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Konzerte im Theatersaal der Universität Bremen

Wir empfehlen auf dem Campus weiterhin das freiwillige Tragen einer Maske in Innenräumen.

Die Mittagskonzerte im Sommersemester 2022

Im Sommersemester 2022 können unsere Konzerte in Präsenz im Theatersaal stattfinden. Alle bisherigen Corona-Regelungen sind zum 3. April aufgehoben worden. Es gibt keine 3G-Kontrollen mehr an den Gebäudeeingängen. Die Abstandsregelungen sind weggefallen. Dabei besteht auch keine Maskenpflicht mehr in Innenräumen. Viele wünschen sich diese aber weiterhin. Wir möchten Sie und Euch daher herzlich bitten, weiterhin freiwillig im Theatersaal eine Maske zu tragen.

Tipp: Vor dem Konzert diese Seite noch einmal für aktuelle Änderungen aufsuchen (dazu bitte Seitenaktualisierung mit <STRG> + <F5>-Taste).

Auf Wiedersehen im Theatersaal und viel Freude mit unserem Konzertangebot!

Stand: 13.4.22

Dienstag, 28. Juni 2022, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Jazz, Swing, Bossa, Pop und Soul

mit Vivienne Kaarow & Band

Vivienne Kaarow & Band
Vivienne Kaarow & Band

Vivienne Kaarow & Band

Die Band gibt es in ihrer derzeitigen Formation seit 2018. Die Mitglieder verfügen alle über langjährige Musikerfahrung und kommen aus verschiedenen musikalischen Bereichen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, ganz unterschiedliche Stile zu spielen. Ob in kleineren Räumen, in denen ein leiser und doch druckvoller Groove produziert wird, oder Outdoor – stets steht die Spielfreude im Vordergrund, die sich aufs Publikum überträgt.


Vivienne Kaarow & Band 
Jazz, Swing, Bossa, Pop und Soul 
 
Gesang: Vivienne Kaarow 
Alt-Saxofon: Ulrich Großklaus 
Tenor-Saxofon und 
Gitarre: Dankwart Reichelt 
Bass: Horst Thierfelder 
Schlagzeug: Jürgen Rodeck 
Piano: Martin Schreiber

Vivienne Kaarow
Vivienne Kaarow

Vivienne Kaarow

ist freischaffende Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Detmold und Wuppertal. Ihre tänzerische und musikalische Ausbildung sowie die Leidenschaft für das Theater führte sie nach dem Gymnasium zum Studium für Darstellende Kunst und Theater im Sozialen an die HFK Ottersberg.

Vivienne Kaarow lebt in Bremen. Engagements u.a. am Theater Bremen, Schlosstheater Celle, Dinneract Theater Osnabrück, Schnürschuh Theater, Bremer Kriminal Theater, ScienceTheater und bei den Verdener Domfestspielen. Sie unterrichtet Tanz im Tanzwerk Bremen, bietet Tanz- und Theaterprojekte an Schulen an, tritt als Sängerin mit Bands in unterschiedlicher Besetzung auf und ist auch als Sprecherin tätig.

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Dienstag, 5. Juli 2022, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Sommernachmittagstango

Orquesta no Típica, Leitung: Juan María Solare

Orquesta No Típica

Bremen ist einer der sehr wenigen Orte Europas, an denen Tangomusik auf Universitätsebene gelehrt wird.

Das orquesta no típica spielt argentinische Tangos, Milongas und andere Tänze in der Tradition derjenigen Musikkultur, die sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten Argentiniens und Uruguays herausgebildet hat.

Der Name des Ensembles spielt auf die orquestas típicas an, die in den 40er Jahren in Buenos Aires gebräuchlich waren und deren charakteristische Besetzung vier Geigen, Bratsche, Cello, Kontrabass, vier Bandoneons und Klavier war. Die Besetzung des orquesta NO típica der Universität Bremen dagegen ist frei, (fast) alle Instrumente sind integrierbar.

Das orquesta no típica wurde 1999 von Andreas Lieberg (http://www.tango.uni-bremen.de/lieberg.htm) gegründet und steht seit Oktober 2002 unter argentinischer Leitung: Juan María Solare (http://www.tango.uni-bremen.de/solare.htm), der in Buenos Aires, Köln und Stuttgart Komposition studiert hat, ist unter anderem ein ausgewiesener Tangokomponist und -interpret.

Das orquesta no típica hat Tangomusik von 1898 bis zur Gegenwart auf dem Programm: Werke von Piazzolla, Filiberto, Villoldo, Lucchesi, Arolas, Donato, Canaro, Ponzio, Gianneo, Pugliese, Discépolo, Di Sarli, usw. (siehe Repertoire http://www.tango.uni-bremen.de/repertoire.htm). Ein wichtiger Schwerpunkt sind Tangos von Komponisten der Generation post-Piazzolla - einige davon sind mit Juan María Solare persönlich befreundet - wie Jorge Pítari, Héctor Maisano, Luis Mihovilcevic, Gustavo Lanzón, Gabriel Senanes oder Juan María Solare selbst.

Das Ensemble gibt regelmäßig öffentliche Konzerte (1 bis 4 pro Semester). TeilnehmerInnen können 3 Credit Points im Rahmen von General Studies oder Professionali-sierungsbereich-Schlüsselqualifikationen erwerben. Die Proben finden montags von 12 bis 14 Uhr im Theatersaal der Universität Bremen statt.

Offizielle Webseite des Ensembles: www.tango.uni-bremen.de | Kontakt: tango@uni-bremen.de

Juan María Solare
Juan María Solare

Juan María Solare

(Buenos Aires, 1966) vereint in seiner Person diverse Spannungen: Neue Musik und Tango Argentino, Süden und Norden, Komposition und Interpretation.

Biographisches

Der in Argentinien geborene Komponist und Pianist Juan María Solare lebt seit 1993 in Deutschland. Nach seinem Konzertexamen in Argentinien (UNA - Universidad Nacional de las Artes) absolvierte er an der Musikhochschule Köln sein Kompositionstudium (Fritsch, Kagel, Barlow, Humpert). In Stuttgart studierte er bei Helmut Lachenmann. Dazu, Kurse bei Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio oder Jaap Blonk. 
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Heinrich-Strobel-Stiftung (Baden-Baden), die Künstlerhäuser Worpswede, die Waldemar-Koch-Stiftung, der Senat für Kultur Bremen und der Deutsche Musikrat haben an ihn Stipendien vergeben.

Oeuvre

Komponiert hat er über 777 Werke, die europaweit aufgeführt und vom Rundfunk gesendet werden (Berlin, München, Amsterdam, Graz, Genf, Madrid, London, Sevilla, Seinäjoki, Thesaloniki, Istanbul, Sydney, Tokyo, Buenos Aires, New York...). Repräsentative Gattungen: Solo- und Kammermusik, Elektroakustik, Tangomusik. Fünfzehn CDs von diversen InterpretInnen beinhalten mindestens ein Werk von Solare.
Kompositionsaufträge: Radio Nacional de España (Spanien), Centro para la Difusión de la Música Contemporánea (CDMC, Spanien), Kunststiftung NRW (Düsseldorf), Tanzverein Passages Sauvages (Genf), Landesmusikrat Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung (Bremen), Fundación Encuentros Internacionales de Música (Argentina).
Die Verlage Dohr (Köln), Ricordi (München), Edition Tre Fontane (Münster), Peermusic (Hamburg) und GCC (Buenos Aires) haben mehrere seiner Kompositionen veröffentlicht. Für den Musikverlag Ricordi München hat Solare vier Alben mit Klaviermusik herausgegeben und für den Peters Verlag (Leipzig) ein Album mit 20 Tangos für Gesang und Klavier.

Aktuelle pädagogische Aktivität

Solare unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung des Orquesta no Típica) und an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. Zusätzlich leitet er das Orchester der Bremer Orchestergemeinschaft.

Stil

Die stilistischen Elemente seines musikalischen Oeuvres schließen eine Tendenz zur Aphoristik, eine Prise unbestechlicher Melancholie, eine Dosis Ironie und Humor (verbunden mit dem surrealistisch Absurden) und ein Sich-Sehnen nach dem Erhabenen ein.
Sein Musikstil stammt aus dem Zusammenfluss vom post-Piazzolla Tango Nuevo und der zeitgenössischen, "post-tonalen" Musik. "Kunstmusik und Unterhaltungsmusik sind keine unversöhnliche Extreme, sondern Pole in einem Kraftfeld", schrieb Solare über seine "musikalische Zweisprachigkeit".

Klavier

Als Pianist hat sein Repertoire zwei Schwerpunkte: klassische Musik unserer Zeit (Cage, Schönberg, Scriabin, Liszt - Spätwerk -, Berio, Pärt) und argentinische Komponisten (inklusive Tango) mit eigenen Werken in jeder Kategorie.
Seine Aufnahmen sind in iTunes oder Spotify erhältlich (11 CDs, mehrere Singles). Seine Musik hat auf Spotify über 20 Millionen Streams erreicht.

http://www.juanmariasolare.com/

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Dienstag, 12. Juli 2022, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
„Renaissance unplugged“ – Hommage an Annie Haslam und John Tout

Sylke Meyerhuber/Sopran und Angelika Scholl/Klavier

Sylke Meyerhuber
Sylke Meyerhuber

Zwei passionierte Musikerinnen haben sich für ein klangpoetisches Projekt gefunden: die Sängerin Sylke Meyerhuber und die Konzertpianistin Angelika Scholl interpretieren in diesem Mittagskonzert fünf Songs der englischen Progressiv-Rock-Band Renaissance, welche von 1971-1980 den virtuosen Pianisten John Tout und die Sängerin Annie Haslam mit ihrer kristallklaren fünf-Oktaven-Stimme in den Mittelpunkt ihres Schaffens rückte. Nur wenige Songs dieser Band sind als Noten erhältlich; die fünf Stücke erlauben es, das faszinierende gestalterische Potenzial dieser Musik für Stimme und Klavier auszuloten. Sylke und Angelika entfalten ihre Hommage „unplugged“ und finden darin zu ihren ganz eigenen Interpretationen dieser virtuosen, poetischen und vielfältigen Musik.

Angelika Scholl
Angelika Scholl

Gemeinsam musizieren und konzertieren Sylke und Angelika regelmäßig seit 2014. Angelika Scholl ist eine in Bremen bekannte Konzertpianistin (Trio Encanto, Chor Cantamus Bremen e.V., Lieder- und Opernarienabende; Argus-Ensemble; Eisler/Weill, Piaf/Brel) und leitet den Fachbereich Klavier der Musikschule des Landkreises Oldenburg. Sylke Meyerhuber arbeitet als promovierte Psychologin in der Nachhaltigkeitsforschung der Universität Bremen und ist privat Sängerin aus Leidenschaft, im Chor Cantamus Bremen e.V. sowie als Solistin (Oper, Lied, Jazz). Im Mittagskonzert der Universität sind die beiden mit ihrer Musik regelmäßig zu Gast.

Programm

At the harbour

Northern lights

Ocean gypsy

Running hard

Prologue
 

 

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Dienstag, 19. Juli 2022, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei

Florian Poser/Vibraphon

Florian Poser/Vibraphon
Florian Poser

Florian Poser

gilt als einer der interessantesten und renommiertesten Vibraphonisten in Deutschland. Er wurde 1954 in einer Musikerfamilie in Hamburg geboren. Seit 1972 spielt er Vibraphon. 1977-81 studierte er klassisches Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Anschließend erhielt er Unterricht bei den Vibraphonisten Wolfgang Schlüter und Tom van der Geld im Rahmen des Hamburger »Pop Music Course«. Er vervollständigte seine Ausbildung auf Workshops bei führenden Vertretern dieses Instruments, wie Gary Burton, David Friedman und David Samuels.

Florian Poser machte sich einen Namen durch Konzerte, Festivalauftritte und Tourneen mit folgenden Bands und Musikern: FLORIAN POSER‘s LIFELINE, SUPERSESSION, Hendrik Meurkens (harmonica), Klaus Ignatzek (p), Wolfgang Haffner (dr), Peter Finger (g), Martin Müller (git), Martin Wind (b), Portinho (dr), Helio Alves (p), Roberto DiGioia (p), Thomas Stabenow (b), Henning Sieverts (b), Frank Delle (ts), Volker Winck (ts), Wayne Bartlett (voc) und vor allem durch die Aktivitäten mit seinem Projekt Florian Poser‘s BRAZILIAN EXPERIENCE. Er tritt auch als Solo-Vibraphonist auf. An zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen bei allen großen deutschen Rundfunkanstalten war er beteiligt. Von seinen über 200 Kompositionen wurden über 100 auf Tonträgern veröffentlicht.

Florian Poser lehrt seit 1994 im Fach Jazz und Popularmusik an der Hochschule für Künste  Bremen und der Universität Bremen. Außerdem ist er Dozent für Jazz an der Musikschule der Stadt Oldenburg.

Seine zahlreichen musikalischen Aktivitäten wurden durch verschiedene Kompositionspreise, Auszeichnungen und staatliche Stipendien gewürdigt. So gewann er 1985 sowohl den renommierten Ernst-Fischer-Preis, als auch beim Oldenburger Kompositionswettbewerb mit seinem »Concertino für Vibraphon und Orchester - St. MOUNTAIN«. Er wurde mit eigenen Gruppen viermal Preisträger beim Jazzpodium Niedersachsen und erhielt zweimal ein Stipendium vom Land Niedersachsen (Nachwuchsstipendium 1989 und Arbeitsstipendium 1990). Zweimal wurden Jazzkompositionen von ihm für den namhaften Concours International de Composition de Themes de Jazz (Monaco) nominiert.

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