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Über uns

Grundidee des Instituts

Das Bremer Institut für Bilderbuchforschung verfolgt das Ziel, die vielschichtigen Potentiale von Bilderbüchern für unterschiedliche Kontexte zu erschließen und sichtbar zu machen. Als universitäre Einrichtung bewegt sich unsere Arbeit zwischen Forschung, Lehre und Transfer.

Die am Institut angesiedelten Forschungsarbeiten sind sowohl fachwissenschaftlich als auch fachdidaktisch ausgerichtet und reichen von der historischen Betrachtung bestimmter Themen, Motive und Darstellungsweisen bis hin zur empirischen Erprobung von Bilderbüchern für Sprachförderung und literarisches Lernen in heterogenen Lernkontexten. Die Tätigkeiten in diesem Bereich werden in studentischen Abschlussarbeiten ebenso sichtbar wie in Fachpublikationen.

In der Lehre spielen Bilderbücher in allen deutschdidaktischen Modulen, aber auch fächerübergreifend eine zentrale Rolle. So lässt sich beispielsweise der Umgang mit Heterogenitätsdimensionen wie Gender, Herkunft und Behinderung auch an Bilderbüchern aufzeigen und mit Bilderbüchern unterstützen. Die Verzahnung von fachwissenschaftlicher Analyse und fachdidaktischer Aufbereitung ist uns hier besonders wichtig, um Gegenstands- und Praxisbezug gleichermaßen zu gewährleisten.

Unsere Transferaktivtäten richten sich einerseits konkret an die Praxis z.B. durch Projekte in Kitas oder Fortbildungsangebote für unterschiedliche Bildungsakteur:innen, andererseits aber auch an die breite Öffentlichkeit z.B. durch die Bilderbuch-Werkstatt-Gespräche im Rahmen der literarischen Woche Bremen oder durch die jährliche Vergabe des HUCKEPACK-Preises gemeinsam mit der Phantastischen Bibliothek Wetzlar.

Unsere Angebote stehen dementsprechend Studierenden aller Fachrichtungen, Referendar:innen, Lehrer:innen, pädagogischen Fachkräften und Interessierten offen. Herzstück unseres Instituts ist die Bilderbuchbibliothek, in der Bilderbücher nicht nur entliehen werden können, sondern auch Beratung und Austausch selbstverständlich sind.

Bibliotheks-Team

Dr. Elisabeth Hollerweger (Leitung)

Niklas Jacobs

Sylke Lassmann

Jack Lindner

Mats Pieper

Laura Sheng

Sara Sudikatis

Bei Anfragen melden Sie sich gerne unter bibfprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de.

Bestand/Onlinekatalog des BIBf

Ab sofort können Sie auf folgender Website unseren Bücherbestand einsehen und nach Büchern suchen!

Ehemalige Mitglieder

Matthias Duderstadt (Gründungsmitglied)

Prof. Dr. Jochen Hering (Gründungsmitglied)

Prof. Dr. Johannes Merkel

Prof. Dr. Michael Nagel

Julia Klein

Prof. Dr. Sven Nickel

Dr. Katrin Alt

Prof. Dr. Tobias Kurwinkel

Dr. Philipp Schmerheim

Dr. Stefanie Jakobi

Marco Holmer 

Juliane Reichmann-Elbreshy

Lea Heche

Historie

Das Bremer Institut für Bilderbuchforschung (BIBF)

Nach seiner Gründung durch Matthias Duderstadt und Jochen Hering im Jahr 2005 konzentrierte sich das Institut in seiner frühen Phase auf kleine qualitative Fallstudien, die in enger Zusammenarbeit mit Studierendenteams entstanden und sich innerhalb eines Konzepts forschenden Lehrens und Lernens insbesondere dem kindlichen Erwerb narrativer Strukturen widmeten. Zudem wurden die Studierenden der Universität Bremen ermutigt, eigene Bilderbücher zu entwerfen, um so für Erzählmuster und Text-Bild-Korrelationen sensibilisiert zu werden