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Lehre

Aktuelle Lehrveranstaltungen

„Von gereisten Frauenzimmer hält man nicht viel“. Genderspezifische Erfahrungen und Formen der Mobilität und Migration in der Frühen Neuzeit  |  Seminar  |  M0, 10:00 - 14:00
Dr. Sarah Lentz

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Einführung in die Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit  |  Vorlesung  |  Do, 10:00 - 12:00
Prof. Dr. Rebekka von Mallinckrodt

Diese Überblicksvorlesung bietet eine Einführung in das frühneuzeitliche Ständemodell, das bereits aus mittelalterlicher Zeit übernommen wurde und bis in das 19. und 20. Jahrhundert nachwirkte. Welche Idealvorstellungen waren mit der Drei- und später Vierteilung der Gesellschaft in Adel, Klerus, Bauern- und Bürgerstand verbunden, und wie veränderten sich diese im Laufe der Zeit? Welche Funktion übernahm das Ständemodell, und war es überhaupt realistisch? Was war mit den zahlreichen Gruppen, die nicht ausdrücklich darin vorkamen, wie z. B. SklavInnen und Vogelfreie, MigrantInnen und Frauen? Welche Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs gab es in der Frühen Neuzeit? Und wie wirkte sich die zunehmende Globalisierung auf dieses gesellschaftliche Ordnungsmodell aus? Neben unterschiedlichen Perspektiven auf das Ständemodell werden auch Handlungsspielräume diverser sozialer Gruppen und Individuen beleuchtet.

Die Vorlesung eignet sich besonders für Lehramtsstudierende, die sich Überblickswissen aneignen möchten, aber auch für alle anderen Interessierten. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Eine Kombination mit einer der beiden Übungen ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Moduls. Für den Abschluss des Moduls muss die Vorlesung und eine der Übungen besucht werden.

Einführung in die Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit (in englischer Sprache)  |  Übung  |  Mi, 14:00 - 16:00
Prof. Dr. Rebekka von Mallinckrodt

In dieser Übung werden im engen Zusammenhang mit der Überblicksvorlesung Forschungstexte und Quellen gemeinsam erarbeitet. Während die Diskussion der Forschungstexte einer Vertiefung der Vorlesung dient, soll die gemeinsame Besprechung zeitgenössischer Texte, Bilder und Objekte nicht nur die Scheu vor den manchmal vielleicht sperrig anmutenden Darstellungen nehmen, sondern auch die Vielfalt der Zugänge zur Frühen Neuzeit verdeutlichen und mit Hilfsmitteln der Erschließung vertraut machen.

Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Eine Kombination mit der Vorlesung ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Moduls. Für den Abschluss des Moduls muss die Vorlesung und eine der Übungen besucht werden.

Einführung in die Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit  |  Übung  |  Do, 16:00 - 18:00
Prof. Dr. Rebekka von Mallinckrodt

In dieser Übung werden im engen Zusammenhang mit der Überblicksvorlesung Forschungstexte und Quellen gemeinsam erarbeitet. Während die Diskussion der Forschungstexte einer Vertiefung der Vorlesung dient, soll die gemeinsame Besprechung zeitgenössischer Texte, Bilder und Objekte nicht nur die Scheu vor den manchmal vielleicht sperrig anmutenden Darstellungen nehmen, sondern auch die Vielfalt der Zugänge zur Frühen Neuzeit verdeutlichen und mit Hilfsmitteln der Erschließung vertraut machen.

Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Eine Kombination mit der Vorlesung ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Moduls. Für den Abschluss des Moduls muss die Vorlesung und eine der Übungen besucht werden.

Eine Gesellschaft in Bewegung? Mobilität und Migration in der Frühen Neuzeit  |  Seminar  |  Fr, 10:00 - 14:00
Dr. Sarah Lentz

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"Publikum" und "Publizität" in der Frühen Neuzeit – Öffentlichkeiten im Wandel  |  Seminar  |  Mi, 14:00 - 18:00
Dr. Thekla Keuck

Zu den grundlegenden Werken der neueren historischen Öffentlichkeitsforschung gehört nach wie vor die 1962 erschienene Habilitationsschrift von Jürgen Habermas „Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft“. Daran anknüpfend spüren wir dem Wandel von Öffentlichkeit in der Frühen Neuzeit nach. Neben der repräsentativen Öffentlichkeit von Kirchen und Höfen entstehen im 17. und 18. Jahrhundert mit Salons, Kaffeehäusern, Theatern, Opern und Bibliotheken Räume einer bürgerlichen Öffentlichkeit. Diese werden in dem Maße zu tatsächlich öffentlichen Orten wie sie weiteren gesellschaftlichen Schichten zugänglich werden. Anhand zeitgenössischer Diskurse um Privatheit und Öffentlichkeit gehen wir der Frage nach, wie sich mit „Publikum“ und „Publizität“ auch der Umgang mit Geschichte(n) wandelte.
Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 6 bzw. 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit; jede*r Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Präsentationsformen und Textmodule verfasst werden müssen. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung.

Forschungskolloquium

Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Terminen und Vorträgen des Kolloquiums für Neuere Geschichte.

Programm Sommersemester 2021 (Mi, 18-20 Uhr)

Bitte, beachten Sie, dass das Kolloquium aktuell online via Zoom stattfindet!

Weitere Informationen

Weitergehende Informationen zu aktuellen und vergangenen Lehrveranstaltungen und dem Forschungskolloquium für Neuere Geschichte finden Sie auch auf unserer Webseite.