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Forschung

Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs im Überblick

Der Arbeitsbereich Bildungsverläufe und Diversität hat in einer grundsätzlichen Einstellung die diskriminierungskritische Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte insbesondere der außerschulischen und beruflichen Bildung im Blick. Unsere Schwerpunkte liegen in den Übergängen von der Schule in den Beruf bzw. die Hochschule, außerschulischen Bildungsbereichen, der Erwachsenenbildung und der beruflichen Bildung. Die aktuellen Forschungsprojekte sind in der Erwachsenenbildung (Wie wir), der Jugendhilfe und sozialen Arbeit (TiQusA), der gymnasialen Oberstufe (BO-GyO) in der Lehrer*innenbildung für das Berufsschullehramt (SteBs)  sowie am Einstieg in die Berufsausbildung (DifBerBil) angesiedelt.

Inspiriert werden wir von migrationspädagogischen, rassismuskritischen sowie postkolonialen Theorien. Wir gehen davon aus, das pädagogische Verhältnisse immer auch konstitutiv in Macht- und Herrschaftsverhältnissen verwoben sind und Bildungsinstitutionen sowie die darin handelnden pädagogischen Fachkräfte eine gesamtgesellschaftliche (Mit-)Verantwortung tragen. Unser Fokus richtet sich dabei insbesondere auf jene Verhältnisse, die durch klassistische, (hetero-)sexistische, ableistische und rassistische Ordnungen bestimmt sind.

Ziel unserer Forschungsprojekte ist es jeweils Erkenntnisse zu gewinnnen, die Akteur*innen in den jeweiligen Institutionen kritisch-reflexive Denk- und Handlungsimpulse geben können, um ihrer Verantwortung in einer Weise gerecht zu werden, die es eher ermöglicht, gewaltvolle gesellschaftliche Verhältnisse zu reduzieren. In vielen Fällen ist dazu eine informierte (Neu-)Ausrichtung nötig - ein 'in Bewegung bringen' institutioneller Strukturen, der Lehr-/Lerninhalte oder auch der Frage dessen, was es heißt, in einer Migrationsgesellschaft professionell als Pädagog*in tätig zu sein.