Forschung

Ziel unserer Forschung ist es, Lehr- und Lernprozesse besser zu verstehen und damit zur Optimierung dieser Prozesse beizutragen. Unsere Forschungsfragen basieren auf Theorien und Methoden der Pädagogischen Psychologie, der empirischen Bildungsforschung und der Erziehungswissenschaft. Die unterschiedlichen Schwerpunkte unserer Forschung lassen sich drei Bereichen zuordnen:

Die Bereiche möchten wir nicht als isoliert verstanden wissen. Vielmehr gehen wir davon aus, dass ein professionelles Verständnis von Lehr- und Lernprozessen nur erlangt werden kann, wenn auch die Interaktionen zwischen Lernumwelt und individuellen Bedingungen berücksichtigt werden.

Insgesamt möchten wir mit unserer Forschung dazu beitragen, dass

  • Lernmaterial unter Berücksichtigung der perzeptuellen, kognitiven und affektiv-motivationalen Voraussetzungen der Lernenden gestaltet werden kann,
  • für Lernende ein aktiver und produktiver Umgang mit der Komplexität des Materials nicht nur ermöglicht sondern auch gefördert und motiviert wird,  
  • in Bildungskontexten handelnde Personen (Lehrer:innen, Pädagogische Fachkräfte etc.) professionelle Kompetenzen erwerben, die ihnen eine wissenschaftlich fundierte Bewältigung ihrer beruflichen Anforderungen erlauben.

News

17.11.22

Katrin Klieme hat ihre aktuelle Forschung auf der Tagung "Forschendes Lernen - Qualifizierung für Lehre und Unterricht" an der PH Luzern (Schweiz) vorgestellt und mit Kolleg:innen diskutiert. Dabei geht es um die Frage, welche Faktoren einer forschenden Lehr-Lern-Umgebung langfristig die Forschungsselbstwirksamkeit fördern und wie diese in der Hochschuldidaktik berücksichtig werden können.

17.10.22

Wir begrüßen Lara Stützer die als wissenschaftliche Mitarbeiterin unser Team in Forschung und Lehre verstärkt und auch die Realisierung eines Innovation Labs "Digitale Forschungs- und Datenkompetenzen im Lehramtsstudium (DigiFoDaL)" im Rahmen des SKILL-Projekts unterstützt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

12.10.22

Thomas Lehmann aus unserer AG hat mit Patrick Blumschein (PH Freiburg) und Norbert M. Seel (Uni Freiburg) eine Studie im Journal of Computers in Education veröffentlicht. Darin wird ein Kausalmodell zur Akzeptanz und künftigen Nutzung von Technologien beim Lernen untersucht und für die pandemiebedingt rein digitale Hochschullehre spezifiziert. [direkt zum Artikel]