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Orchester

Orchester der Universität Bremen

Seit wann gibt es das Orchester? Wer spielt mit?

Das Orchester der Universität Bremen ist aus einem Ensemble der ehemaligen Pädagogischen Hochschule Bremen hervorgegangen. Dort war es 1968 als Collegium musicum von dem Musikpädagogik-Professor Klaus Mävers gegründet worden. Bei seiner Berufung 1971 an die frisch gegründete Universität brachte er es in die Universität mit und führte es als Orchester der Universität bis ins Jahr 1993. Highlights waren Kooperationen mit Orchestern aus den damaligen Ostblock-Staaten Polen und Tschechoslowakei. 

Nach einer Übergangszeit unter der Leitung von Peter Paulitsch wurde 1996 neu das Amt der Universitätsmusikdirektorin geschaffen. Die erste Stelleninhaberin war von 1996 bis 2020 Dr. Susanne Gläß. Sie baute das Orchester zu einem vollständig besetzten Sinfonie-Orchester mit zwischen 70 und 95 Mitgliedern aus. Studierende aus allen Fachbereichen der Universität spielen gemeinsam mit Studierenden von anderen Bremer Hochschulen, die kein eigenes Orchester besitzen, außerdem mit Ehemaligen, mit Mitarbeiter*innen der Universität und mit im Laufe der Zeit hinzugekommenen Freund*innen. Sämtliche Mitglieder spielen unentgeltlich; auch für eher seltene Instrumente wie Harfe oder Tuba werden keine bezahlten Aushilfen benötigt. 

Repertoire und Reisen

Das Orchester tritt in der Regel im Wintersemester gemeinsam mit dem Chor auf (aufgeführte Werke siehe dort). Im Sommersemester dagegen spielt es meistens Programme mit reiner Orchestermusik. In letzter Zeit standen unter anderem Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung", Vaughan Williams' 3. Sinfonie, Pablo Moncayos „Tierra de Temporal“  und Arturo Márquez' "Danzón  No. 2" auf dem Programm. Das Orchester hat Konzertreisen nach Italien, Danzig, Straßburg und England unternommen.