Projekte
In Projektseminaren erhalten Sie direkten Einblick in Aspekte praktischen Arbeitens. In der Zusammenarbeit mit unseren Kooperationseinrichtungen aus Bremen und umzu lernen Sie Schnittstellen von anwendungsorientierter Praxis und wissenschaftlicher Ausbildung kennen. So werden Kompetenzen vermittelt, die befähigen, Geschichte publikumswirksam in analogen und digitalen Medien zu präsentieren und gesellschaftliche Diskurse mitzugestalten.
Hier zeigen wir eine Auswahl unserer Praxisprojekte, die von Social Media-Projekten und Kalenderblättern über Kurzfilme und Online-Ausstellungen bis hin zu Plakatausstellungen und Stadtführungen reichen.
Eine Auswahl unserer Projekte
PHB-Summer School 2024
Vom 10. bis 14. Juni 2024 fand die zweite Summer School der Public History Bremen statt. Auf dem Programm standen die (digitale) Transkription des Briefnachlasses von Doris Focke, der in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen verwahrt wird, sowie Impulsvorträge und themenbezogene Stadtspaziergänge. Der Briefwechsel von Doris Focke, geb. Olbers (1786–1818) mit ihrer Erzieherin, der Dichterin Caroline Rudolphi (1753–1811), gibt Einblicke in Handlungsspielräume von Frauen um 1800 sowie in bremische Kultur- und Geistesgeschichte. Im Rahmen der Summer School wurden die Briefe digital transkribiert. Dafür wurde ein Transkriptionsmodul in die Digitalisierungssoftware Visual Library der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen integriert. Hier können Sie alles Weitere über die zweite Summer School der Public History Bremen nachlesen!
Sozial, weiblich, jüdisch: Pionierinnen der deutschen Frauenbewegung
Im Wintersemester 2022/23 haben Studierende der Public History Bremen sich mit Pionierinnen der deutschen Frauenbewegung wie Bertha Pappenheim (1859–1936), Henriette May (1862–1928) oder Cora Berliner (1890–1942) beschäftigt, die alle auch im Jüdischen Frauenbund (JFB) aktiv waren. Während eines Studientags im Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel lernten die Studierenden analoge wie digitale Recherchetools kennen und spürten eigenständig den Lebenswegen weiterer Akteurinnen nach. Im weiteren Seminarverlauf stand die kritisch-diskursive Auseinandersetzung mit der Wirkungsweise von Geschichtsbildern und Kategorisierungen wie „sozial“, „weiblich“, „jüdisch“ im Vordergrund. Für den Internationalen Frauentag am 8. März 2023 haben die Studierenden die recherchierten Biografien auf einer Projektseite und für die Twitter-Öffentlichkeit visuell aufbereitet. Damit haben sie selbst eine Erzählform und ein Narrativ für insgesamt elf Pionierinnen der Frauenbewegung gefunden.
PHB-Summer School 2022
Vom 13. bis 17. Juni 2022 fand die erste Summer School der Public History Bremen statt: Im Mittelpunkt stand der Nachlass des Bremer Rabbiners Leopold Rosenak, der im Leo Baeck Institute verwahrt wird. Herzstück der Summer School war ein mehrtägiger, von Facts & Files begleiteter Transcribathon. Des Weiteren standen Impulsvorträge, themenbezogene Rundgänge und eine Podiumsdiskussion im Haus der Wissenschaft auf dem Programm. Hier können Sie alles Weitere über die erste Summer School der Public History Bremen nachlesen!
50 Jahre Universität Bremen: Universitätsgeschichte in Objekten
Welche Entwicklungen der Wissens- und Bildungsgesellschaft spiegelt die 50-jährige Geschichte der Universität Bremen wider? Was macht das Campusleben heute aus? Mit diesen und anderen Fragen haben sich Studierende der Public History in einem mehrsemestrigen Lehr- und Lernprojekt beschäftigt. Seit dem Sommersemester 2019 recherchierten sie im Universitätsarchiv sowie im Staatsarchiv Bremen und setzten sich mit der Geschichte der Bremer Universität in Objekten auseinander. Diese erzählen zusammengestellt deren „materiale“ Geschichte. Im Wintersemester 2020/21 hat eine weitere Studierendengruppe für die Objektgeschichten ihrer Kommiliton*innen eine Multi-Channel-Strategie entwickelt: Entstanden sind ein Kalender mit 12 Objektgeschichten und als Story-Auskopplung eine digitale Infostele. Den Kalender gibt es als Print- und Online-Ausgabe sowie als digitale Plakatausstellung. Neben dem Kalender gab es einen eigenen Twitter-Account zum Universitätsjubiläum, auf dem die Objektgeschichten komprimiert gepostet wurden. Außerdem fand dort eine Zeitreise durch 50 Jahre Bremer Universitätsgeschichte statt.







