalen Kontexte, in denen sich die Institutionen des globalen Regierens bewähren müssen. So können z.B. transnationale Interessengruppen, Diasporagemeinschaften oder globale berufsständische Kulturen, wie sie im Militär, in der Polizei, in der Bürokratie oder in internationalen Organisationen vorzufinden sind, erheblichen Einfluss auf den Erfolg von Instanzen des globalen Regierens haben.

  • Politische Soziologie der Weltgesellschaft

    Konflikte, die aus dem Zusammenprall von Steuerungsversuchen mit dazu im Widerspruch stehenden gesellschaftlichen Wahrnehmungs- und Bewertungsmustern resultieren, können sich in unterschiedlichen – aktiven wie passiven – Formen von Opposition und Widerstand niederschlagen, die sich ihrerseits auf transnationaler Ebene organisieren. Vor diesem Hintergrund stellen sich für eine Politische Soziologie der Weltgesellschaft vor allem folgende Untersuchungsfragen:

    Wie reagieren unterschiedliche soziale Gruppen auf die politischen und ökonomischen Veränderungen, die summarisch als „Globalisierung“ bezeichnet werden?

    Welche „Trägerschichten“ (Max Weber) stützen die internationale Institutionalisierung von Politik, welche Interessen und Werthaltungen stehen ihr entgegen?

    Welche spezifischen Mechanismen von Macht und (Vor-)Herrschaft entwickeln sich im transnationalen Raum?

    In welcher Sprache, mit…

  • Politische Soziologie der Weltgesellschaft

    In dieser Forschungsperspektive öffnet sich das InIIS bewusst anderen Fachdisziplinen wie der Soziologie, der Geschichtswissenschaft und der Ethnologie, deren Kontext- und Detailwissen für das Verständnis von Konflikt und Kooperation in der Weltgesellschaft unverzichtbar ist. Die Entwicklung von Methoden und Theorien, mit denen diese globalisierte Politisierung erfasst, verglichen und eingeordnet werden kann, ist ein weiteres Ziel dieser Forschungsperspektive; einen Schwerpunkt bildet dabei die theoretische, methodische und empirische Erforschung politischer Diskurse.

Aktualisiert von: Roy Karadag