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Dienstag, 4. Mai 2021, ab 12.30 Uhr als Video-Mittagskonzert
Frauenliebe und -leben

Nathalie Mittelbach/Mezzosopran und Killian Farrell/Klavier

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Video-Mittagskonzert:

Nathalie Mittelbach/Mezzosopran
Nathalie Mittelbach

Nathalie Mittelbach

Die Schweizer Mezzosopranistin Nathalie Mittelbach studierte bei Prof. Dr. Edith Wiens in Deutschland und an The Juilliard School in New York.

In der Spielzeit 2013/2014 war Nathalie Mittelbach Mitglied des Opernstudios «OperAvenir» am Theater Basel. Seit 2014 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Bremen, wo sie unter anderem die grossen Partien ihres Fachs erarbeitet, darunter Octavian in Strauss´ «Der Rosenkavalier», Charlotte in Massenets «Werther», Sesto in Mozarts «La clemenza di Tito», Gräfin Geschwitz in Alban Bergs «Lulu» usw.

Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin gilt ihre Leidenschaft dem Konzertfach und dem Liedgesang, so sang sie u.a. die Alt-Partie in Bachs «h-Moll Messe» unter Helmut Rilling, Berlioz´ «Nuits d´été» unter Emanuel Villaume. Weitere Konzerte und Liederabende gab sie in der Alice Tully Hall und der Carnegie Hall in New York, bei der Hugo Wolf Akademie in Stuttgart, in der Berliner Philharmonie, in der Glocke in Bremen, in der Tonhalle in Zürich sowie in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau.

Nathalie Mittelbach erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 1. Preis und Förderpreis beim internationalen Gesangswettbewerb «Concours Ernst Haeflinger» 2012, den 3. Preis des renommierten Liedwettbewerbs «Das Lied» 2013 in Berlin sowie den 2. Preis und Förderpreis der «Internationalen Sommerakademie Mozarteum» in Salzburg. Sie war zudem Stipendiatin der Richard Wagner Stiftung. 
2020 erhielt Nathalie Mittelbach eine Opernwelt-Nominierung zur Nachwuchskünstlerin des Jahres.

Auch mit dem Orchester und Chor der Universität Bremen ist Nathalie Mittelbach verbunden. Im Programm „Musik aus Mexiko“ sang sie im Wintersemester 2017/18 in der Glocke die Mezzosopran-Partie in Arturo Marquez' „Sueños - Träume von einer besseren Welt“ unter Leitung von Susanne Gläß.

Killian Farrell
Killian Farrell

Killian Farrell

ist seit September 2020 Erster Kapellmeister am Theater Bremen und war zuvor für zwei Jahre als Dirigent, Korrepetitor und Assistent des Generalmusikdirektors engagiert.

Seit der Spielzeit 2018/19 leitet er in Bremen u. a. die Wiederaufnahmen von „Lady Macbeth von Mzensk“, „Die Zauberflöte“ und von „Fidelio“ sowie in der vergangenen Spielzeit von „Der Rosenkavalier“ und „Alcina“.

Killian Farrell stammt aus Dublin/Irland und erhielt früh eine umfassende musikalische Ausbildung. Er war als Head Chorister, Stimmführer und Solist im Palestrina Choir der Dublin Cathedral und debütierte bereits im Alter von 17 Jahren als Dirigent in einer Aufführung von Bachs „Johannes-Passion“. Er studierte Klavier, Orgel und Dirigieren am DIT Conservatory of Music and Drama in Dublin und absolvierte parallel dazu ein Studium der Musikwissenschaft am Trinity College in Dublin, das er 2016 mit Auszeichnung beendete. Als Korrepetitor und Young Artist am National Opera Studio in London vervollständigte er seine Ausbildung, weitere wichtige Impulse erhielt er durch das Young Artists Program der Britten-Pears Academy und der Académie du Festival d’Aix-en-Provence, wo er an der Mozart Residency 2016 teilnahm. Im Sommer 2020 erhielt Killian Farrell den Kurt-Hübner-Preis der Bremer Theaterfreunde.

Weil Killian Farrell, bedingt durch die COVID-19-Pandemie, am Theater Bremen momentan nur reduziert arbeitet, ist er in der Lage, bis Ende Juli 2021 zusätzlich Orchester & Chor der Universität Bremen zu dirigieren.

Programm

Die kammermusikalische Zusammenarbeit zwischen Nathalie Mittelbach und Killian Farrell entstammt zahlreichen Aufführungen und Proben, die die beiden Künstler*innen auf der Bühne des Bremer Theaters am Goetheplatz gemeinsam erarbeitet haben. Für dieses Programm, Frauenliebe und -leben, haben sie sich eingehend mit der Musik Robert Schumanns beschäftigt, vor allem mit seinem gleichnamigen Liederzyklus. Dazu kommen drei weitere Lieder des Komponisten. Diese berühren eine thematisch breite Palette, wie den Mythos von Goethes Mignon oder das neckische Spiel einer Kartenlegerin. Eine Bandbreite von Tragödie zu Komödie.


Robert Schumann (1810 – 1856)

Frauenliebe und -leben, op. 42
(Liederzyklus nach Gedichten von Adelbert von Chamisso)

Mignon

Aufträge

Die Kartenlegerin