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Besuch von Prof. Andrei Yakovlev an der Universität Bremen

Professor Andrei Yakovlev von der Higher School of Economics in Moskau besucht vom 26. Juni bis 2. Juli 2022 für einen kurzen Forschungsaufenthalt den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen.

Andrei Yakovlev, einer der führenden Wirtschaftswissenschaftler Russlands, arbeitet seit langem mit den Arbeitsgruppen von Jutta Günther und Michael Rochlitz sowie der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen zusammen.

Aufgrund dieser engen Verbindungen zu Bremen, die bis zu Prof. Yakovlevs erstem Aufenthalt in Bremen im Jahr 2002 als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung zurückreichen, wurde Andrei Yakovlev im Mai 2020 vom Rektorat der Universität Bremen zum "Forschungsbotschafter" ernannt. Prof. Yakovlev soll die Universität Bremen im Ausland, insbesondere in Russland und Osteuropa, vertreten und Ansprechpartner für alle sein, die sich für die Aktivitäten der Universität interessieren.

Am 29. Juni 2022 veranstaltete der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften eine Begrüßungsveranstaltung für Professor Yakovlev als Forschungsbotschafter der Universität, die wegen der Covid-Pandemie verschoben werden musste. Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner (Vizepräsidentin für Internationales und Diversität), Prof. Dr. Jutta Günther (Vizepräsidentin für Forschung), Prof. Dr. André Heinemann und Prof. Dr. Michael Rochlitz (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) hießen Prof. Yakovlev herzlich willkommen. Während des Treffens, an dem auch der Leiter und weitere Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamtes teilnahmen, gab Andrei Yakovlev viele interessante Einblicke in die aktuelle Situation in Russland und diskutierte die Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine. Der Konflikt hat der russischen Wissenschaft und dem akademischen Austausch zwischen Deutschland und Russland einen schweren Schlag versetzt. Alle Teilnehmer der Begrüßungsveranstaltung betonten jedoch, dass es wichtig sei, die persönlichen Beziehungen zu russischen Forschern aufrechtzuerhalten und mögliche neue Wege der Zusammenarbeit zu prüfen.

Yakolev_Feichtner
Aktualisiert von: Redaktion