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Studium

  • Die Lehre findet im SoSe 2020 online statt

  • Die Lehre findet im SoSe 2020 online statt

In Bremen kann man Philosophie im Bachelorstudiengang als Profil- und Komplementärfach studieren, und es gibt einen Masterstudiengang "Angewandte Philosophie". Weiterhin ist der Master "Komplexes Entscheiden" ein interdisziplinäres Studienangebot, an dem das Institut für Philosophie maßgebend beteiligt ist. Außerdem sind Lehrende der Philosophie an weiteren Masterprogrammen, unter anderem  "Transkulturelle Studien", beteiligt.

Kontakt

Geschäftsführende Direktorin

Prof. Dr. Dagmar Borchers


Sekretariat

Frau Elke Mindermann
Telefon: +49 (0)421 218 67800
E-Mail: philosek[at]uni-bremen.de


Postadresse

Universität Bremen
Institut für Philosophie

FB 9 Kulturwissenschaften
Postfach 330 440
Enrique-Schmidt-Str. 7

Seminar- und Forschungs-
verfügungsgebäude
(SFG) 4. Ebene
28359 Bremen

Aktuelle Themen

© Svantje Guinebert

EUEB: Ein philosophischer Roman über Solidarität in schwierigen Zeiten


Solidarität neu befragen. Die Universität Bremen liest Albert Camus: Die Pest (1947)


Zum zweiten Mal hat die Uni Bremen beim gemeinsamen Projekt des Stifterverbands Deutsche Wissenschaft und der Klaus Tschira-Stiftung „Eine Uni – ein Buch“ gewonnen! Auf Vorschlag des Instituts für Philosophie und in Kooperation mit zahlreichen Studierenden und Lehrenden zahlreicher Fachbereiche werden 2020 und 2021 unterschiedliche Veranstaltungen online, in der Stadt und auf dem Campus ausgerichtet.
Was können wir heute aus Camus‘ Werk lernen? In seinem 1947 veröffentlichten Roman Die Pest, der bis heute als ein Klassiker der Weltliteratur gilt, beschreibt Camus, wie eine kleine, gewöhnliche Stadt von der Pestseuche heimgesucht wird. Unterschiedliche Protagonisten leben und reflektieren Solidarität, Freundschaft und Revolte gegen das Übel. Möglichkeiten der Nächstenliebe und Zivilcourage werden gegen physische und moralische Zerstörung gesetzt und literarisch illustriert und reflektiert.
Mehr dazu unter blogs.uni-bremen.de/camus4solidarity/.

 

zusammen denken

#camus4solidarity

Ein Projekt von Studierenden der Universität Bremen zu Albert Camus‘ Die Pest, unter der Leitung von Dr. Svantje Guinebert

@zusammen.denken

Was lässt sich aus dem Werk Die Pest und einer gemeinsamen Beschäftigung damit lernen? Welche Überlegungen und Ideen Camus‘ sind besonders interessant, strittig, bereichernd, diskussionswürdig, vielleicht auch heute besonders relevant? Wie ließen sich sein Denken und sein Werk so aufbereiten, dass uns eine breite und substantielle Auseinandersetzung damit möglich ist?

In dem Seminar „Vorhang auf und Bühne frei: Eine Aufbereitung des Werks Albert Camus‘ für die Öffentlichkeit“ haben sich Studierende Gedanken über diese und weitere Fragen gemacht. Daraus entstanden ist das Projekt zusammen denken   #camus4solidarity

Der Name ist Programm: Wir wollen

… einfach zusammendenken: das ist das, was wir in dem Seminar tun und wozu wir gerne auch andere einladen möchten.

… über den Begriff „zusammen“ nachdenken: Was kann „zusammen“ überhaupt bedeuten, gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Gruppen (ökonomisch und ideell) immer weiter auseinanderdriften und in der aufgrund der so verschiedenen Lebenswelten aber auch der aktuellen Pandemie ein altbekanntes, klassisches Zusammen nicht mehr möglich ist?

… dadurch, dass wir zusammen denken, ein neues Zusammen entstehen lassen. Descartes schrieb „Ich denke, also bin ich“; Camus fügte dem ein „Ich revoltiere, also sind wir“ hinzu. Wir denken zusammen – also gibt es ein Wir? Inwieweit kann durch eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen des Miteinanders, durch ein zusammen Denken ein „Wir“ entstehen? Kann ein kritisches und waches, ungekünsteltes und menschenfreundliches, an Grundfragen des Zusammenlebens interessiertes Denken dazu beitragen, neue Perspektiven auf ein mögliches gesellschaftliches Wir zu eröffnen?

 

Tutoriumsteam
Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka (rechts), Mahé Crüsemann, Catherine Herbin, Maike Piesker, Jörg Riedel (Studierwerkstatt), Anne C. Thaeder und Niklas Hartmann (links) bei einer Team-Besprechung.

Neues Lernformat in B5 Geschichte der Philosophie

Schreiben kann ganz schön schwierig sein – besonders wenn gleich am Anfang des Studiums eine wissenschaftliche Hausarbeit verfasst werden soll! Dieser Schwierigkeit wird seit Beginn des Wintersemesters 19/20 durch eine konkrete Maßnahme begegnet:

In der „Geschichte der Philosophie“ gibt es jetzt im Rahmen des B5-Moduls kleinere verpflichtende Schreibübungen in den Tutorien. Das Modul B1 „Wissenschaftliches Arbeiten“, das bisher für das erste Studienjahr empfohlen wurde, wird dafür ins zweite geschoben. Ohne Leistungsdruck werden Studienanfänger*innen nicht nur unterstützt und hinsichtlich ihrer Kernkompetenzen gefördert, auch Studierende der mittleren Studienphase können bei den Herausforderungen im Erstellen erster wissenschaftlicher Arbeiten in den Aufbaumodulen so besser begleitet werden. Die drei Tutor*innen haben für das neue B5-Format neben der Tutor*innenschulung zusätzlich eine Ausbildung in der Studierwerkstatt zum „Peer-to-Peer-Schreibcoach“ erhalten. Die Coaches wurden extra für ihre Aufgabe ausgebildet und moderieren nun seit Beginn des Wintersemesters die Diskussion über die Schreibübungstexte, die von den Studierenden als Voraussetzung zur mündlichen Prüfung am Ende des Sommersemesters erbracht werden sollen. Die Themen der zu schreibenden Texte ergeben sich aus der Vorlesung zur Geschichte der Philosophie. Inhaltliche Fragen können dann während der Diskussion mit geklärt und der Lernstoff wiederholt werden. Die unbenoteten Texte dienen als Gesprächsgrundlage im Tutorium, in dem auch gemeinsam überlegt wird, woran es liegt, dass ein Text gelungen wirkt.

Philosophisches Kolloquium SoSe 2021

StugA - News

Der StugA trifft sich aktuell:digital

Bei Fragen, Problemen, Anregungen, Lob und Kritik schreibt uns gerne eine Mail an:

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Philosophische Gesellschaft

Viele Menschen haben Interesse an philosophischen Fragen und stellen sie sich von Zeit zu Zeit auch selbst. In Bremen hat sich 1949 die Philosophische Gesellschaft Bremen gegründet mit dem Ziel, der interessierten Öffentlichkeit ein Forum zu bieten, in dem philosophische Debatten aus Vergangenheit und Gegenwart vorgestellt und diskutiert werden können. Hier finden Sie unser aktuelles Programm.

Aktualisiert von: J Ludwig