Lehramt

Die Universität Bremen bietet verschiedene lehramtsbezogene Studiengänge an:

Der Fachbereich 12 ist inhaltlich für einen Teil dieser Studienangebote verantwortlich:

  • Bereich Erziehungswissenschaft (verpflichtend für alle Lehramtsstudierende)
  • Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht (ISSU) (Grundschule/Elementarbereich)
  • Fachdidaktik Elementarmathematik (Grundschule/Elementarbereich)
  • Fachdidaktik Deutsch (Grundschule/Elementarbereich)
  • Inklusive Pädagogik (Grundschule und Gymnasium/Oberschule)
  • Schwerpunkt Elementarpädagogik

Ein jedes Lehramtsstudium ist immer auch ein pädagogisches Studium und umfasst daher neben fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Studien auch erziehungs- und bildungswissenschaftliche Studienanteile. Diese werden von der Lehreinheit Erziehungswissenschaft des Fachbereichs 12 verantwortet und angeboten für alle lehramtsbezogenen Studiengänge. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf den Bereich Erziehungswissenschaft.

Dieser wird unterteilt in

  • erziehungswissenschaftliche Module (Pflicht)
  • Orientierungspraktikum (Pflicht)
  • Umgang mit Heterogenität in der Schule (Pflicht)
  • Schlüsselqualifikationen (Wahlpflicht)

 

Hinweis für das Lehramt Gymnasium/Oberschule:

Im Zwei-Fächer-Bachelor Gy/OS beginnt der Bereich Erziehungswissenschaft erst im 2. Semester (Sommersemester). Die entsprechenden Veranstaltungen werden daher erst immer zum jeweiligen Sommersemester im Online-Vorlesungsverzeichnis zu finden sein. Weitere Infos können Sie dem Studienverlaufsplan unter Downloads entnehmen.

In Ihrem Studium erwerben Sie die Leistungsnachweise für den Bereich Erziehungswissenschaft (EW) im Rahmen eines Professionalisierungsportfolios. Die Arbeit an diesem Portfolio erstreckt sich auf alle Module im Bereich EW. Weitere Infos dazu finden Sie weiter unten.

Die Module in den Erziehungswissenschaften umfassen in allen lehramtsbezogenen Studiengängen sowohl allgemeine erziehungswissenschaftliche Studienanteile als auch schulpädagogisch-didaktische und schulpraktische Studienanteile.

Die ausführlichen Beschreibungen der erziehungswissenschaftlichen Module sowie Studienverlaufspläne sind im Downloadbereich zu finden.

Das erziehungswissenschaftliche Orientierungspraktikum dient dazu, erste pädagogische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und dadurch die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Es ist eingebettet in ein erziehungswissenschaftliches Modul, das den theoretischen Bezugsrahmen bietet und vorbereitende, begleitende und auswertende Elemente beinhaltet. Die Prüfung für dieses Praktikumsmodul erfolgt in Form eines Praktikumsberichtes, mit dem die erlebte Praxis theoretisch reflektiert wird.

Konkrete Ziele des Orientierungspraktikums sind:

  • Das aktive Erkunden des späteren Berufsfelds unter einer veränderten Perspektive (Rollenwechsel von dem/ der Schüler/in zur Lehrer/in)
  • Die Auseinandersetzung mit den Fragen: Will ich das (Studienmotivation), bin ich geeignet (Berufseignung) und was bedeutet es, mit Berufsziel "Lehrer/in" zu studieren (Anbahnung eines pädagogischen Professionsverständnisses)?
  • Das Sammeln erster Erfahrungen mit forschendem Lernen - u.a. unter der Fragestellung, welche Tätigkeiten für das schulische bzw. pädagogisch‐didaktische Berufsfeld in besonderer Weise zentral und bedeutsam sind und welche Kompetenzen dafür erworben werden müssen bzw. können;
  • Das Entwickeln von Fragestellungen, wie - aus den Erfahrungen an der Schule heraus - das weitere Studium an der Universität gestaltet werden kann.

Die Anmeldung zum Orientierungspraktikum sowie die Zuteilung der Plätze erfolgt über das Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB). Alle relevanten Informationen dazu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten des ZfLB.

Alle Lehramtsstudierenden belegen im Bachelor und im Master jeweils die verpflichtenden Module BA-UM-HET und MA-UM-HET: Umgang mit Heterogenität in der Schule im Umfang von 6 cp (BA) und 9 cp (MEd).

Modulübersicht Teilbereich Umgang mit Heterogenität in der Schule
ModulabkürzungModultiteldazugehörige Lehrveranstaltung

BA-UM-HET (BA)

BA-UM-HET-IP (BA)

Umgang mit Heterogenität in der Schule und im Elementarbereich 
  • Ringvorlesung 1 (a)
  • Vertiefungsseminar 1 (b)
 
MA-UM-HET (M.Ed.)Umgang mit Heterogenität in der Schule 
  • Vertiefungsseminar 2 (a)
  • Vertiefungsseminar 2 (b)
  • Vertiefungsseminar 2 (c)
 

Bachelor:

  1. Ringvorlesung unter Beteiligung von EW und den Fachdidaktiken 
  2. Vertiefungsveranstaltung (Wahlpflichtseminar) aus den Bereichen Inklusionspädagogik (IP), Interkultureller Bildung (IB) oder Deutsch als Zweitsprache (DaZ), mit intersektionaler Verknüpfung zu Dimensionen wie Alter, Geschlecht, soziale Schicht etc.

Master of Education:

  1. Eine Veranstaltung im Bereich DaZ
  2. Eine Veranstaltung im Bereich IB
  3. Eine Veranstaltung im Bereich IP

Weitere Infos können Sie dem Studienverlaufsplan im Downloadbereich entnehmen.

Für die im Umfang von 3 CP zu studierenden Schlüsselqualifikationen kann aus einem Angebot unterschiedlicher Schlüsselqualifikationsmodule gewählt werden (aus den Angeboten des Fachbereichs 12, anderer Fachbereiche sowie zentraler Universitätseinrichtungen).

Als Schlüsselqualifikationen werden alle General Studies-/Fachübergreifende Studien-Angebote anerkannt. Die entsprechenden Bestätigungen können direkt beim ZPA eingereicht werden.

Der Fachbereich 12 bietet lehramtsspezifische Veranstaltungen an, deren Ziel es ist, überfachliche Kompetenzen auszubilden. Die Veranstaltungen (in Form von Workshops, Übungen oder Seminaren) werden in Abhängigkeit von dem zu leistenden Arbeitsaufwand mit 1, 2 oder 3 CP vergütet.

Modulübersicht Teilbereich Schlüsselqualifikationen
ModulabkürzungModultiteldazugehörige Lehrveranstaltung

EW-L PE SQ (BA)

EW-L GO SQ (BA)

Schlüsselqualifikationen – Überfachliche Kompetenzen entwickelnAuswahl einer oder mehrerer Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 3 CP

 

Das SQ-Konzept des Fachbereich 12

Inhalte des SQ-Moduls am FB 12:

Studierende sollen sich bereits früh im Bachelorstudium mit den Anforderungen des Lehrberufs und den dafür erforderlichen Kompetenzen auseinandersetzen. Sie sollen frühzeitig eine Rückmeldung zu ihren Stärken und Schwächen erhalten und die Chance bekommen, auch überfachliche Kompetenzen weiterzuentwickeln:

  • Studierende können gezielt an der Entwicklung von spezifischen Schlüsselkompetenzen (z.B. Führen von Elterngesprächen, Konfliktmanagement, Burn-Out Prävention, Übernahme der Beratungsfunktion, methodische Kompetenzen etc.) arbeiten.
  • Die Wahl aus einem breiten Angebot dient den Studierenden dazu, die von ihnen als förderungsbedürftig erachteten Kompetenzbereiche durch Wahl von Trainingseinheiten, Seminaren und Workshops zu vertiefen

Lern- und Qualifikationsziele:

  • Reflexion der Entwicklung des eigenen Rollenverständnisses
  • Weiterentwicklung überfachlicher Kompetenzen
  • Reflexion der Unterschiede zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung durch Gabe eines persönlichen Feedbacks über das Erreichen spezifischer Schlüsselkompetenzen
  • Erkennen eigener Grenzen und eigenen Entwicklungsbedarfs
  • gezielte Nutzung eigener Ressourcen

In Ihrem Studium des Zwei-Fächer-Bachelors mit Lehramtsoption für Gymnasium/Oberschule erwerben Sie die Leistungsnachweise für den Bereich Erziehungswissenschaft (EW), den Sie alle verpflichtend studieren müssen, im Rahmen eines Professionalisierungsportfolios. Die Arbeit an diesem Portfolio erstreckt sich auf alle Module aus diesem Bereich. Das Ziel des Professionalisierungsportfolios ist es, durch die Bearbeitung von Aufgaben eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den erziehungswissenschaftlichen Studieninhalten zu ermöglichen, da wo es sich anbietet, inhaltliche Verknüpfungen zwischen Lehrveranstaltungen bzw. Modulen herzustellen, und vor allem, Sie dafür zu sensibilisieren, dass Ihre Professionalisierung bereits mit dem Studium beginnt und Professionalisierung als Entwicklungsprozess von Anfang an zu verstehen und von Ihnen zu gestalten ist.

Informationen zur Portfolioerstellung sowie -präsentation finden Sie je nach Ihrem Einstiegszeitpunkt in die Portfolioarbeit hier (bis 2018):

Einstieg in die Portfolioarbeit im Sommersemester 2022

Einstieg in die Portfolioarbeit im Sommersemester 2021

Einstieg in die Portfolioarbeit im Sommersemester 2020

Einstieg in die Portfolioarbeit im Sommersemester 2019

Einstieg in die Portfolioarbeit im Sommersemester 2018

Informationen

Sachunterricht als ein Kernfach der Grundschule ist interdisziplinär angelegt. Die Kinder werden dabei unterstützt, sich die natürliche, sozial und technisch gestaltete Umwelt bildungswirksam zu erschließen und sich das ihrer Altersstufe angemessene Wissen zu konstruieren. Es werden natur- und sozialwissenschaftliche Inhalte sowie fächerübergreifende Erziehungs- und Bildungsaufgaben mit dem Ziel einer grundlegenden Bildung integriert. Der Sachunterricht des Primarbereichs schließt an die interdisziplinäre Sachbildung im Elementarbereich an und bildet eine Grundlage für den Unterricht der weiterführenden Schulen des Sekundarbereichs. Ziel des Sachunterrichts ist die Entwicklung von Handlungskompetenz in Alltagssituationen – nicht die bloße Vermittlung von Sachwissen.

Weitere Informationen zum Studienfach (Studieninhalte, Prüfungsordnungen, aktuelle Info-Broschüre) finden Sie hier:

Die Modulbeschreibungen und Studienverlaufspläne sind unter dem Tab Downloadbereich zu finden.

Verantwortlich für das Fach ISSU sind die beiden Arbeitsbereiche

 

 

Informationen

Elementarmathematik ist der Bereich der Mathematik, der zur mathematischen Grundbildung gehört und uns in unserem Alltag in vielfältiger Form begegnet. Er umfasst grundlegende mathematische Begriffe und Strukturen, mit denen sich Menschen schon seit Jahrtausenden beschäftigt haben.
Symmetrien und Muster, Zahlen und Operationen, graphische Darstellungen und Tabellen, algebraische Strukturen und funktionale Zusammenhänge begegnen uns in vielen Bereichen unseres Lebens bewusst wie auch unbewusst. Dies sind auch wesentliche Inhalte des Mathematikunterrichts in der Grundschule und können auch in der Bildung im Elementarbereich eine Schlüsselrolle spielen.
In der universitären Ausbildung im Fach Elementarmathematik werden die fachlichen und fachdidaktischen Grundlagen des Unterrichtsfaches Mathematik für diese Schulform und den Bereich der frühkindlichen Bildung vermittelt.

Weitere Informationen zum Studienfach (Studieninhalte, Prüfungsordnungen, aktuelle Info-Broschüre) finden Sie hier:

Verantwortlich für den didaktischen Anteil des Faches Elementarmathematik ist der Arbeitsbereich Mathematikdidaktik (Grundschule/Elementarbereich) (Prof. Dr. Dagmar Bönig)

Verantwortlich für den fachwissenschaftlichen Anteil des Faches Elementarmathematik ist der Fachbereich 3. Informationen und Ansprechpartner sind beim dortigen Studienzentrum zu finden.

 

Informationen

Das Studium des Faches „Germanistik/Deutsch“ u.a. zwei traditionelle Teilgebiete, die Literaturwissenschaft und die Sprachwissenschaft.

Hinzu kommen weitere wählbare Optionen, etwa das Niederdeutsche oder der ‚Deutsch als Zweitsprache’.

Für Studierende mit dem Ziel Lehramt umfasst der Studiengang zusätzlich die Didaktik des Deutschen.

Die Deutschdidaktik geht in ihrem sprachbezogenen Teil davon aus, dass im Deutschunterricht einerseits die Sprachkompetenz der Schüler und Schülerinnen, andererseits ihre reflexive Einsicht in die Eigentümlichkeit der deutschen Sprache vertieft werden sollen. Deshalb werden im Studium didaktische Methoden zur Steuerung des Lernprozesses bei Schülern ebenso vermittelt wie entsprechende Diagnoseverfahren. Hinzu kommt der reflektierte Umgang mit Lehrmaterialien. Die Literatur- (und Medien-)didaktik ist ebenfalls obligatorisch für alle Lehramtsstudierenden. Sie thematisiert die Vermittlung literarischer Texte (und anderer medialer Produkte) an Schüler und Schülerinnen unter verschiedenen sozialen und psychologischen Bedingungen und mit Hilfe verschiedener, in ihrer Effektivität jeweils zu beurteilender Methoden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Verwendung neuer, elektronischer Medien zu.

Weitere Informationen zum Studienfach (Studieninhalte, Prüfungsordnungen, aktuelle Info-Broschüre) finden Sie hier:

Verantwortlich für den didaktischen Anteil des Faches Deutsch/Germanistik (Grundschule) ist der Arbeitsbereich Didaktik der deutschen Sprache und Literatur im Elementar- und Primarbereich

Verantwortlich für den fachwissenschaftlichen Anteil des Faches Germanistik/Deutsch ist der Fachbereich 10. Informationen und Ansprechpartner sind auf diesen Seiten zu finden.

 

Informationen

Das Studienfach Inklusive Pädagogik kann im Bachelorstudiengang entweder für das Lehramt an Grundschulen („Inklusive Pädagogik im Primarbereich: Lehrämter Sonderpädagogik und Grundschule“) oder an weiterführenden Schulen („Lehramt Inklusive Pädagogik/ Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen“) studiert werden.

Der Begriff „Inklusive Pädagogik“ bezeichnet erziehungswissenschaftliche Ansätze, die auf einen gelingenden Umgang mit der Verschiedenheit der Lernenden in Bildungseinrichtungen zielen. Bezogen auf die Schule versteht sich das Fachgebiet als Weiterentwicklung von Schulpädagogik und Sonderpädagogik. Es beschäftigt sich mit Lern- und Entwicklungsprozessen mit besonderem Blick auf die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen sie stattfinden und die Auswirkungen für die einzelnen zu unterrichtenden Personen. So können zum Beispiel Armut, Mehrsprachigkeit oder besondere organische Bedingungen Risiken dafür sein, dass Kinder und Jugendliche ausgegrenzt werden oder die eigenen Lernmöglichkeiten nicht entfalten können. In diesem Zusammenhang fragt Inklusive Pädagogik nach Unterstützungsmöglichkeiten für soziale Teilhabe und erfolgreiches Lernen der Kinder und Jugendlichen, einschließlich derer mit einer Behinderung. Bezogen auf den Unterricht geht es dann um Konzepte, die es allen Schüler:innen ermöglichen, in einer heterogenen Lerngruppe entsprechend der eigenen Lernausgangslage und sozial eingebunden zu lernen. Inklusive Pädagog:innen sind damit Expert:innen für Erziehungs- und Bildungsprozesse unter unterschiedlichen Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen. Sie sind dabei unterrichtend sowie beratend tätig.

Weitere Informationen zum Studienfach (Studieninhalte, Prüfungsordnungen, Info-Broschüre) finden Sie hier:

Die Modulbeschreibungen und Studienverlaufspläne sind unter dem Tab Downloadbereich zu finden.

Verantwortlich für die Bereitstellung und Organisation der Lehrangebote ist die Lehreinheit Inklusive Pädagogik.

Die Universität Bremen ist die erste Universität Deutschlands, die einen polyvalenten Bachelor anbietet (StudiengangBiPEb), der gleichzeitig auf die Arbeit in der Grundschule ausgerichtet ist und für die Tätigkeit im Elementarbereich vorbereitet.

Voraussetzungen für diesen Studienschwerpunkt:

Um den Schwerpunkt Elementarpädagogik im BiPEb wählen zu können, müssen die drei Fächer Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht (ISSU) oder Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, Deutsch sowie Elementarmathematik studiert werden. ISSU oder Kunst muss eines der beiden großen Fächer sein (daraus folgt, dass entweder Deutsch bzw. Elementarmathematik als zweites großes Fach studiert wird, das jeweils andere dann als drittes kleines Fach (mit geringerer Gewichtung)).

In jedem dieser Fächer sowie im Bereich Erziehungswissenschaft müssen dann Veranstaltungen mit spezifisch elementarpädagogischen Anteilen belegt werden, die insgesamt etwa 1/3 des Bachelorstudiums umfassen. Diese Veranstaltungen sind v.a. an den Modulbezeichnungen wie bspw. EW-L-E2P; EWL-E3 (ISSU B1-E; MDG2-E; FDD2E) zu erkennen. Genauere Angaben darüber, welche Module für den Schwerpunkt Elementarpädagogik ausgewiesen sind, finden sich in den jeweiligen fachspezifischen Prüfungsordnungen.

Der Schwerpunkt Elementarpädagogik sollte im Laufe des ersten Studienjahres gewählt werden. Eine spätere Anwahl ist nicht bzw. nur über ein aufwendiges Anerkennungsverfahren möglich.

Bachelorarbeit:

Für die Bachelorarbeit (BA) gilt allgemein, dass die Fragestellung der BA explizit die Elementarpädagogik berücksichtigen muss. Daher sollte diese Arbeit in Erziehungswissenschaft oder in einer der Fachdidaktiken der großen Fächer geschrieben werden.
Wird die BA in einem der beiden großen Fächer geschrieben, gelten die jeweils in deren fachspezifischen Prüfungsordnungen (s.o.) festgehaltenen Bestimmungen - unter Berücksichtigung der allgemeingültigen Vorgabe zur expliziten Fragestellung.

Berufsperspektiven mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik:

Der Bachelorabschluss mit Schwerpunkt Elementarpädagogik ermöglicht Ihnen sowohl den Eintritt in elementarpädagogische Berufsfelder als auch die Zulassung zum Master of Education Grundschule. Der Studienabschluss Elementarpädagogik entspricht dem Abschluss Kindheitspädagogik und qualifiziert für Tätigkeiten mit Kindern in Kindertageseinrichtungen.

Mit diesem Abschluss ergeben sich folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • Aufbaustudium Master of Education mit dem Ziel Lehramt an Grundschulen

zusätzlich:

Schema Berufsziele und -wege mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik im B.A. BiPEb

© FB12

Das erziehungswissenschaftliche Orientierungspraktikum(OP)im Schwerpunkt Elementarpädagogik dient dazu, in der Kita und Schule die vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Berufsfeldes kennenzulernen. Ein Ziel ist es, pädagogische Professionalisierung als Entwicklungsaufgabe zu verstehen und die eigene Berufswahl (auch unter biographischer Perspektive) zu reflektieren.

Besonderheiten für die Studierenden mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik

Studierenden mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik gehen zweimal drei Wochen ins Praktikum – die erste Hälfte des Praktikums wird in der Grundschule und die zweite Hälfte in der Kindertageseinrichtung absolviert. In der Regel findet das Schulpraktikum direkt im Anschluss an die Sommerferien (die ersten drei Schulwochen) statt; das Kita-Praktikum liegt in der darauffolgenden vorlesungsfreien Zeit des Wintersemesters (Februar/März).

Die Studierenden mit dem Schwerpunkt müssen 120 Stunden zu gleichen Teilen in den beiden Einrichtungen ableisten. Dazu müssen sie je Einrichtung mindesten 45 Stunden Arbeit mit dem Kind und mindestens 15 Stunden für Vor- und Nachbereitungen, Teamsitzungen etc. nachweisen. Diese Minimalforderungen sind bei der Vorstellung in der Kita mit der Leitung auf ihre Umsetzbarkeit hin zu überprüfen, ggf. erfolgen Absprachen im gegenseitigen Einvernehmen bzgl. einer Präsenz, die einem Kita-Rhythmus entsprechender ist.

In dieser Praxisphase bekommen die Studierenden die Möglichkeit, in der Kita wie Grundschule unterschiedliche Entwicklungs- und Lernprozesse von Kindern systematisch und strukturiert zu beobachten, dokumentieren, auszuwerten und zu reflektieren. Dabei lernen sie die beiden Institutionen als komplexe und zentrale Lernorte der (frühen) Kindheit kennen, erkunden das Tätigkeitsspektrum von Elementar- und Grundschulpädagog*innen und können sich der Bedeutung der Erziehungs- und Beratungsaufgaben von Pädagog*innen bewusstwerden. Um diese Erfahrungen für die eigene pädagogische Professionalisierung nutzen zu können, gehört eine Reflexion u.a. der eigenen Berufswahl (auch unter biographischer Perspektive) zum Praktikum dazu. Außerdem wird den Studierenden das Führen eines Lerntagebuchs während des Praktikums empfohlen.

Neben der Beobachtung sollen sich die Studierenden während des Praktikums in der Rolle als pädagogisch Tätige*r in Form von selbstgeplanten und eigenständig durchgeführten pädagogischen Standardsituationen erproben.

Formal ist das OP in das Modul „Kindheit in Gesellschaft reflektieren- Grundlagen von Entwicklung und Sozialisation“ (EWL E2) eingebunden, wird durch Seminare begleitet und dauert insgesamt sechs Wochen.

In den Begleitseminaren zum Praktikum wird u.a. der Fokus auf Methoden der Beobachtung, Analyse und Dokumentation kindlicher Entwicklungsprozesse gelegt. Abgeschlossen wird das Modul mit einem auf dem gesamten Praktikum basierenden Forschungsbericht. Detailierte Informationen hierzu erhalten die Studierenden in den entsprechenden Begleitseminaren zum Orientierungspraktikum.

Anmeldung und Zuweisung der Praktikumsstellen:

Für die Studierenden mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik erfolgt die Anmeldung und die Zuweisung der Praktikumsplätze an den Grundschulen über das ZfLB; aber für den Praxisteil in der Kita übernimmt Sven Trostmann die Koordination.

Weitere Informationen zum Orientierungspraktikum finden Sie hier.

Allgemeine Informationen zum Anerkennungsjahr

Bei organisatorischen Fragen zum Anerkennungsjahr wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Ansprechpersonen bei der Senatorin für Kinder und Bildung:

Gabriele Schoppe und Doris Eckebrecht

und informieren Sie sich direkt auf der entsprechenden Seite der Senatorin für Kinder und Bildung selbst:

https://www.bildung.bremen.de/ausbildung_und_anerkennungsjahr-159851

Außerdem finden Sie in diesem Flyer einen ersten Überblick über die Ziele und Aufgaben im Anerkennungsjahr sowie die Voraussetzungen seitens der BA-Absolvierenden wie der Einrichtungen.

Einmal im Jahr findet außerdem eine Informationsveranstaltung zum Anerkennungsjahr mit einer Vertreterin der Senatorin für Kinder und Bildung an der Universität Bremen statt.
Achten Sie dazu auf Aushänge bzw. auf Hinweise auf der Homepage des Arbeitsbereiches Elementar- und Grundschulpädagogik unter "Aktuelles" oder kontaktieren Sie bei Interesse Therese Papperitz, die die jährlichen Informationsveranstaltungen organisiert.

Kontakt

Allgemein
Überfachliche Studienberatung, Beratung zur Studienorientierung, Eramus-BeratungStudienzentrum FB 12
Siegelung von Scheinen, stud. Hilfskraftverträge (u.a.)Geschäftsstellen der Studiengänge/-fächer
Organisation von Lehre und StudiumVorsitzende der Lehreinheiten
Schulpraktika (Organisation, Infos, Beratung)Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB)

Studienfachberatung und Anerkennung von Studienleistungen

Erziehungswissenschaft

Sven Trostmann (Grundschule)

Dr. Denis Barasi (Gymnasium/Oberschule)

Elementarpädagogik

Therese Papperitz (fachliche Beratung)

Sven Trostmann (Anerkennung)

Sachbildung/SachunterrichtProf. Dr. Meike Wulfmeyer
ElementarmathematikProf. Dr. Dagmar Bönig
Deutschdidaktik

Prof. Dr. Swantje Weinhold (Studienfachberatung)

Dr. Elisabeth Hollerweger (Anerkennung)

Inklusive Pädagogik

Dr. Ingrid Arndt (Studienfachberatung)

Prof. Dr. Frank J. Müller (Anerkennung)

Modulhandbücher:

(die derzeit hier verlinkten Modulhandbücher sind zum einen nicht vollständig, zum anderen nicht aktuell; eine umfassende Aktualisierung erfolgt im Frühjahr 2024)

Bereich Erziehungswissenschaft (BA BiPEb)

Bereich Erziehungswissenschaft (MEd Grundschule)

Bereich Erziehungswissenschaft (BA GyOS und MEd GyOS)

Bereich Erziehungswissenschaft (MEd IP GyOS)

Sachunterricht/Sachbildung (BA BiPEb)

Inklusive Pädagogik (BA BiPEb): Studienbeginn ab WiSe 17/18 und Studienbeginn ab WiSe 19/20

Inklusive Pädagogik (BA IP Primar, Studienbeginn ab WiSe 23/24)

Inklusive Pädagogik (MEd GS): für Bremer Studierende mit Studienbeginn IP im BA BiPEb vor WiSe 2019/20 und ab WiSe 2019/20

 

Studienverlaufspläne:

Bereich Erziehungswissenschaft (BA BiPEb)

Bereich Erziehungswissenschaft (MEd Grundschule)

Bereich Erziehungswissenschaft (BA GyOS)

Bereich Erziehungswissenschaft (MEd GyOS)

Sachunterricht/Sachbildung (BA BiPEb)

Inklusive Pädagogik (BA BiPEb, Studienbeginn bis einschl. WiSe 22/23)

Inklusive Pädagogik (BA IP Primar, Studienbeginn ab WiSe 23/24)

Inklusive Pädagogik (BA GyOS)

Inklusive Pädagogik (MEd GyOS)

 

Prüfungsordnungen:

Alle Prüfungsordnungen sind auf den Seiten des Zentralen Prüfungsamtes zu finden.

 

Weitere Dokumente:

Handreichung zur Fallarbeit in der EW-Begleitung des Praxissemesters (MEd GyOS)

 

Präsentationen im Rahmen der Orientierungswoche 2023:

Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht (ISSU)

Inklusive Pädagogik (Grundschule, Gymnasium/Oberschule)