Master Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart

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Ungleichheit in all ihren Facetten gehört zu den Grunderfahrungen der gegenwärtigen globalisierten Gesellschaft. Dabei reichen die Ursachen von Ungleichheiten vielfach weit in die Geschichte zurück. In diesem deutschlandweit einzigartigen und zum Wintersemester 2023/24 neu eingerichteten, forschungsorientierten Masterstudiengang beleuchten wir „Ungleichheiten“ in ihren aktuellen und historischen Dimensionen aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen.

Der zweijährige Masterstudiengang qualifiziert neben der geschichts-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung für klassische Arbeitsfelder von Historiker:innen (Journalismus, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, Archiv- und Ausstellungswesen) und für alle Positionen, in denen Diversity-Kompetenzen gefragt sind.

Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist der 15. Juli 

Der Master „Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart“ verbindet geschichtswissenschaftliche Veranstaltungen mit Modulen aus der Soziologie, der Politikwissenschaft sowie den Religions- und Kulturwissenschaften.

Er ist deshalb für Bewerber:innen aus den Geschichtswissenschaften, den hier genannten sowie den benachbarten Fächern offen (vgl. den Punkt Bewerbung) und erlaubt sowohl eine stärker geschichts- als auch stärker gegenwartsorientierte Schwerpunktbildung. Ebenso ist es möglich, stärker sozialwissenschaftliche oder kulturwissenschaftliche Arbeitsweisen zu fokussieren.

Im dritten Semester absolvieren Sie wahlweise ein Auslandsstudium oder ein Forschungspraktikum. Der Master befördert besonders das interdisziplinäre Arbeiten, erlaubt es aber auch, eine Abschlussarbeit zu schreiben, die nur in einem der beteiligten Fächer angesiedelt ist.

Studiengangsverantwortlicher: Prof. Dr. Cornelius Torp

 

Aufnahmevoraussetzung für den Masterstudiengang „Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart“ ist ein Bachelorabschluss in einem der folgenden Studiengänge: Geschichte, Neuere Geschichte, Soziologie, Sozialwissenschaften, Ethnologie, Politikwissenschaften, Religionswissenschaften, Kulturwissenschaften oder in einem Studiengang, der keine wesentlichen Unterschiede in Inhalt, Umfang und Anforderungen zu den vorgenannten erkennen lässt.

Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist der 15. Juli.

Voraussetzung für die Einschreibung ist ein C1-Niveau in Deutsch gemäß dem Common European Framework (CEF).

Da ein Großteil der Forschungsliteratur für den Master „Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart“ nur in Englisch vorliegt und englischsprachige Veranstaltungen Teil des Masterprogramms sind, werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Die Bewerbung kann auch erfolgen, wenn das vorangegangene Studium bis zum Bewerbungsschluss noch nicht abgeschlossen ist, jedoch Leistungen im Umfang von mindestens 150 CP erbracht wurden und nachgewiesen werden.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine Zulassung können Sie in der Aufnahmeordnung  finden.

Wie auch für alle anderen fachwissenschaftlichen Masterstudiengänge der Universität Bremen erfolgt die Bewerbung online im Master-Portal.

Ihre Fragen zu Bewerbungs- und Aufnahmeangelegenheiten richten Sie bitte an das Sekretariat für Studierende (master@uni-bremen.de), das für die Prüfung der Bewerbungen zuständig ist.

 

Der Master „Ungleichheiten“ ist in drei Bereiche aufgeteilt: den Pflichtbereich, der für alle verbindlich ist, den Wahlpflichtbereich und General Studies, die die Möglichkeit zu Vertiefung und Spezialisierung bieten. In jedem der vier Semester sollen 30 Credit Points erworben werden.

 

Im 1. Semester kommen alle Masterstudierenden im Einführungsmodul „Ungleichheiten in historischer Perspektive: Theorien und Dimensionen“ und im geschichtswissenschaftlichen Modul („Ungleichheiten in der Vormoderne“ oder „Repräsentationen von Ungleichheit in der Geschichte“) zusammen. Für das Wahlpflichtmodul gibt es die Möglichkeit, sich zwischen einer „Einführung in die Sozialpolitikforschung“ einerseits oder „Ungleichheiten und Religion in Geschichte und Gegenwart“ andererseits zu wählen. Außerdem sind 6 CP General Studies zu erwerben. Hier geht es zu den Lehrveranstaltungen im WS 23/24

Im 2. Semester kann das geschichtswissenschaftliche Pflichtmodul („Historische Dimensionen von Exklusion“ oder „Protest und Revolution in der Geschichte“) durch ein weiteres geschichtswissenschaftliches Modul („Ungleichheiten globalgeschichtlich“) oder das Modul „Spezielle Soziologien“ ergänzt werden. Für das zweite Wahlpflichtmodul besteht die Möglichkeit, durch das Modul „Ungleichheit und Gerechtigkeit“ einen sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt zu setzen oder das kulturwissenschaftliche Modul „Kritische Diversity Studies & Praxis“ zu wählen.

Für das 3. Semester ist wahlweise ein Auslandsstudium oder ein Forschungspraktikum vorgesehen. Am Ende steht ein Forschungslabor, das in Kompaktform angeboten wird und die Möglichkeit zur Entwicklung eigener Forschungsfragen für die Abschlussarbeit bietet. Außerdem werden 6 CP in General Studies erworben.

Das 4. Semester dient der Verfertigung der Masterarbeit, die von einem Forschungskolloquium begleitet wird, in dem Forscher:innen aus dem In- und Ausland ihre aktuellen Arbeiten vorstellen. 

Anmeldung für Prüfungen

Die Teilnahme an einer Prüfung im MA „Ungleichheiten“ (Pflicht- und Wahlpflichtbereich) setzt die rechtzeitige Anmeldung über PABO (Prüfungsamt Bremen Online) voraus. Dabei gilt allgemein:

  • Studierende, die eine Prüfung nicht bestehen oder versäumen, haben anschließend vier Semester Zeit, sie nachzuholen.
  • Auch die Teilnahme an einer Wiederholungsprüfung erfordert eine fristgemäße Anmeldung über PABO (es gibt keine automatische Anmeldung zur Wiederholungsprüfung, falls eine Prüfung nicht bestanden wurde).
  • In jedem Modul wird in jedem Semester eine komplette (d.h. ggf. alle Teilprüfungen einschließende) Modulprüfung angeboten.
  • Innerhalb bestimmter Fristen ist ein Rücktritt von der Prüfung ohne Angabe von Gründen über PABO möglich
  • Eine Ausnahme stellen die Prüfungen im General-Studies-Bereich dar. Dafür müssen sich Studierende nicht im PABO anmelden. Die Note wird anhand von General-Studies-Scheine dokumentiert (s. Absatz "General Studies").

Im General Studies-Bereich sind während des Studiums weitere Einzelveranstaltungen oder Module aus den Fachbereichen 6-12 oder aus dem General Studies-Pool der Universität im Umfang von insgesamt 12 CP zu besuchen. Eingeschlossen sind hier weitere Seminare aus den geschichtswissenschaftlichen BA- oder MA-Studiengängen, aus der Soziologie, der Politikwissenschaft, den Religions- und Kulturwissenschaften. Empfohlen wird der Besuch von Seminaren aus den anderen Masterprogrammen.

Die im General Studies-Bereich erzielten Prüfungsergebnisse werden durch Leistungsnachweise („Scheine“) dokumentiert, die beim Zentralen Prüfungsamt vorgelegt werden müssen. Es können benotete und unbenotete Scheine eingereicht werden. Ein benotet eingereichter Schein fließt immer – entsprechend den CP – in die Masternote ein. Es besteht außerdem kein Recht auf einen unbenoteten Schein. Die Entscheidung über die Möglichkeit, eine unbenotete Prüfungsleistung abzulegen, liegt beim Dozenten oder der Dozentin und muss im Laufe des Seminars und vor der Bewertung festgelegt werden.

Studierende des Masters „Ungleichheiten“ haben im dritten Semester die Wahl zwischen einem mindestens dreimonatigen Auslandsstudium und einem Forschungspraktikum im Umfang von mindestens 300 Stunden. Das Praktikum kann auch im Ausland absolviert werden.

Praktikum

Das Praktikum soll vorzugsweise an einer Institution an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit absolviert werden. Es gewährt Einblicke in fachspezifische Berufs- und Tätigkeitsfelder und kann so zur Entwicklung beruflicher Vorstellungen beitragen. Zudem vermittelt es vertiefte Kenntnisse über Organisation und Arbeitsweise eines Berufs-/Tätigkeitsfeldes. Daneben bietet es die Möglichkeit, Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern auf- und auszubauen. Die Präsentation der gesammelten Erfahrungen und damit auch die Reflexion des Praktikums sind integraler Bestandteil dieses Moduls.

Auslandsaufenthalt

Ein Auslandsaufenthalt dient bei weitem nicht nur dazu, Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. Vielmehr steht der Erwerb internationaler und interkultureller Kompetenzen, die Weiterqualifikation für die spätere berufliche Laufbahn und nicht zuletzt das Sammeln persönlicher Erfahrungen im Vordergrund.

Sie können Ihr Auslandssemester individuell organisieren („Free Mover“) oder im Rahmen eines Förderprogramms (z. B. ERASMUS+ für den Studierendenaustausch innerhalb Europas) durchführen. Eine Übersicht mit den europäischen Partnerhochschulen des Instituts für Geschichtswissenschaft, mit denen ein ERASMUS-Abkommen besteht, finden Sie hier.

Wenn Sie bereits im Bachelor einen Erasmus+ Aufenthalt absolviert haben, können Sie auch im Master erneut gefördert werden.

Wenn Sie sich für ein Auslandssemester entscheiden, fangen Sie frühzeitig mit der Planung an! Die Bewerbungsfrist für einen ERASMUS+ Austausch im folgenden akademischen Jahr (WiSe und SoSe) ist der 15. Februar jeden Jahres. Sie bewerben sich online über das Bewerbungsportal „Mobility Online“, welches Mitte Januar vom International Office freigeschaltet wird. Sie finden den Link auf den Seiten des International Office (unter Online-Bewerbung). Eine hilfreiche Übersicht über die Abläufe des Bewerbungsverfahrens finden Sie hier. Für Fragen der Organisation und Durchführung Ihres Auslandsaufenthaltes stehen Ihnen die Erasmusbeauftragten des Studiengangs Geschichte zur Verfügung.

Die ERASMUS-Beauftragte für Bremer Studierende, die ins Ausland möchte, ist Sophia Gröschel: Sophia.groeschel@uni-bremen.de 

 

Programmstudierende Weltweit

Die Universität Bremen verfügt fachbereichsübergreifend über eine Vielzahl von Kooperationen mit Partneruniversitäten, für die Sie sich ebenfalls bewerben können. Eine Liste der Partnerhochschulen finden Sie hier.

Das Bewerbungsverfahren läuft auch über Mobility Online und wird direkt vom Kooperationsbeauftragen (siehe Liste) durchgeführt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an die Beauftragten oder an das International Office.

Ein Abschluss im Master „Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart“ eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven.Der zweijährige Masterstudiengang qualifiziert neben der geschichts-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung für klassische Arbeitsfelder von Historiker:innen (Journalismus, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, Archiv- und Ausstellungswesen) und für alle Positionen, in denen Diversity-Kompetenzen gefragt sind.

Kontakt

Universität Bremen
Fachbereich 08 – Sozialwissenschaften
Institut für Geschichtswissenschaft
Postfach 330 440
28334 Bremen

Geschäftsführerin

Dr. Imke Sturm-Martin

E-Mail: imst@uni-bremen.de

Studiengangsverantwortlicher

Prof. Dr. Cornelius Torp

E-Mail: cornelius.torp@uni-bremen.de

Instagram

https://www.instagram.com/maungleichheitenbremen/

Bewerbung

Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist der 15. Juli 

zur Studienplatzbewerbung

Aufnahmeordnung Master Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart

AO Master Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart