Institut für Geschichtswissenschaft


Postwagen nach Gotha, Lithografie von Georg Emanuel Opitz, um 1825

Frühneuzeitliche Mobilitäten

Ungleiche Mobilitäten, Unterwegssein als Praktik und mobile Räume der Frühen Neuzeit: Ein neues Fokusprojekt von Dr. Sarah Lentz

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Jeden Mittwoch: Forschungskolloquium Geschichte

Doktorand:innen wie international renommierte Professor:innen folgen der Einladung verschiedener Abteilungen des Instituts für Geschichtswissenschaft, um ihre aktuellen Forschungsprojekte vorzustellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

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Was ist los in Belarus?

Diskussion mit Expertinnen: Olga Dryndova, Belarus-Analysen, Berlin, und Prof. Susanne Schattenberg, Forschungsstelle Osteuropa, am 7. Juni 2023, 18.00 – 19.30 Uhr, Europa-Punkt Bremen

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Archiv KONTAKTE-KOHTAKTbI

Erinnerungen kriegsgefangener Rotarmistinnen

›Sofort denke ich an meine Jugend und natürlich an den Krieg‹ - Vortrag von Muriel Nägler zu den Erinnerungen weiblicher sowjetischer Kriegsgefangener an den Zweiten Weltkrieg: Donnerstag, 9. März, 19.00 Uhr

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Universum Bremen

Hintergründe und Folgen des Krieges in der Ukraine

Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, gibt am Dienstag, 31. Mai, Einblicke in die Geschichte des Nachbarschaftskonflikts, der mit dem jüngsten Einmarsch Russlands seinen bisherigen Höhepunkt erreichte

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Die neuen Masterstudiengänge am Institut für Geschichtswissenschaft

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Studierendenpreis des Instituts für die beste Bachelor-Arbeit

Mit ihrer Abschlussarbeit zum Thema "Täuferinnen vor Gericht: Zwischen weiblicher Agency und obrigkeitlicher Rechtsprechung in Zürich um 1530" ist Bente Niemeyer am 30.06.2026 mit dem Studierendenpreis des Instituts ausgezeichnet worden. 

Im Jahr 2025 gewann Johanna Brunn mit ihrer Bachelor-Arbeit zum Thema “Zwischen Sozialkritik und christlicher Transzendenz. Fleischverzicht als bürgerliches Randphänomen im deutschen Raum, ca. 1830-1880”.

Der Studierendenpreis des Instituts für Geschichtswissenschaften wird einmal jährlich für die beste Abschlussarbeit in den Kategorien Bachelor und Master verliehen. Der Preis entstand auf eine Initiative des StugA Geschichte. Er ist mit € 250,00 dotiert und wird jährlich auf dem Sommerfest des Instituts übergeben. 

Es gibt keine Veranstaltungen in der aktuellen Ansicht.
Der Universitäts-Boulevard mit dem GW 2 im Hintergrund.

Schwerpunkte

 

 

Wir bieten Lehre und Forschung zu allen klassischen historischen Epochen von der Antike bis zur Moderne.

Wichtige Akzente werden mit den regionalen Spezialisierungen gesetzt, die besonders Osteuropa und Lateinamerika in den Blick nehmen.

Typisch für das Bremer Institut sind auch besondere thematische Schwerpunkte:

Die Public History, Dis/ability History, Geschichte der Seefahrt und der Sklaverei in Europa, Fotografie und Film und Digital History werden hier intensiv erforscht und gelehrt.

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Junge Menschen arbeiten am Laptop.

Kooperationen

 

Wir kooperieren mit zahlreichen universitären und außeruniversitären Institutionen in Bremen und darüber hinaus.

Feste Kooperationen bestehen mit

 • der Forschungsstelle Osteuropa (Prof. Dr. Susanne Schattenberg),

 • dem Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven

   (Prof. Dr. Ruth Schilling),

 • der Bremer Landesarchäologie und dem Focke-Museum

  (Prof. Dr. Uta Halle em.) und

 • dem Staatsarchiv Bremen (Prof. Dr. Konrad Elmshäuser).

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StugA und Gremien

Der StugA Geschichte ist die gewählte Interessensvertretung aller Studierenden des Studiengangs Geschichte.

Was ist der StugA?

Entstanden ist der Name StugA aus der Geschichte der Universität Bremen als Reform-Universität, wobei StugA offiziell für „Studiengangs-Ausschuss“ steht. Der StugA ist vergleichbar mit den Fachschaften bzw. Fachschaftsräten anderer Universitäten. Die Mitglieder des StugA sind Ansprechpartner*innen für die Studierenden, vertreten ihre Anliegen und vermitteln zwischen Studierenden und Lehrenden. Eine wichtige Aufgabe ist unsere Beteiligung an Gremien wie Studienkommission und Prüfungsausschuss.

Was macht der StugA?

Die Mitglieder des StugA:

  • arbeiten in den Gremien des Instituts für Geschichtswissenschaft mit,
  • informieren über die Praxis des Geschichtsstudiums an der Universität Bremen,
  • artikulieren die Interessen der Studierenden im Institut,
  • koordinieren ihre Arbeit mit anderen Stugen und mit dem AStA der Universität Bremen,
  • engagieren sich hochschulpolitisch für die Belange der Studierenden in Bremen.

Die Kontaktadresse des StugA lautet: stuges@uni-bremen.de. Darüber hinaus hat der StugA eine eigene Instagram-Seite und eine eigene Homepage, um über aktuelle hochschul- und studiengangsrelevante Themen und Termine zu informieren.

Die allgemeine Aufgaben des Institutes können der Geschäftsordnung entnommen werden.

Studienkommission (SK)

Die Studienkommission wird vom Fachbereichsrat eingesetzt. Wichtigste Aufgabe der Studienkommission ist es, den jeweiligen Lehrbedarf der Studiengänge zu ermitteln sowie das Lehrangebot zu planen.

Institutsrat (IR)

Der Institutsrat ist das höchste Gremium des Instituts für Geschichtswissenschaft. Zu seinen Aufgaben gehören: Wahl der/des Direktor*in des Instituts und deren/dessen Stellvertreter*in, Beratung und Beschlussfassung über Anträge an die/en Dekan*in zu Strukturentscheidungen des Faches im Bereich der Lehre unter Einbeziehung entsprechender Empfehlungen des Instituts. Der IR tritt auf Einladung der Direktorin des Instituts mindestens einmal im Semester zusammen. Der Institutsrat ist zudem einzuberufen, wenn mindestens drei seiner Mitglieder dies beantragen.

Bachelorprüfungsausschuss (BPA)

Der Prüfungsausschuss ist ein verantwortliches (gewähltes) Gremium, das unter anderem für Zulassung zur Bachelorarbeit zuständig ist, aber auch bei unvorhergesehenen Problemen (Krankheit, Prüfungsschwierigkeiten) Regelungen prüft und Sondergenehmigungen erteilen kann. Dem Prüfungsausschuss gehören drei Professor*innen, ein*e wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in und ein*e Studierende*r an. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Er ist zuständig für die Entscheidungen über Widersprüche gegen die in Prüfungsverfahren getroffenen Entscheidungen.

Masterprüfungsausschuss (MPA)

Analog zum Bachelorprüfungsausschuss existiert ein Prüfungsausschuss für den Master Geschichte. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Er ist zuständig für die Entscheidungen über Widersprüche gegen die in Prüfungsverfahren getroffenen Entscheidungen. Er befasst sich aber auch mit Angelegenheiten, die in den Ordnungen vielleicht nicht vorgesehen oder abgedeckt sind.

Promotionsausschuss

Der Promotionsausschuss Dr. phil. ist ein fachbereichsübergreifendes Gremium. Er entscheidet darüber, ob Sie aufgrund Ihrer Vorleistungen als Doktorand*in an der Universität Bremen angenommen werden. In der Regel ist dies kein Problem, wenn Sie an der gleichen Hochschule im jeweiligen Fach studiert und Ihren Abschluss gemacht haben. Kommen Sie aus einem anderen Fach oder von einer anderen Hochschule, dann kann es vorkommen, dass der zuständige Promotionsausschuss Bedingungen für die Annahme stellt. Dies ist zumeist unproblematisch, wenn man sich rechtzeitig darüber informiert. Der Promotionsausschuss entscheidet zudem über die Zulassung zur Promotion.

Die Geschichte des Instituts am Fachbereich

Auch unser Institut hat seine Geschichte:

Es wurde am 24. November 1999 mit Beschluss des Fachbereichsrates 08 - Sozialwissenschaften eingerichtet.

Lange Zeit war das Fach Geschichte an der Universität Bremen kein eigenständiges Fach, sondern gehörte in der Lehrerausbildung zum Fach „Arbeitslehre/Politik“.

Als eigenständiges Studienfach existiert es erst seit der Reform des Bremischen Hochschulgesetzes im April 1982.

1983 wurde der Fachbereich 08 mit den drei bis heute bestehenden Studienfächern Soziologie, Geschichte und Geografie eingerichtet. In den folgenden Jahren kamen die Studiengänge Kulturgeschichte Osteuropas (heute: Integrierte Europastudien) und Politikwissenschaft/Gemeinschaftskunde hinzu.