Konzerte im Theatersaal der Universität Bremen
Die Mittagskonzerte im Sommersemester 2026

Die Universitätsmusik Bremen lädt im Sommersemester vom 7. April 2026 bis zum 7. Juli 2026 wieder mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm zum Besuch der kostenlosen Mittagskonzerte in den Theatersaal der Uni Bremen und zum Semesterabschlusskonzert in das Metropol Theater Bremen ein.
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Das erste Mittagskonzert findet direkt nach Ostern am Dienstag, den 7. April wie gewohnt um 12:30 Uhr im Theatersaal statt. Weitere Informationen werden an dieser Stelle aktualisiert.
Das aktuelle Semesterprogramm finden Sie auch hier zum Download (PDF, 1 MB).
Ausblick: Am Sonntag, 28. Juni 2026 findet um 19 Uhr im Metropol Theater Bremen das Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität statt. Ticket sind voraussichtlich ab Mitte Mai bei NordwestTicket und CTS Eventim erhältlich.
Die Unimusik Bremen wünscht Ihnen und Euch viel Freude mit unserem Konzertangebot im Sommersemester 2026!
Stand: 30.03.2026
Dienstag, 7. Juli 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Trio Ata la Taba – Argentinische Folklore
Ana Garcia/Gesang, Aitana Kasulin/Klavier, Akkordeon & Pedro de Gyldenfeldt Errecart/Klavier, Quena, Gesang
Programm
• Chayita del vidalero (Chaya) – Musik: Ramón Navarro (1960)
• Cuequita del enamorado (Kleine Cueca des Verliebten, Cueca) – Musik: Pedro de Gyldenfeldt, Text: Gustavo Maso (2010)
• Viguala (Vidala) – Musik: Pedro de Gyldenfeldt, Text: Marcela Gleiser (2017)
• Zamba de usted (Zamba für Sie, Zamba) – Musik: Ariel Ramírez, Text: Félix Luna (1964)
• Para los ojos más bellos (Für die schönsten Augen, Chacarera) – Musik: Juan Carlos Carabajal, Text: Onofre Paz (1990)
• Campo afuera (Draußen auf dem Land, Chacarera) – Musik und Text: Carlos Di Fulvio (1967)
• El Quebradeño (Carnavalito) – Musik und Text: Hermanos Ábalos (1942)
Ata la Taba
Ata la Taba ist eine argentinische Gruppe, die 2011 gegründet wurde. Sie verbindet urbane Energie mit der Tiefe der Folklore und interpretiert Chacareras und Zambas in einem zeitgenössischen Klang.
Mit ihrem Debütalbum Huancar (2012) begann ihr musikalischer Weg, der sich in Veröffentlichungen wie Pulsos de la Tierra (2017) und Campos Magnéticos (2022) weiterentwickelte. Dabei entstand ein offenes, lebendiges Klangbild, geprägt auch durch die Zusammenarbeit mit Tänzern und Musikern.
Die Gruppe trat an zahlreichen wichtigen Bühnen auf, darunter die Feria de Mataderos, das Conservatorio Superior de Música Astor Piazzolla, die Casa del Bicentenario und verschiedene Kulturzentren in Buenos Aires. Darüber hinaus führten sie ihre Konzerte durch weitere Regionen Argentiniens.
Ata la Taba steht für eine Musik, die Tradition und Gegenwart verbindet und ein vielfältiges Publikum erreicht.
Mitwirkende:
Pedro de Gyldenfeldt Errecart / Klavier, Quena, Gesang
ist musikalischer Leiter von Ata la Taba. Professor für argentinische Folklore und autochthone Instrumente, Absolvent der Universidad Nacional de las Artes (UNA). Klavierstudium mit Schwerpunkt Jazz bei Gustavo Pires und Edgardo Beilin (SADEM). Harmonielehre bei Sigi Busch (Hochschule der Künste Berlin) und Juan Carlos Cirigliano. Ausbildung in Tango bei Cristian Zárate, Nicolás Ledesma, Ismael Spitalnik und Néstor Marconi sowie in Folklore bei Marcelo Perea und Nuria Martínez. Mitglied der Ensembles Cuarteto Chacabuco und Baires XXI. 2002 Aufnahme der CD Cuchilleros de corazón mit Carlos Roulet; Mitwirkung an Homenaje a Homero Expósito von Ana De Marchi. Seit 2012 widmet er sich ausschließlich der argentinischen Folklore als Komponist, Arrangeur und Interpret von Ata la Taba.
Aitana Kasulin / Klavier, Akkordeon.
ist Komponistin und Kulturmanagerin. Diplom in Komposition (UCA), Kompositionsstudium bei Walter Zimmermann (Hochschule der Künste Berlin), Master in Kulturmanagement (UBA, Schwerpunkt Video-Musik). Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen, Kursen in Santiago de Compostela sowie Workshops bei Gerardo Gandini und Marta Lambertini. Stipendien u. a. von Fundación Antorchas, Fondo Nacional de las Artes und der Senatsverwaltung Berlin. Uraufführungen in Europa, Amerika und Asien; Teilnahme an Festivals wie Klangfenster (Berlin) und Merging Voices. Dozentin an mehreren Hochschulen; derzeit Leiterin des Conservatorio Superior de Música Astor Piazzolla und Professorin an der UNA.
Ana Garcia / Gesang.
Die argentinische Sopranistin hat einen Abschluss in Musikalischer Kunst mit Schwerpunkt klassischer Gesang (Operngesang) an der Universidad Nacional de las Artes (UNA) in Buenos Aires.
Sie ist als Interpretin in den Bereichen populäre Musik, Kammermusik und Oper tätig. Ihre Gesangstechnik studierte sie bei Marta Blanco (Teatro Colón), ihr spezialisiertes Repertoire bei Graciela Ulibarri, Kammermusik bei M. A. Ópitz und Barockgesang bei der ungarischen Sopranistin Judit Andrejsky.
Darüber hinaus verfügt sie über ein multidisziplinäres künstlerisches Profil als Schauspielerin, Schriftstellerin, Singer-Songwriterin und Gesangspädagogin. Sie widmet sich der Erforschung, Interpretation und Verbreitung von Musik von Komponistinnen aus Lateinamerika sowie aus anderen Teilen der Welt. Derzeit lebt sie in Barcelona, wo sie Konzerte organisiert und als Musik- und Gesangslehrerin tätig ist.


