Bachelor Philosophie

Der Bachelor
Philosophieren heißt, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu beleuchten. Wohl aus diesem Grunde werden Philosoph*innen oft als jene Akademiker*innen betrachtet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, typische Kinderfragen zu stellen und sie gemäß wissenschaftlicher Standards zu bearbeiten: Was ist eigentlich Gerechtigkeit? Warum überhaupt moralisch sein? Was unterscheidet Glauben von Wissen? Wie kommt sprachliche Bedeutung zustande? Was sind die Charakteristika einer wissenschaftlichen Theorie? Philosophische Fragen sind häufig von einer Grundsätzlichkeit, für die in anderen Wissenschaften kein Raum ist. Sie können weder allein durch formale Methoden (“Ausrechnen“) noch allein durch empirische Überprüfung („Experimente“) entschieden werden. Zentrale Methode der Philosophie ist die kritische, genaue Prüfung von Begriffen und Argumenten. Die Überzeugungskraft von philosophischen Texten und Stellungnahmen zu einem Problem muss sich in der rationalen Argumentation zeigen. Im Studium geht es daher nicht um private Meinungen, unhinterfragte Glaubensüberzeugungen oder die Berufung auf Autoritäten, sondern stets um die Prüfung der Schlüssigkeit von Argumenten, der Adäquatheit ihrer Voraussetzungen und der Konsistenz der aus ihnen entwickelten Theorien.
Im Studiengang Bachelor Philosophie wird, neben der Vermittlung wichtiger Grundlagen in Vorlesungen, besonderer Wert auf selbständiges Arbeiten in Seminaren gelegt, um das Qualifikationsziel des Studiengangs, die eigenständige schriftliche und mündliche Diskussion philosophischer Probleme, im vorgesehenen Zeitraum zu erreichen. Eine Besonderheit des B.A. Philosophie an der Universität Bremen ist dabei die intensive Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen, sowohl in der praktischen Philosophie (z.B. mit Rechtswissenschaft, Sozial- und Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften) als auch in der theoretischen Philosophie (Physik, Biologie) sowie mit der Musikwissenschaft. Hieraus ergeben sich für B.A. Studierende interessante Spezialisierungsmöglichkeiten.
Studienvoraussetzungen und Zulassungsbeschränkung
Formale Voraussetzung ist ein Zeugnis über die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur). Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur") sind im Internet beschrieben unter www.uni-bremen.de/StudierenohneAbi. Philosophie ist ein zulassungsfreies Studienfach. Es gibt genügend Studienplätze – wer fristgerecht einen Antrag einreicht, erhält auf jeden Fall einen Studienplatz. Philosophie muss mit einem weiteren Fach im Zwei-Fach-Bachelor kombiniert werden. Bei der Studienplatzvergabe beim Bachelor mit mehreren Fächern muss jedoch beachtet werden, dass für jedes Fach ein Auswahlverfahren durchgeführt wird. Ein Studienplatz für den Bachelor mit mehreren Fächern wird nur dann angeboten, wenn bei jedem Fach ein Zulassungsangebot vorliegt. Kein Angebot oder eine Ablehnung in einem Fach führt zur Ablehnung des gesamten Studienwunsches, eine Einschreibung in einen Teilstudiengang ist nicht möglich.
Erwartete Interessen und Fähigkeiten
An der Universität wird Philosophie in einem wissenschaftlichen Umfeld betrieben, das die Aneignung wissenschaftsspezifischer Kenntnisse und Methoden erfordert. Wichtig ist ein grundsätzliches Interesse an philosophischen Fragen und am wissenschaftlichen Arbeiten. Unabdingbar ist die Bereitschaft zur Lektüre und Analyse auch schwieriger Texte. Natürlich gehört auch Lust am Argumentieren dazu, gekoppelt mit der Bereitschaft, sich vom besseren Argument überzeugen zu lassen. Zum wissenschaftlichen Alltag gehört es, wissenschaftliche Texte und Vorträge auch in anderen Sprachen (insbesondere in Englisch) zu rezipieren. Wünschenswert ist darüber hinaus ein Verständnis für logisch-mathematische Zusammenhänge.
Die Module
Der Bachelor Philosophie kann als Profilfach oder als Komplementärfach studiert werden. Je nachdem muss eine unterschiedliche Kombination der untenstehenden Module belegt werden. Für mehr Details, siehe auch den Leitfaden zum Bachelorstudium und die offiziellen Modulhandbücher für das Profilfach und Komplementärfach.
Basismodule
Das Modul führt in die Argumentationstheorie ein. Inhalte der Vorlesung sind: informelle Analyse von Begründungen und Argumenten, logische Korrektheit und Stichhaltigkeit von Argumenten, Argumentationsregeln und Pragmatik der
Argumentation, verschiedene Argumentformen (deduktive und nichtdeduktive), Wahrheit von Aussagen und Korrektheit von Schlussformen, formale und nichtformale Kriterien zur Bewertung von Argumenten, Grundzüge der aristotelischen Syllogistik, Grundideen der formalen Logik, Schluss- und Argumentationsfehler (Fehlschlüsse), klassische und spezielle Argumentationsformen (reductio ad absurdum und indirekter Beweis, Analogieargumente, Schluss auf die beste Erklärung, transzendentale Argumente), nichtformale Argumentanalyse (Toulmin-Schema), Bereichsspezifik und Topik von Argumenten
Modulanforderungen:
- Vorlesung zur Argumentationstheorie (jedes WiSe)
- Begleitendes Tutorium
- Übungsblätter und Klausur
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: verpflichtend
Credit Points: 6
Das Modul führt in die formale Logik ein. Inhalte der Vorlesung (mit praktischen Übungen): Aussagenlogik (formale Sprache, Junktoren, aussagenlogische Schlussformen (Wahrheitstafeln und Kalkül des natürlichen Schließens, Widerlegungsbäume). Prädikatenlogik (formale Sprache, Semantik der Quantoren, Kalkül des natürlichen Schließens, Widerlegungsbäume), im Verlauf der Vorlesung Ausblicke auf nichtklassische Logiken und auf Probleme der Metatheorie und der Philosophie der Logik (z.B. Anwendungsbedingungen, Reichweite und Grenzen formaler Sprachen und Systeme, Verknüpfung von logischen, ontologischen und sprachphilosophischen Problemen und Konzepten).
Modulanforderungen:
- Vorlesung zur Logik (jedes SoSe)
- Begleitendes Tutorium
- Übungsblätter und Klausur
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: nicht vorgesehen
Credit Points: 6
Das Modul ist eine Einführung in Inhalte, Methoden und Disziplinen der Theoretischen Philosophie. Es besteht aus der
Vorlesung „Einführung in die Theoretische Philosophie“ (Teilnahme obligatorisch) und aus einem Seminar, das nach
eigenen Interessen aus einer vorgegebenen Menge von Angeboten ausgewählt werden kann. Der theoretischen Philosophie geht es um grundlegende begriffliche Strukturen möglichen Wissens i.S. unseres Selbst-, Fremd- u. Weltverständnisses und damit letztlich um ein angemessenes Verständnis des Ortes des Menschen in der Welt. Ihre Kernthemen sind Existenz/Sein, Welt/Natur, Wissen, Geist und Sprache, ihre Grunddisziplinen sind Metaphysik/Ontologie, Logik, Erkenntnis-/Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und entsprechende Überschneidungen mit der philosophischen Anthropologie, Handlungslehre und Ästhetik.
Modulanforderungen:
- Vorlesung „Einführung in die Theoretische Philosophie“ (jedes WiSe)
- Begleitendes Tutorium
- Mündl. Prüfung oder Klausur
- Seminar zur Theoretischen Philosophie (jedes Semester)
- Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der
Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten im Seminar)
- Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: verpflichtend
Credit Points: 9
Das Modul ist eine Einführung in Inhalte, Methoden und Disziplinen der Praktischen Philosophie. Es besteht aus der Vorlesung „Einführung in die Praktische Philosophie“ (Teilnahme obligatorisch) und aus einem Seminar, das nach
eigenen Interessen aus einer vorgegebenen Menge von Angeboten ausgewählt werden kann.
Modulanforderungen:
- Vorlesung „Einführung in die Praktische Philosophie“ (jedes SoSe)
- Begleitendes Tutorium
- Mündl. Prüfung
- Seminar zur Praktischen Philosophie (jedes Semester)
- Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der
Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten im Seminar)
- Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: verpflichtend
Credit Points: 9
Die zweisemestrige Vorlesung bietet einen Überblick über grundlegende Fragestellungen und Positionen
aus der Geschichte der Philosophie sowie über Lebenswerke bedeutender Autoren. Im ersten Semester
wird der Zeitraum von der griechischen (vorsokratischen) Antike bis zu Kant behandelt, im zweiten
Semester dann die Spanne vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart. (Thematisch ist die Vorlesung
zurzeit auf westeuropäische Philosophie begrenzt.)
Zudem zeigt die Vorlesung beispielhaft das besondere Verhältnis der Philosophie zu ihrer eigenen
Geschichte auf. Anders als etwa in den Natur- und Technikwissenschaften ist hier der methodische und
inhaltliche Bezug zu historischen Positionen selbst ein systematischer Beitrag zur Philosophie. Auch dies
wird in der Vorlesung (teils explizit, teils implizit) thematisiert.
Modulanforderungen:
- Ringvorlesung „Einführung in die Geschichte der Philosophie“ (erstreckt sich über beide Semester)
- Begleitendes Tutorium mit Schreibübungen
- Mündl. Prüfung (regulär am Ende des SoSe)
- Bonus-System für die Schreibübungen im Tutorium
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: verpflichtend
Credit Points: 9
Aubaumodule
Das Modul thematisiert die moralphilosophische Grundlagendiskussion der für die moderne Ethik relevanten Fragen der praktischen Philosophie. Darüber hinaus sollen die methodologischen und inhaltlichen Implikationen der verschiedenen Theorien auch in der Anwendung auf moralische Probleme und zentrale gesellschaftliche Herausforderungen deutlich werden.
Modulanforderungen:
- Zwei Lehrveranstaltungen (Vorlesung oder Seminar, jedes Semester)
- In einer der Veranstaltungen: Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten, wobei diese im Spezialisierungsbereich mindestens eine Hausarbeit umfassen muss)
- In der anderen Veranstaltung: Studienleistung (unbenotet)
Profilfach: verpflichtend bei Schwerpunkt “Praktische Philosophie”, bei Schwerpunkt “Theoretische Philosophie” muss entweder P1 oder P2 belegt werden.
Komplementärfach: es muss entweder P1 oder P2 belegt werden.
Credit Points: 9
Das Modul behandelt Fragestellungen und Theoriekonzeptionen der Politischen Philosophie sowie der Sozial- und Rechtsphilosophie. Dabei geht es insbesondere um Fragen der Funktion politischer Institutionen und Kriterien ihrer Legitimität, um Kriterien „richtigen“ Rechts (Natur-/ Vernunftrecht versus Rechtspositivismus), um die Begründung von Menschen- und Grundrechten, Gerechtigkeitsprinzipien, politische Konzeptionen von Freiheit und Gleichheit, Pluralismus und Minderheitenrechten sowie um konkrete Fragen der legitimen Ausgestaltung von Rechtsordnungen.
Modulanforderungen:
- Zwei Lehrveranstaltungen (Vorlesung oder Seminar, jedes Semester)
- In einer der Veranstaltungen: Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten, wobei diese im Spezialisierungsbereich mindestens eine Hausarbeit umfassen muss)
- In der anderen Veranstaltung: Studienleistung (unbenotet)
Profilfach: verpflichtend bei Schwerpunkt “Praktische Philosophie”, bei Schwerpunkt “Theoretische Philosophie” muss entweder P1 oder P2 belegt werden.
Komplementärfach: es muss entweder P1 oder P2 belegt werden.
Credit Points: 9
Das Modul soll Inhalte, Methoden und Teilgebiete der Erkenntnistheorie, Metaphysik/Ontologie, der Philosophie des Geistes, der Sprachphilosophie und angrenzender Gebiete (z.B. Wissenschaftsphilosophie, Philosophie der Logik, philosophische Anthropologie, Handlungstheorie, Theorie der Rationalität) vorstellen und exemplarisch ausgewählte Themen vertiefen. Dabei werden sowohl historische Aspekte angesprochen, als auch beispielsweise mögliche Konsequenzen von Naturalisierungsprogrammen oder soziale Aspekte des Erkenntnisprozesses.
Modulanforderungen:
- Zwei Lehrveranstaltungen (Vorlesung oder Seminar, jedes Semester)
- In einer der Veranstaltungen: Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten, wobei diese im Spezialisierungsbereich mindestens eine Hausarbeit umfassen muss)
- In der anderen Veranstaltung: Studienleistung (unbenotet)
Profilfach: verpflichtend bei Schwerpunkt “Theoretische Philosophie”, bei Schwerpunkt “Praktische Philosophie” muss entweder T1 oder T2 belegt werden.
Komplementärfach: es muss entweder T1 oder T2 belegt werden.
Credit Points: 9
Das Modul führt ein in die argumentative Auseinandersetzung mit Inhalten und Methoden der Philosophie der Einzelwissenschaften, der Naturphilosophie und der Wissenschaftstheorie und vertieft diese exemplarisch anhand ausgewählter Themen und Disziplinen.
Modulanforderungen:
- Zwei Lehrveranstaltungen (Vorlesung oder Seminar, jedes Semester)
- In einer der Veranstaltungen: Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten, wobei diese im Spezialisierungsbereich mindestens eine Hausarbeit umfassen muss)
- In der anderen Veranstaltung: Studienleistung (unbenotet)
Profilfach: verpflichtend bei Schwerpunkt “Theoretische Philosophie”, bei Schwerpunkt “Praktische Philosophie” muss entweder T1 oder T2 belegt werden.
Komplementärfach: es muss entweder T1 oder T2 belegt werden.
Credit Points: 9
Das Modul besteht aus einem Lektürekurs zur Einführung in Methoden der Textauslegung (Hermeneutik,
Argumentanalyse). Es bietet am Beispiel eines klassischen Textes der Philosophie eine Einführung in
das Studium historischer Texte, insbesondere auch in den Gebrauch der entsprechenden Hilfsmittel
(hermeneutische Methodenlehren, Kommentare, Lexika).
Modulanforderungen:
- Klassikerseminar (4 SWS, jedes Semester)
- Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten im Seminar)
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: verpflichtend
Credit Points: 9
Spezialisierungsmodule und Abschlussmodul
Dieses Modul bietet fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit, sich mit speziellen Problemen der Handlungstheorie, der Meta-Ethik, der Normativen Ethik, der Angewandten Ethik, der Politischen Philosophie, der Sozialphilosophie oder der Rechtsphilosophie auseinander zu setzen und dabei auch aktuelle Forschungsfragen und Diskussionen der verschiedenen Themenbereiche kennen zu lernen. Das Modul besteht aus zwei Veranstaltungen, in denen ausgewählte Probleme mit Hilfe von internationalen Zeitschriftenartikeln oder einschlägigen Monographien vertieft werden. Das Modul soll Anregungen für Themen der Examensarbeiten geben.
Modulanforderungen:
- Zwei Seminare (jedes Semester)
- In beiden Seminaren: Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten)
Profilfach: verpflichtend bei Schwerpunkt “Praktische Philosophie”
Komplementärfach: nicht vorgesehen
Credit Points: 9
Dieses Modul bietet fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit, sich mit speziellen Problemen der Theoretischen Philosophie auseinander zu setzen und dabei auch aktuelle Forschungsfragen und Diskussionen der verschiedenen Themenbereiche kennen zu lernen. Das Modul besteht aus zwei Veranstaltungen, in denen ausgewählte Probleme anhand einzelner Texte oder einschlägiger Monographien vertieft werden. Angestrebt werden immer wieder auch Veranstaltungen gemeinsam mit Vertretern anderer Einzelwissenschaften. Das Modul soll Anregungen für Themen der Bachelorarbeit geben.
Modulanforderungen:
- Zwei Seminare (jedes Semester)
- In beiden Seminaren: Portfolioprüfung (Kombination aus mündlichen und schriftlichen Teilleistungen entsprechend der Vorgaben der jeweiligen Dozentinnen und Dozenten)
Profilfach: verpflichtend bei Schwerpunkt “Theoretische Philosophie”
Komplementärfach: nicht vorgesehen
Credit Points: 9
Im Mittelpunkt des Abschlussmoduls steht die Bachelorarbeit. Das Thema soll aus den Schwerpunktbereichen (T oder P) gewählt werden. Im Begleitseminar werden Exposés zur BA-Arbeit präsentiert und diskutiert sowie alle Fragen um die BA-Arbeit besprochen.
Modulanforderungen:
- Begleitseminar zur Bachelorarbeit
- Studienleistung (unbenotet)
- Bachelorarbeit
- Anfertigen einer Bachelorarbeit (ca. 30-40 S.)
- Kolloquium zur Bachelorarbeit
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: nicht vorgesehen
Credit Points: 12
Module im Bereich General Studies
Das Modul bietet eine Einführung in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens. Die Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen und das Erstellen wissenschaftlicher Texte mit unterschiedlichen Funktionen (Essays, Hausarbeiten, Protokolle) sowie die wechselseitige Kritik in Diskussion sollen geübt werden.
Modulanforderungen:
- Seminar “Wissenschaftliches Arbeiten” (jedes SoSe)
- Exposé und Präsentation zu einer selbstgewählten Fragestellung der Philosophie und Diskussion, dazu Erstellen einer Kurzbibliographie (unbenoted)
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: nicht vorgesehen
Credit Points: 3
Das Modul bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich während des Studiums auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Vor dem eigentlichen Praktikum wird eine 4-stündige Informationsveranstaltung („Philosophie im Beruf“) angeboten, in der mögliche Berufsfelder vorgestellt werden. Der Besuch dieser Veranstaltung ist Voraussetzung für den Abschluss des Moduls, ebenso wie das Praktikum, die Vorlage eines Praktikumsberichts und die Teilnahme an der Evaluation zur Auswertung des Praktikums.
Modulanforderungen:
- Informationsveranstaltung „Philosophie im Beruf“ (jedes SoSe)
- Sechswöchentliches Vollzeitpraktikum
- Praktikumsbericht und Evaluation (unbenoted)
Profilfach: verpflichtend
Komplementärfach: nicht vorgesehen
Credit Points: 9
Neben den beiden obigen Modulen, die für das Profilfach verpflichtend sind, können die verbleibenden CP sehr flexibel erworben werden. Die meisten Veranstaltungen des Instituts bieten die Möglichkeit, CP für General Studies zu erwerben - dies richtet sich auch insbesondere an Studierende anderer Fächer. Studierenden der Philosophie wird empfohlen, für die General Studies auch andere Fächer in Betracht zu ziehen. Darüber hinaus bietet das Studienzentrum des Fachbereichs verschiedene Module speziell für General Studies an, die sich für Philosophie-Studierende sehr eignen.

Die Bewerbung
Das Studium kann im Sommer- und im Wintersemester begonnen werden.
Bewerbungen sind willkommen und können jeweils zum Sommersemester bis 15. Januar und zum Wintersemester bis 15. Juli an dasOnline-Masterportal der Universität Bremen gerichtet werden.
Kontakt
Geschäftsführender Direktor
Sekretariat
Frau Elke Mindermann
Telefon: +49 (0)421 218 67800
E-Mail: philosek[at]uni-bremen.de
Postadresse
Universität Bremen
Institut für Philosophie
FB 9 Kulturwissenschaften
Postfach 330 440
Enrique-Schmidt-Str. 7
Seminar- und Forschungs-
verfügungsgebäude
(SFG) 4. Ebene
28359 Bremen
