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Tagungsprogramm


Vorläufiger Zeitplan

ab 10 UhrAufbau Buchausstellung
12:00-14:00Tagungsanmeldung
14:00-14:30Eröffnung
14:30-15:30Plenarvortrag I
15:30-16:15Kaffeepause/Buchausstellung
16:15-17:00Arbeit in den 5 Sektionen
17:00-17:45Arbeit in den 5 Sektionen
9:00-10:00Plenarvortrag II
10:00-10:30Verleihung Forschungspreis
10:30-11:00Kaffeepause/Buchausstellung
11:00-12:3090-minütige Workshops
12:30-14:30Mittagspause
13:15-14:15Lunchtime Workshops (Verlagsangebote)
14:30-15:15Arbeit in den 5 Sektionen
15:15-16:00Arbeit in den 5 Sektionen
16:00-16:30Kaffeepause/Buchausstellung
16:30-18:00moderierte Diskussionen/Netzwerkbildung zu bestimmten Themen
18:15-19:00MGV AKS
19:30Konferenzdinner
09:30-11:0090-minütige Workshops
11:00-11:30Kaffeepause/Buchausstellung
11:30-12:15Arbeit in den 5 Sektionen
12:15-13:00Arbeit in den 5 Sektionen
13:00-13:15Kaffeepause/Buchausstellung
13:15-14:00Tagungabschluss

Plenarvorträge

Prof. Jean-Marc Dewaele

Prof. Jean-Marc Dewaele

Contact

Jean-Marc Dewaele

Birkbeck, University of London

j.dewaele@bbk.ac.uk 

Bibliography

1. Plenary Speaker

How learner and teacher emotions in the Foreign language class fuel performance and progress (Language of Keynote: English)

Biography

Jean-Marc Dewaele is Professor of Applied Linguistics and Multilingualism. He has published widely on individual differences in classroom emotions.

He is former president of the International Association of Multilingualism and the European Second Language Association, and current president of the International Association for the Psychology of Language Learning.

He is General Editor of Journal of Multilingual and Multicultural Development. He won the Equality and Diversity Research Award from the British Association for Counselling and Psychotherapy (2013), the Robert Gardner Award for Excellence in Second Language and Bilingualism Research (2016) from the International Association of Language and Social Psychology and the EUROSLA Distinguished Scholar Award (2022). 

Abstract

I will talk about an emerging area of research in the field of foreign language learning, which was triggered by the introduction of Positive Psychology (Dewaele et al., 2019).

It has focused on the role of emotions in foreign language learning and their effect on performance, beyond the traditional focus on foreign language anxiety and includes new concepts such as foreign language enjoyment and flow (Botes et al., 2022; Dewaele & MacIntyre, 2014, 2022).

Recent studies showed that teacher emotions and behaviour in the FL class shape learners’ enjoyment, anxiety and motivation (Dewaele, Saito & Halimi, 2022a, b). 


Prof. Dr. Doris Weßels

Prof. Dr. Doris Weßels

Kontakt

Doris Weßels

Fachhochschule Kiel

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2. Plenarsprecherin

Generative KI-Sprachmodelle – Fluch oder Segen für die Sprachlehrpraxis an Hochschulen? (Vortragssprache: Deutsch)

Zur Person

Prof. Dr. Doris Weßels ist Professorin für Wirtschaftsinformatik mit den Schwerpunkten Projektmanagement und Natural Language Processing an der Fachhochschule Kiel. Nach einem Studium der Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und Informatik an der WWU in Münster promovierte sie am Institut für Finanzwirtschaft und Investition der Universität Oldenburg.

In den nachfolgenden 12 Berufsjahren war sie in verschiedenen Fach- und Führungspositionen in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Telekommunikation und Banken tätig. Seit 2018 richtet sich ihr KI-Forschungsfokus auf die Entwicklungen im Bereich Natural Language Processing (NLP). Sie leitet die Themengruppe „KI und Academic Writing“ im KI-ExpertLab Hochschullehre des BMBF-geförderten Pilotprojektes KI-Campus.

Abstract

Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) schafft veränderte Rahmenbedingungen für den Umgang mit Sprache, ausgehend vom eigentlichen Sprechen bis hin zu den vielfältigen Formen der Textproduktion.

Der Vortrag vermittelt Einblicke in den aktuellen Entwicklungsstand generativer KI-Sprachmodelle, die dem Bereich des „Natural Language Processing“ (NLP) zugeordnet werden. Die hohe Verfügbarkeit und wachsende Leistungsstärke KI-gestützter Werkzeuge und computerlinguistischer Algorithmen spiegeln bereits heute eindrucksvoll wider, dass KI-Sprachmodelle als Zukunftstechnologie den Einstieg in eine multimodale Welt mit ungeahnten (neuen) Möglichkeiten bieten.

Die resultierenden Chancen und Risiken der Technologienutzung werden mit dem Fokus auf Hochschulen und Lehrende thematisiert. Es stellt sich die Frage, ob diese Technologie für die Sprachlehrpraxis an Hochschulen eher als Fluch oder als Segen zu bewerten sind.

Geplante Sektionen

Sektion 1: Lebenslanges Lernen und Sprachenzentren:

Wie bereiten wir Studierende auf das Sprachen­lernen nach dem Studium vor?

Wir freuen uns über Beiträge zum Sektionsthema und Querschnittsthemen wie Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit in der Sprachlehre und Strategien für den Wissenstransfer.

Sektion 2: Interkulturalität und Mehrsprachigkeit:

Wie können wir Interaktion beim Sprachenlernen und Dialog zwischen Kulturen, Sprachen und Sprachlerngemeinschaften fördern?

Wir freuen uns über Beiträge aus der Praxis und Wissenschaft zum Sektionsthema und Schwerpunkthemen wie Mehrsprachigkeitsdidaktik und ihre konkrete Umsetzung in Sprachlehre an Hochschulen.

Sektion 3: Flexible Lern- und Lehrformate:

Wie tragen hybride, gemischte, asynchrone und synchrone Lern- und Lehrformate dazu bei, unsere Lehr- und damit auch Lernmethoden weiterzuentwickeln?

Wir freuen uns über Beiträge, die sowohl erste Erfahrungsberichte als auch erprobte Konzepte aus dem Hochschulkontext wiedergeben.

Sektion 4: Sprachkenntnisse online prüfen:

Welche Tools können wir nutzen, welche (neu­en) Prüfungsformate bieten sich an und welche Vorsichtsmaßnahmen müssen wir treffen?

Wir freuen uns über Beiträge, die Erfahrungsberichte wiedergeben, konkrete Tipps/Handreichungen beinhalten und/oder auch bestehende Netzwerkarbeit an Sprachenzentren weiter ausbauen.

Sektion 5: Autonomie:

Wie können wir das Konzept der Lernautono­mie weiter ausbauen, nachhaltig unter Sprach­lehrkräften, Lernenden und Beteiligten fördern und passende (Lern-)Räume dafür gestalten?

Wir freuen uns über einschlägige praktische und theoretische Beiträge zum Sektionsthema wie auch zur Frage, wie Selbstlernkonzepte und Selbstlernzentren zukünftig aussehen können bzw. sollten. 

Präsentationsformate

  • Vortrag in einer der fünf Sektionen: 25 min Vortrag + 10 min Diskussion

  • In den Workshops (90 min) arbeiten Sie mit den Teilnehmenden interaktiv zu einem einschlägigen Symposionsthema. Das Abstract zum Workshop sollte das Thema wie auch die methodische Vorgehensweise und das Ziel des Workshops beinhalten.
  • Posterpräsentation: Präsentieren Sie Ihr Poster zu einem Sektionsthema und treten in den praktischen und wissenschaftlichen Austausch.
  • Vortrag beim Forschungskolloquium (30 min Vortrag + 15 min Diskussion): Hier können Sie das Thema bzw. zentrale Fragestellungen Ihrer Masterarbeit oder Ihres Promotionsvorhabens einem Expert:innengremium präsentieren und erhalten produktives Feedback.
  • Diskussionsrunde (90 min) zu einem einschlägigen Thema des 8. Bremer Symposions. Sie bereiten einen kurzen Input vor und treten dann in die gemeinsame Diskussion.
  • Netzwerktreffen (90 min.): Sie sind in einem Netzwerk im Bereich Sprachlehr-/lernforschung aktiv (z.B. Selbstlernen, Testen, etc.)? Hier können Sie Ihr Netzwerk vorstellen und mit Teilnehmenden in den Austausch treten.

Aktualisiert von: SZHB