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Dienstag, 27. April 2021, ab 12.30 Uhr als Video-Mittagskonzert
Jedes Klavier hat eine Geschichte

Juan María Solare/Klavier

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Video-Mittagskonzert:

Juan María Solare

Juan María Solare

(Buenos Aires, 1966) vereint in seiner Person diverse Spannungen: Neue Musik und Tango Argentino, Süden und Norden, Komposition und Interpretation.

Biographisches

Der in Argentinien geborene Komponist und Pianist Juan María Solare lebt seit 1993 in Deutschland. Nach seinem Konzertexamen in Argentinien (IUNA - Instituto Universitario Nacional del Arte) absolvierte er an der Musikhochschule Köln sein Kompositionstudium (Fritsch, Kagel, Barlow, Humpert). In Stuttgart studierte er bei Helmut Lachenmann. Dazu, Kurse bei Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio oder Jaap Blonk. 
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Heinrich-Strobel-Stiftung (Baden-Baden), die Künstlerhäuser Worpswede und die Waldemar-Koch-Stiftung haben an ihn Stipendien vergeben.

Oeuvre

Komponiert hat er über 333 Werke, die europaweit aufgeführt und vom Rundfunk gesendet werden (Berlin, München, Amsterdam, Graz, Genf, Madrid, London, Sevilla, Seinäjoki, Thesaloniki, Istanbul, Sydney, Tokyo, Buenos Aires, New York...). Repräsentative Gattungen: experimentelle Solo- und Kammermusik, Elektroakustik, Tangomusik. Fünfzehn CDs von diversen InterpretInnen beinhalten mindestens ein Werk von Solare.
Kompositionsaufträge: Radio Nacional de España (Spanien), Centro para la Difusión de la Música Contemporánea (CDMC, Spanien), Kunststiftung NRW (Düsseldorf), Tanzverein Passages Sauvages (Genf), Landesmusikrat Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung (Bremen), Fundación Encuentros Internacionales de Música (Argentina).
Die Verlage Dohr (Köln), Ricordi (München), Edition Tre Fontane (Münster), Peermusic (Hamburg) und GCC (Buenos Aires) haben mehrere seiner Kompositionen veröffentlicht. Für den Musikverlag Ricordi München hat Solare vier Alben mit Tangomusik für Klavier herausgegeben.

Aktuelle pädagogische Aktivität

Solare unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung des Orquesta no Típica) und an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. Zusätzlich leitet er das Orchester der Bremer Orchestergemeinschaft.

Stil

Die stilistischen Elemente seines musikalischen Oeuvres schließen eine Tendenz zur Aphoristik, eine Prise unbestechlicher Melancholie, eine Dosis Ironie und Humor (verbunden mit dem surrealistisch Absurden) und ein Sich-Sehnen nach dem Erhabenen ein.
Sein Musikstil stammt aus dem Zusammenfluss vom post-Piazzolla Tango Nuevo und der zeitgenössischen, "post-tonalen" Musik. "Kunstmusik und Unterhaltungsmusik sind keine unversöhnliche Extreme, sondern Pole in einem Kraftfeld", schrieb Solare über seine "musikalische Zweisprachigkeit".

Klavier

Als Pianist hat sein Repertoire zwei Schwerpunkte: klassische Musik unserer Zeit (Cage, Schönberg, Scriabin, Liszt - Spätwerk -, Berio, Pärt) und argentinische Komponisten (inklusive Tango) mit eigenen Werken in jeder Kategorie.
Seine Aufnahmen sind in iTunes oder Spotify erhältlich (5 CDs, 7 EPs, mehrere Singles)

http://www.juanmariasolare.com/

Programm

(alle Kompositionen von Juan María Solare)

 

1. Fluid and Fearless, Like Water

2. Sailing Homewards

3. Both Humble and True

4. Preparing for Dreamland

5. Gentle Touch

6. Talking Eyes

7. Pastures New

 

Audio- & Videoproduktion: Juan María Solare, Bremen, MMXXI

 

Musik von Juan María Solare auf Spotify: https://www.sptfy.com/jmsolare

Webseite: http://juanmariasolare.com/

 

 

Jedes Klavier hat eine Geschichte - eine Klaviermatinee mit Juan María Solare

Jedes Klavier hat eine Geschichte, genau wie jeder Mensch eine hat.

Eine Geschichte, eine Vergangenheit, eine Ansammlung von Erfahrungen, die dazu führen, was es heute ist, wie dieses Klavier heute klingt. Meine Aufgabe hier ist es, diese Geschichte und diese Geschichten zu erzählen - durch Klang.

Teil dieser Erzählung ist das heutige Konzert.

Ästhetisch befinde ich mich gerade in einer neoklassischen oder eher neoromantischen Etappe - warum sollte ich das leugnen? Die Stücke, die wir gleich hören werden, gehören also zur Neoklassik etwa in der Linie von Erik Satie. Das heutige Programm neigt dazu, ruhige Musik zu präsentieren.

Alle diese Stücke -plus zwei oder drei- werden auf einem Musikalbum landen, das ich in der zweiten Hälfte dieses Jahres (2021) auf Spotify oder Apple Music veröffentlichen werde. Alle Stücke des heutigen Konzertes tragen Titel auf Englisch. Und fast alle Stücke sind überraschend optimistisch. Wie kommt das?