Forschung
Forschungskontext
- Migration wird als ein Motor gesellschaftlicher Diversifizierungsprozesse betrachtet. Migrationsbedingte Diversität erfordert mentale und institutionelle Inklusionsprozesse, die Konflikte und Chancen beinhalten.
- Diese Prozesse sollten idealerweise so gestaltet sein, dass Chancen wahrgenommen werden können, mit Konflikten konstruktiv umgegangen wird und Zuschreibungseffekte, die sich in stereotypen Einstellungen und Verhalten äußern können, reflektiert und minimiert werden.
- Hierzu liefert die Forschung des Arbeitsbereichs Bildung in der Migrationsgesellschaft Orientierungswissen für Politik und Bildungspraxis, indem sie Grundlagenforschung in politisch relevanten Themenfeldern betreibt und konkrete erziehungswissenschaftliche Anwendungsfelder untersucht.
- Methodisch liegen die Schwerpunkte in Mixed-Methods-Designs und in der qualitativen Interviewanalyse.
Forschungskolloquium
Im monatlich stattfindenden Forschungskolloquium „Bildungsforschung in der Migrationsgesellschaft“ werden laufende Projekte vorgestellt und diskutiert und Forschungsinstrumente und –zugänge kritisch reflektiert. Hier erhalten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit zur fachlichen Begleitung ihrer Forschung.
News
Dita Vogel hält am 22.06.2026 (17:15 - 18:45) im Rahmen der von der Universität Rostock organisierten Reihe “Migration und Diversität im schulischen Alltag” den digitalen Vortrag “Elternkooperation in der Schule der Migrationsgesellschaft”.
Yasemin Karakaşoğlu hält am 14.04.2026 (18:00 - 19:30 Uhr) den Vortrag "Migration bewegt die Schule" im Ágnes-Heller-Haus in Innsbruck. Weitere Informationen finden Sie HIER.
Im Rahmen der neu erschienenen RfM-Debatte wurde der von Dita Vogel und Pedro Di Luca verfasste Initialbeitrag “Von der Anerkennung formaler Ausbildungsinhalte zur Anerkennung von Kompetenzen. Ein Reformvorschlag zur Anerkennung von im Ausland ausgebildeten Lehrkräften” veröffentlicht.
