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Studium und Lehre

Unser Verständnis Interkultureller Bildung in der Lehramtsausbildung und in der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen in außerschulischen Bildungsfeldern Mit der Berufung von Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu auf die im Jahre 2004 neu eingerichtete Professur „Interkulturelle Bildung“ wurde der Arbeitsbereich am Fachbereich 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen etabliert. Der Arbeitsbereich ist hier Bestandteil der Allgemeinen Erziehungswissenschaft und gemeinsam mit den weiteren Arbeitsbereichen verantwortlich für den erziehungswissenschaftlichen Teil der universitären Lehrerinnen- und Lehrerausbildung und des außerschulischen erziehungswissenschaftlichen Masters.  In beiden Studienbereichen versteht sich Interkulturelle Bildung als Querschnittsdimension erziehungswissenschaftlichen Denkens, Handelns, Lehrens und Forschens und als pädagogische Schlüsselkompetenz, die es allen angehenden Pädagoginnen und Pädagogen zu vermitteln gilt.   Interkulturelle Bildung wird dabei als eine erziehungswissenschaftliche Herangehensweise zur Gestaltung der Beziehungen und Bildungsprozesse von Menschen in sozio-kulturell heterogenen (Lern-)Gruppen unter migrationsgesellschaftlichen Bedingungen reflektiert. Dabei ist für uns die Berücksichtigung gesellschaftlicher, also sozio-ökonomischer wie politischer Bedingungen ebenso von Bedeutung, wie ein weites Verständnis kultureller Heterogenität, das nicht nur die Vielfalt nationaler oder ethnischer biographischer Bezüge einbezieht. Wir gehen von einem weiten Kulturverständnis aus, welches auch die Vielfalt kultureller Heterogenitätsdimensionen wie Alter, Geschlecht, Religion und Milieu einbezieht. Die Betrachtung ihres komplexen Zusammenwirkens in schulischen und außerschulischen Bildungsinstitutionen sowie im familiären Umfeld unter  migrationsgesellschaftlichen Verhältnissen ist uns ein besonderes Anliegen in Forschung und Lehre.

News

Dita Vogel wurde zu "Unterricht in Herkunftssprachen" vom Deutschlandfunk interviewt. In diesen Beiträgen wird auch ihr Vorschlag zum Rechtsanspruch auf Sprachenprüfung für alle Sprachen thematisiert. Die Beiträge lassens ich hier und hier finden.

 

Yasemin Karakaşoğlu wird am 16.12.2020 ab 17 Uhr zusammen mit Eren Önsöz und Akın Emanuel Şipal in einer Online-Veranstaltung über das Thema "Neue Erzählungen" diskutieren. Hierbei diskutieren die Teilnehmer:innen unter anderem darüber, wie sich die deutsch-türkische Beziehungsgeschichte gestaltet. Weitere Informationen finden sie hier.

Die Sprechstunden der Mitglieder des Arbeitsbereichs Interkulturelle Bildung finden aufgrund des Coronavirus bis auf Weiteres nicht an der Universität statt, bitte senden Sie Ihre Anfragen per Mail an die entsprechenden Mitarbeiter*innen.