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DFG fördert 17 neue Graduiertenkollegs

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses 17 neue Graduiertenkollegs (GRK) ein. Dies beschloss der Bewilligungsausschuss für die Graduiertenkollegs, der wegen der Coronavirus-Pandemie per Videokonferenz tagte. Die neuen GRK werden ab Herbst 2021 zunächst viereinhalb Jahre mit insgesamt rund 92 Millionen Euro gefördert.

Mit dabei ist das Graduiertenkolleg „KD²School – Gestaltung von adaptiven Systemen für ökonomische Entscheidungen“, in dem Expertinnen und Experten aus Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie, der Universität Gießen und der Universität Bremen zusammenarbeiten.  Sie wollen kontextabhängige ökonomische Entscheidungsprozesse ergründen und entsprechende IT-basierte Systeme zur Unterstützung ökonomischer Entscheidungen gestalten. Die adaptiven Systeme sollen sich an den Kontext einer Entscheidungssituation anpassen und „sich selbst verbessern“. Bislang werden solche Systeme vorwiegend mit gewinnorientierten oder politischen Zielen beforscht. Der Sprecher ist Professor Dr. Christof Weinhardt vom KIT, Ko-Sprecherin Prof. Dr. Tanja Schultz sowie PI Prof. Manfred Herrmann kommen von der Universität Bremen und sind beide Mitglieder des Wissenschaftsschwerpunktes Minds, Media, Machines.