Zum Hauptinhalt springen

Institut für Geschichtswissenschaft

Schwerpunkte

Das Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen setzt neben den klassischen Epochen der Alten, der Mittelalterlichen, der Frühneuzeitlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte weitere wichtige Akzente in regionaler Perspektive. Hier sind vor allen die Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas in enger Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa und die Außereuropäische Geschichte (Lateinamerika) zu nennen. Über weitere Arbeitsgruppen ist das Institut verbunden mit der Bremer Landesarchäologie sowie dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven. Zu den innovativen thematischen Schwerpunkten gehören unter anderem: dis/ability history, Geschichte der Seefahrt und der Sklaverei in Europa, Fotografie und Film, digital history sowie Geschichte in der Öffentlichkeit - Public History.

Aktuelles

Der Universitäts-Boulevard mit der Bibliothek im Hintergrund.

Streifzüge durch 50 Jahre Universität Bremen

Start der zweisemestrigen Vortragsreihe „Rückblick – Einblick – Ausblick. Streifzüge durch 50 Jahre Universität Bremen“

mehr

Vorträge zur Neueren Geschichte im Sommersemester 2021

Programm des Forschungskolloquiums zur Neueren Geschichte mit öffentlichen Vorträgen zum 16. bis 20. Jahrhundert.

mehr

Arbeitsfelder für Historiker*innen: Vortragsreihe der Public History Bremen

Was wird aus mir? Berufsperspektiven für Geschichtsstudierende, Vortragsreihe der Public History Bremen im Sommersemester 2021

mehr

Friedrich-Meinecke-Preis für Veronika Settele

Dritte Auszeichnung für die Dissertation „Revolution im Stall: Landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland, 1945-1990“

mehr

Buchcover Settele

Opus-Primum-Preis für Veronika Settele

Veronika Settele erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis „Opus Primum“ der VolkswagenStiftung.

mehr

Das Plakat zur Reihe "Zoom with an Expert"

Public History im Fokus

"Zoom with an Expert" über Public History: Gesprächsreihe im Rahmen des Seminars "Was ist Public History?"

mehr

Blog zur Wende 1989/90

Neuer Blog von Studierenden des Instituts zu Spiel- und Dokumentarfilmen über Lebensrealitäten in Ostdeutschland vor, während und nach der Wende 1989/90

mehr

Kolloquium zur Osteuropäischen Geschichte

Im Wintersemester 2020/21 in Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität Kiel

mehr

Der lange Weg von Ost nach West?

Was bedeuten 30 Jahre „Deutsche Einheit“ für Wirtschaft und Infrastruktur, für das multinationale Zusammenleben und Selbst-Entwürfe in Deutschland, für Gemütslagen und liebgewonnene Stereotype?

mehr

Luftaufnahme des Campus der Universität Bremen.

Lisa Damminger erhält Promotionsförderung des FNA

Lisa Damminger wird in die Promotionsförderung des Forschungsnetzwerks Alterssicherung aufgenommen.

mehr

Aktuelles

Kooperationen, Aufgaben und Gremien

Das Institut für Geschichtswissenschaft verfügt über zahlreiche Kooperationen in- und außerhalb der Universität Bremen. Feste Kooperationen bestehen mit

• der Forschungsstelle Osteuropa (Prof. Dr. Susanne Schattenberg),
• dem Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven (Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner und Prof. Dr. Ruth Schilling),
• der Bremer Landesarchäologie und dem Focke-Museum (Prof. Dr. Uta Halle) und
• dem Staatsarchiv Bremen (Prof. Dr. Konrad Elmshäuser).

Die wesentlichen Aufgaben des Institutes sind:

• die Planung und Durchführung des Lehrangebotes
• Qualitätsmanagement
• Weiterentwicklung des Curriculums
• Beratung von und für Studierende rund um das Geschichtsstudium und im Besonderen die Lehre

Konkrete Informationen können der Geschäftsordnung entnommen werden.

Der StugA Geschichte ist die gewählte Interessensvertretung des Studiengangs Geschichte.

Was ist der StugA?

Entstanden ist der Name StugA aus der Geschichte der Universität Bremen als Reform-Universität, wobei StugA offiziell für „Studiengangs-Ausschuss“ steht. Der StugA ist vergleichbar mit den Fachschaften bzw. Fachschaftsräten anderer Universitäten. Die Mitglieder des StugA sind Ansprechpartner*innen für die Studierenden, vertreten ihre Anliegen und vermitteln zwischen Studierenden und Lehrenden. Eine wichtige Aufgabe ist unsere Beteiligung an Gremien wie Studienkommission und Prüfungsausschuss.

Was macht der StugA?

Die Mitglieder des StugA:

  • arbeiten in den Gremien des Instituts für Geschichtswissenschaft mit,
  • informieren über die Praxis des Geschichtsstudiums an der Universität Bremen,
  • artikulieren die Interessen der Studierenden im Institut,
  • koordinieren ihre Arbeit mit anderen Stugen und mit dem AStA der Universität Bremen,
  • engagieren sich hochschulpolitisch für die Belange der Studierenden in Bremen.

Die Kontaktadresse des StugA lautet: stuges@uni-bremen.de. Darüber hinaus hat der StugA eine eigene  Facebook-Seite, um über aktuelle hochschul- und studiengangsrelevante Themen und Termine zu informieren.

Studienkommission (SK)

Die Studienkommission wird vom Fachbereichsrat eingesetzt. Wichtigste Aufgabe der Studienkommission ist es, den jeweiligen Lehrbedarf der Studiengänge zu ermitteln sowie das Lehrangebot zu planen.

Institutsrat (IR)

Der Institutsrat ist das höchste Gremium des Instituts für Geschichtswissenschaft. Zu seinen Aufgaben gehören: Wahl der/des Direktor*in des Instituts und deren/dessen Stellvertreter*in, Beratung und Beschlussfassung über Anträge an die/en Dekan*in zu Strukturentscheidungen des Faches im Bereich der Lehre unter Einbeziehung entsprechender Empfehlungen des Instituts. Der IR tritt auf Einladung der Direktorin des Instituts mindestens einmal im Semester zusammen. Der Institutsrat ist zudem einzuberufen, wenn mindestens drei seiner Mitglieder dies beantragen.

Bachelorprüfungsausschuss (BPA)

Der Prüfungsausschuss ist ein verantwortliches (gewähltes) Gremium, das unter anderem für Zulassung zur Bachelorarbeit zuständig ist, aber auch bei unvorhergesehenen Problemen (Krankheit, Prüfungsschwierigkeiten) Regelungen prüft und Sondergenehmigungen erteilen kann. Dem Prüfungsausschuss gehören drei Professor*innen, ein*e wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in und ein*e Studierende*r an. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Er ist zuständig für die Entscheidungen über Widersprüche gegen die in Prüfungsverfahren getroffenen Entscheidungen.

Masterprüfungsausschuss (MPA)

Analog zum Bachelorprüfungsausschuss existiert ein Prüfungsausschuss für den Master Geschichte. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Er ist zuständig für die Entscheidungen über Widersprüche gegen die in Prüfungsverfahren getroffenen Entscheidungen. Er befasst sich aber auch mit Angelegenheiten, die in den Ordnungen vielleicht nicht vorgesehen oder abgedeckt sind.

Promotionsausschuss

Der Promotionsausschuss Dr. phil. ist ein fachbereichsübergreifendes Gremium. Er entscheidet darüber, ob Sie aufgrund Ihrer Vorleistungen als Doktorand*in an der Universität Bremen angenommen werden. In der Regel ist dies kein Problem, wenn Sie an der gleichen Hochschule im jeweiligen Fach studiert und Ihren Abschluss gemacht haben. Kommen Sie aus einem anderen Fach oder von einer anderen Hochschule, dann kann es vorkommen, dass der zuständige Promotionsausschuss Bedingungen für die Annahme stellt. Dies ist zumeist unproblematisch, wenn man sich rechtzeitig darüber informiert. Der Promotionsausschuss entscheidet zudem über die Zulassung zur Promotion.

Die Geschichte des Instituts

Auch unser Institut hat (s)eine Geschichte: Es wurde am 24. November 1999 mit Beschluss des Fachbereichsrates 08-Sozialwissenschaften eingerichtet. Lange Zeit war das Fach Geschichte an der Universität Bremen kein eigenständiges Fach, sondern gehörte in der Lehrerausbildung zum Fach „Arbeitslehre/Politik“. Als eigenständiges Studienfach existiert es erst seit der Reform des Bremischen Hochschulgesetzes im April 1982. In dessen Folge wurde 1983 der Fachbereich 08 mit den drei bis heute bestehenden Studienfächern Soziologie, Geschichte und Geografie eingerichtet. In den folgenden Jahren kamen die Studiengänge Kulturgeschichte Osteuropas (heute: Integrierte Europastudien) und Politikwissenschaft/Gemeinschaftskunde hinzu.