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Diversität, Partizipation und (Bildungs-)Ungleichheit

Zu den zentralen Herausforderungen des Bildungssystems gehört die Aufgabe, die Partizipation aller zu ermöglichen. Dabei muss die Diversität der Bildungsvoraussetzungen und Lebensorientierungen berücksichtigt werden. Diese normative Orientierung in einer pluralistisch verfassten demokratischen Gesellschaft bildet den analytischen Rahmen für Forschung in diesem Profilbereich. In der Grundlagenforschung werden (de)konstruktivistische und machtkritische Perspektiven auf Differenz und Ungleichheit in Bildungsinstitutionen verfolgt. Im Fokus stehen dabei Untersuchungen zur Beteiligung von Professionellen und Institutionen an der (Re-)Produktion von Differenz und Ungleichheit und ihre Verstrickung in Diskriminierungsverhältnisse. In anwendungsorientierter Perspektive, u.a. in der Entwicklungsforschung befasst sich die Forschung am Fachbereich mit der Konzeption und Umsetzung von Inklusion, Gender- und Diversity-Mainstreaming sowie interkulturelle/migrationsgesellschaftlicher Öffnung von Bildungsinstitutionen. Sie bezieht sich damit auf zugleich differenzsensible und diskriminierungskritische pädagogische Ansätze.