Konzerte im Theatersaal der Universität Bremen

Die Mittagskonzerte im Wintersemester 2026/27

Die Universitätsmusik Bremen lädt im Wintersemester vom  13. Oktober 2026 bis zum 26. Januar 2027 wieder mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm zum Besuch der kostenlosen Mittagskonzerte in den Theatersaal der Uni Bremen und zum Semesterabschlusskonzert in die Glocke Bremen ein.

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Das erste Mittagskonzert findet am Dienstag, den 13. Oktober wie gewohnt um 12:30 Uhr im Theatersaal statt.
Unsere Konzertinformationen werden an dieser Stelle stets aktualisiert.
Das aktuelle Semesterprogramm gibt es auch hier zum Download (PDF, 0,9MB).

Ausblick: Am Samstag, 23. Januar 2027 findet um 20 Uhr in der Glocke Bremen das Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität statt. Tickets ab Mitte Dezember bei NordwestTicket, Eventim und ab 20.1. in der Zentralmensa erhältlich.

Die Unimusik Bremen wünscht Ihnen und Euch viel Freude mit unserem Konzertangebot im Wintersemester 2026/27!

Stand: 01.10.2026

 


Dienstag, 20. Oktober 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei:

Klavierwerke von Bach und Brahms
Nils Torben Michelsen/Klavier

Nils Torben Michelsen
Nils Torben Michelsen

Nils Torben Michelsen

Nach Studienjahren an der Musikhochschule Lübeck (Klasse Catalin Serban) und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Klasse Prof. Aleksandar Madžar) bereitet sich der junge Husumer Pianist Nils Torben Michelsen nun in der Klavierklasse von Prof. Sergey Kuznetsov an der Musikhochschule der Universität Münster auf sein Konzertexamen vor, den höchstmöglichen künstlerischen Abschluss.

Die Teilnahme an internationalen Meisterkursen, kürzlich bei Joanna Ławrynowicz-Just, Konrad Elser und Bernd Glemser, sowie Unterricht an der Orgel und am historischen Hammerflügel vervollständigen die vielfältige Ausbildung.

Nils Torben Michelsen ist Stipendiat der Initiative „Live music now“ und tritt regelmäßig solistisch und kammermusikalisch in Spielstätten wie dem Schloss vor Husum (Rittersaal), der Musik- und Kongresshalle Lübeck (Großer Saal), dem Spiekerhus Hamburg, dem Bibliothekssaal Ochsenhausen und dem Laienrefektorium im Kloster Maulbronn auf.

Dass er bei seinen Interpretationen weit über eine rein technische Wiedergabe hinausgeht, hob jüngst das Pinneberger Tageblatt hervor: Sein Spiel sei „emphatisch, frisch und lebhaft - das war wahrlich ein sturm- und drangvoller Mendelssohn.“

Programm

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Partita Nr. 1 B-Dur, BWV 825

I. Praeludium

II. Allemande

III. Corrente

IV. Sarabande

V. Menuet I - Menuet II - Menuet I

VI. Gigue

 

Johannes Brahms (1833–1897)

Variationen über ein eigenes Thema D-Dur, op. 21 Nr. 1


Dienstag, 27. Oktober 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Halloween-Tango
Coco Joura/Sopran und Juan María Solare/Klavier

Programm


Milonga sentimental (Sebastián Piana + Homero Manzi)

Los mareados (Juan Carlos Cobián + Enrique Cadícamo)

Guaranga (Juan María Solare)

Ave María (Astor Piazzolla + Roberto Bertozzi)

Chiquilín de Bachín (Astor Piazzolla + Horacio Ferrer)

Aserrando a una mujer (Juan María Solare)

Coco Joura
Coco Joura

Coco Joura

stammt aus Bremen und begann dort schon früh ihren musikalischen Werdegang. Ihre musikalische Ausbildung wurde durch Stipendien gefördert und bereits vor dem Studium erfolgten Konzertreisen und Musiktheaterproduktionen. Es folgte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock bei Penka Christova. Dort machte sie ein Diplom in Operngesang und Gesangspädagogik und anschließend einen Master im Fach Bühnengesang.

Als freiberufliche Sängerin mit Wohnsitz in ihrer Heimatstadt Bremen verfolgt sie eine internationale Konzerttätigkeit in verschiedenen Besetzungen. Coco Joura tritt als Solistin mit unterschiedlichen Orchestern im Konzert- und Opernbereich, in kammermusikalischen Produktionen sowie in verschiedenen Duos auf. Sie unternimmt Konzertreisen und Tourneen durch zahlreiche europäische Länder und Asien.

Während ihrer Bühnenlaufbahn sang der lyrische Koloratursopran große Partien ihres Fachs wie beispielsweise die Königin der Nacht aus Die Zauberflöte und Mademoiselle Silberklang aus Der Schauspieldirektor von W. A. Mozart, die Quiteria aus Die Hochzeit des Camacho von Felix Mendelssohn, Alcina aus der gleichnamigen Oper von G. F. Händel oder Eliza aus dem Musical My Fair Lady. Zu ihren Bremer Auftrittsorten zählen die Glocke, der Sendesaal Bremen, das Theater am Goetheplatz und das Metropol Theater Bremen.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzert- und Opernsängerin engagiert sich Coco Joura intensiv in der Gesangspädagogik. Als Dozentin für Stimmbildung an der Universität Bremen und an der Mädchenkantorei am Bremer Dom unterstützt sie junge Sängerinnen in ihrer altersgemäßen und gesunden stimmlichen Entwicklung. Des Weiteren ist Coco Joura seit dem Wintersemester 2022/23 Stimmbildnerin für des Chores der Universität Bremen

Eine besondere Stärke ist ihr außergewöhnliches Sprachgefühl. Coco Joura singt und spricht fließend Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Französisch. Diese Mehrsprachigkeit ermöglicht ihr einen authentischen, idiomatisch gefärbten Zugang zu Werken der deutschen Liedtradition, der italienischen Oper, des französischen Mélodie-Repertoires und des spanischsprachigen Liedguts. Sprache ist für sie ein unmittelbarer Ausdrucksträger von Klang, Bedeutung und Emotion.

Juan María Solare
Juan María Solare

Juan María Solare

(Buenos Aires, 1966) vereint in seiner Person diverse Spannungen: Neue Musik und Tango Argentino, Süden und Norden, Komposition und Interpretation.

Biographisches

Der in Argentinien geborene Komponist und Pianist Juan María Solare lebt seit 1993 in Deutschland. Nach seinem Konzertexamen in Argentinien (UNA - Universidad Nacional de las Artes) absolvierte er an der Musikhochschule Köln sein Kompositionsstudium (Fritsch, Kagel, Barlow, Humpert). In Stuttgart studierte er bei Helmut Lachenmann. Dazu, Kurse bei Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio oder Jaap Blonk. 
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Heinrich-Strobel-Stiftung (Baden-Baden), die Künstlerhäuser Worpswede, die Waldemar-Koch-Stiftung, der Senat für Kultur Bremen und der Deutsche Musikrat haben an ihn Stipendien vergeben.

Oeuvre

Komponiert hat er über 888 Werke, die europaweit aufgeführt und vom Rundfunk gesendet werden (Berlin, München, Amsterdam, Graz, Genf, Madrid, London, Sevilla, Seinäjoki, Thesaloniki, Istanbul, Sydney, Tokyo, Buenos Aires, New York...). Repräsentative Gattungen: Solo- und Kammermusik, Elektroakustik, Tangomusik. Fünfzehn CDs von diversen InterpretInnen beinhalten mindestens ein Werk von Solare.
Kompositionsaufträge: Radio Nacional de España (Spanien), Centro para la Difusión de la Música Contemporánea (CDMC, Spanien), Kunststiftung NRW (Düsseldorf), Tanzverein Passages Sauvages (Genf), Landesmusikrat Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung (Bremen), Fundación Encuentros Internacionales de Música (Argentina).
Die Verlage Dohr (Köln), Ricordi (München), Edition Tre Fontane (Münster), Peermusic (Hamburg) und GCC (Buenos Aires) haben mehrere seiner Kompositionen veröffentlicht. Für den Musikverlag Ricordi München hat Solare vier Alben mit Klaviermusik herausgegeben und für den Peters Verlag (Leipzig) ein Album mit 20 Tangos für Gesang und Klavier.

Aktuelle pädagogische Aktivität

Solare unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung des Orquesta no típica) und an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. An der Freien Musikschule Bremen-Nord erteilt er Klavierunterricht. Zusätzlich leitet er das Orchester der Bremer Orchestergemeinschaft.

Stil

Die stilistischen Elemente seines musikalischen Oeuvres schließen eine Tendenz zur Aphoristik, eine Prise unbestechlicher Melancholie, eine Dosis Ironie und Humor (verbunden mit dem surrealistisch Absurden) und ein Sich-Sehnen nach dem Erhabenen ein.
Sein Musikstil stammt aus dem Zusammenfluss vom post-Piazzolla Tango Nuevo und der zeitgenössischen, "post-tonalen" Musik. "Kunstmusik und Unterhaltungsmusik sind keine unversöhnlichen Extreme, sondern Pole in einem Kraftfeld", schrieb Solare über seine "musikalische Zweisprachigkeit".

Klavier

Als Pianist mit mehr als 555 Auftritten verfügt er über ein Repertoire mit zwei Schwerpunkten:  zeitgenössische klassische Musik (Cage, Schönberg) sowie argentinische Komponisten (inklusive Tango), ergänzt durch eigene Werke in beiden Bereichen.
Seine Aufnahmen sind in iTunes oder Spotify erhältlich (33 Alben, zahlreiche Singles). Seine Musik hat auf Spotify knapp 30 Millionen Streams erreicht.

http://www.juanmariasolare.com/


Dienstag, 3. November 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Cinnamon Moon – Songs aus dem Theaterstück „Ich bin’s Paula“
Larissa Raumann/Kontrabass und Gesang & Jens Baumgart/Gitarre

Aktuelle Inhalte zu dieser Veranstaltung folgen.

Vielen Dank für das Interesse an unserem Konzertangebot.


Dienstag, 10. November 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Genna & Jesse: True. American. Roots.
Americana Singer/Songwriter Duo

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Dienstag, 17. November 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Entspannter Jazz aus Bremen mit "Swinging Four"
Hartmut Koehler/Violine, Rainer Donalies und Manuel Vondracek/Gitarre & Thomas Stapke/Kontrabass

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Dienstag, 24. November 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

"At last" – Songs nach Arrangements von Eva Cassidy
Sylke Meyerhuber/Gesang und Angelika Scholl/Piano

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Dienstag, 1. Dezember 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

„Luna rossa“ – Roter Mond
Süditalienische Lieder über Glück, unerwiderte Liebe, Erinnerung, Verlust und Sehnsucht
Duo Sirena Partenope: Antonio Stella/Bassbariton und Angelika Riedel/Gitarre

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Dienstag, 8. Dezember 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

"Beatlemania"  The fab 4 – Musik der Beatles
Ulrich Busch/Gitarre

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Dienstag, 15. Dezember 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Einaudi, Amélie, Coldplay, Gladiator & Linkin Park
Dagmar Krug/Klavier

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Dienstag, 5. Januar 2027, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Klavierwerke der Romantik
Lisa Schmäling, Elmar Reder und Max Yichen Li
Preisträger:innen aus der Klavierklasse des Privatinstituts Almut Cordes

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Dienstag, 12. Januar 2027, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Vertonungen von Gedichten Christian Morgensterns
Reinhard Röhrs/Kontrabass, Gitarre, Klavier & Gesang

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Dienstag, 19. Januar 2027, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Bel Canto – Gefühl und Leidenschaft
Italienische Lieder von Tosti, Donaudy & Bellini
Luis Olivares Sandoval/Tenor & Suwon Kim/Klavier

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Samstag, 23. Januar 2027, 20 Uhr, Die Glocke Bremen

„ALAS – Fliegen durch Klangwelten“
Dvořáks 7. Sinfonie, Márquez und Villa-Lobos
Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität Bremen
Leitung: UMD Mariano Chiacchiarini
Tickets ab Mitte Dezember bei NordwestTicket, Eventim und ab 20.1. in der Zentralmensa

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Dienstag, 26. Januar 2027, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Ohne Tango ist alles nichts
Orquesta no típica/Leitung: Juan María Solare

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