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Orchester

Orchester der Universität Bremen

Seit wann gibt es das Orchester? Wer spielt mit?

Das Orchester der Universität Bremen ist aus dem Collegium musicum der ehemaligen Pädagogischen Hochschule Bremen hervorgegangen. Es besteht seit der Gründung der Universität Bremen 1971 und wurde bis 1994 von seinem Gründer, Prof. Klaus Mävers, geleitet. Nach einer Übergangszeit unter der Leitung von Peter Paulitsch wurde 1996 neu das Amt der Universitätsmusikdirektorin geschaffen. Die erste Stelleninhaberin war von 1996 bis 2020 Dr. Susanne Gläß. Sie baute das Orchester zu einem vollständig besetzten Sinfonie-Orchester mit zwischen 70 und 95 Mitgliedern aus: Studierende aus allen Fachbereichen der Universität und von anderen Bremer Hochschulen, die kein eigenes Orchester besitzen, außerdem Ehemalige, Mitarbeiter*innen der Universität und im Laufe der Zeit hinzugekommene Freund*innen. Sämtliche Mitglieder spielen unentgeltlich; auch für eher seltene Instrumente wie Harfe oder Tuba werden keine bezahlten Aushilfen benötigt. Einmal im Semester coachen Mitglieder der Bremer Philharmoniker die Proben der verschiedenen Instrumentengruppen des Orchesters.

Repertoire und Reisen

Das Orchester tritt in der Regel im Wintersemester gemeinsam mit dem Chor auf (aufgeführte Werke siehe dort). Im Sommersemester dagegen spielt es meistens Programme mit reiner Orchestermusik. In letzter Zeit standen unter anderem Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung", Vaughan Williams' 3. Sinfonie, Pablo Moncayos „Tierra de Temporal“  und Arturo Márquez' "Danzón  No. 2" auf dem Programm. Das Orchester hat Konzertreisen nach Italien, Danzig, Straßburg und England unternommen.